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"Europa braucht einen unabhängigen Zugang ins All", sagt Branchenkenner Dirk Lorenzen im Interview mit dem Wirtschaftsmagazin makro. Und kritisiert den fehlenden strategischen Weitblick der Europäer.
Europas Raumfahrt steckt in der Krise. Händeringend suchen Industrie und Politik nach einem Mittel gegen die Kampfpreise des amerikanischen Konkurrenten SpaceX. Dabei lauert die eigentliche Herausforderung ganz woanders.
Bildung sollte für jeden in Deutschland zugänglich und vor allem erschwinglich sein chr(8211) also am besten nichts kosten. Doch in der Realität sieht das oft anders aus.
Raumfahrt gilt in Deutschland als Schlüsseltechnologie - so steht es in der Hightech-Strategie 2020 der Bundesregierung. Aber lohnt es sich, die Branche jedes Jahr mit einer Milliarde Euro zu fördern?
Unter den US-Konzernen formiert sich Widerstand gegen die Handelspolitik von Donald Trump. Mit ihren Wahlkampfspenden spielen sie eine wichtige Rolle im politischen Washington. Über den Handelsstreit und die Folgen sprach 3sat-makro mit Laura von Daniels.
Weg mit Diesel und Benziner chr(8211) her mit angeblich umweltfreundlichen Elektroautos. Das ist das Mantra von Politik und Medien. Doch auch die Elektromobilität ist nicht so "sauber", wie es scheint.
makro-Hospitant Henrik Zinn hat sich zum Ende der Semesterferien auf die Suche gemacht nach einem WG-Zimmer in Mainz. Kein leichtes Unterfangen. So wie ihm, geht es leider tausenden von Studienanfängern.
Über den Pazifik hinweg belegen sich China und die USA mit Zöllen. Über den Ärmelkanal hinweg streiten sich Großbritannien und der Kontinent über die Wirtschaftsbeziehungen nach dem Brexit.
Es gibt durchaus Alternativen zur Wohnungspolitik der Bundesregierung, weiß Immobilienökonom Michael Voigtländer. Im makro-Interview plädiert er für eine individuelle Förderung und für die Entwicklung neuer Stadtviertel.
Wohnen wird immer mehr zur sozialen Frage. Selbst Normalverdiener können sich in manchen Städten, wie Düsseldorf oder Stuttgart keine Wohnung mehr leisten.
Früher wurden Deutschlands Vorzeigeunternehmen meist auch von deutschen Großaktionären kontrolliert. Heute ist die Aktionärsstruktur der DAX-Firmen international.
Was tun, wenn eine chinesische Firma ein deutsches Schlüsselunternehmen übernimmt? Die Bundesregierung denkt über ein robustes Veto nach. Gar nicht so einfach, sagt Cora Jungbluth dem Wirtschaftsmagazin makro.
Jede zweite Dax-Aktie liegt in den Händen ausländischer Investoren. Während wir unser Geld lieber zum Nulltarif auf dem Sparbuch horten, stecken Ausländer Milliarden in deutsche Firmen.
Zu wenige Wohnungen und hohe Mieten, so stellt sich die Situation zurzeit in deutschen Ballungsgebieten da. Sogar Besserverdiener finden kaum noch Wohnraum.
Das Sammeln von Daten zieht auch in Medizin und Gesundheit immer weitere Kreise. Über Risiken und Nebenwirkungen sprach makro-Moderatorin Eva Schmidt mit Gesundheitsökonom Jürgen Wasem.
Der Umgang mit Patientendaten und die Einführung einer elektronischen Patientenakte ist ein heikles Thema. In Deutschland streitet man sich seit Jahren um das Für und Wider. Im Ausland gibt es sie längst.
Ein mehr als 10.000 Kilometer langes Straßen- und Eisenbahnnetz soll in den kommenden Jahren China über Kasachstan und Russland mit Europa verbinden.
Die Staatsschulden sind weiterhin dramatisch hoch, die Jugendarbeitslosigkeit ebenso. Die Rentenreform stockt und die Flüchtlingswelle stellt Italien zusätzlich vor große Herausforderungen.
Italiens Regierung will einerseits die Wirtschaft ankurbeln und andererseits viele Wahlversprechen einlösen. Das könnte teuer werden für das ohnehin hochverschuldete Land.
Dem Land, wo die Zitronen blühen geht es nicht wirklich gut. Die Verschuldung ist riesig, die Arbeitslosigkeit hoch und die Wirtschaftskraft lässt auch zu wünschen übrig.
Der Brückeneinsturz von Genua wirft Fragen auf nach der Funktionsfähigkeit des italienischen Staates. Nach gut zwei Monaten Koalition aus rechten und linken Populisten sprach makro-Moderatorin Eva Schmidt mit Christian Jansen über eine erste Bilanz.
Die Weltwirtschaft verändert sich rasant - und mit ihr der internationale Markt für Öl. Nationale Interessen, Sanktionen, Zölle und neue Fördertechniken verschieben die Gewichte.
So teuer wie momentan war das Tanken schon seit Jahren nicht mehr. Über die Nervosität auf dem internationalen Ölmarkt und ihre Gründe sprach makro-Moderatorin Eva Schmidt mit Andreas Goldthau.
Der Ölmarkt ist in Bewegung: Der Ölpreis zieht seit einem Jahr deutlich an. Mit den USA und China liegen zwei Schwergewichte im Clinch. Die OPEC verfolgt ebenfalls eigene Interessen. Ein geopolitisches Machtspiel.
In kaum einer anderen Branche ist das Sammeln und Auswerten von Daten so umstritten wie im Gesundheitswesen. Wie sicher sind Patientendaten heute überhaupt noch?
Russlands Wirtschaft und Staatsfinanzen sind abhängig von Öl und Gas. Da ist die richtige Förderstrategie entscheidend. Beim Öl hat sich Russland dafür gerade neue Partner gesucht. makro hat darüber mit Bernhard Klinzing vom Frankfurter Börsenbrief gesprochen.
In den Städten ist das Fahrrad oft das schnellere Verkehrsmittel, zudem ist es umweltfreundlich, leise und preiswert im Betrieb. Trotzdem gehört in Deutschland der Platz in den Städten weiterhin dem Auto. Aber muss das so bleiben? makro sprach darüber mit Markus Neppl.
Der Verkehr auf deutschen Straßen nimmt zu, während die Infrastruktur veraltet. Folge: Streckenüberlastungen, Baustellen, Stillstand. Rund 723.000 Staus hat der ADAC 2017 in Deutschland gezählt. Vor allem in den Ballungsräumen sind die Autobahnen besonders verstopft.
Ab Ende Juni wird erstmals ein "Platoon", ein vernetzter Lastwagen-Konvoi, unter Realbedingungen getestet. Er verkehrt auf der A9 zwischen München und Nürnberg. Worin die Vorteile liegen und welche Risiken das birgt, erläutert makro im Gespräch mit Joachim Drees, dem Vorstandsvorsitzenden von MAN.
Immer noch sterben im Osten der Ukraine fast jeden Tag Menschen, daran ändert auch das Minsker Friedensabkommen nichts. Dennoch setzen sich die Konfliktparteien weiter an einen gemeinsamen Tisch und verhandeln. 3sat-makro sprach mit Per Fischer, der als OSZE-Koordinator an diesen Verhandlungen teilnimmt.
Verkehrspolitik sollte Verkehrsmittel so vernetzen, dass der Mensch bequem und sicher ans Ziel kommt. Die Antriebstechnik spielt dabei keine so große Rolle mehr. Die Digitalisierung dagegen sehr.
Kreuzfahrten sind beliebter denn je, auch bei deutschen Urlaubern. Doch das sonnige Vergnügen ist nicht ganz ungetrübt. Das Wirtschaftsmagazin makro sprach mit Frank Hermann über die Schattenseiten, wie etwa die massive Umweltverschmutzung.
Edel und exquisit: Die Deutschen entdecken die feine Teekultur. Für erstklassige Blätter zahlen sie hohe Preise. Tee mit Spitzenqualität kostet zwischen 200 bis 600 pro Kilo. Ein lukratives Geschäft. Die Tee-Arbeiter in Indiens Top-Anbaugebieten Assam und Darjeeling profitieren von dem Boom in Deutschland allerdings nicht. Hier herrschen Armut und hohe Arbeitslosigkeit.
Die Kreuzfahrtbranche wächst weiter stürmisch. Jedes Jahr kommen neue Schiffe auf den Markt. Jedes Jahr steigt die Zahl der Passagiere.
Deutschland ist Exportmeister, auch beim Strom. Der billigste Strom kommt aus einem Solarkraftwerk in den Emiraten. Überhaupt: Energiewende-Rekorde entstehen vor allem im Ausland.
Die Energiewende nimmt weltweit Fahrt auf, ist aber kein Selbstläufer. Schon gar nicht in Deutschland. Das Wirtschaftsmagazin makro sprach mit Prof. Wolfgang Irrek über die Knackpunkte.
Weltweit nimmt die Energiewende Fahrt auf. In Deutschland hingegen hängt sie fest: Der selbsterklärte Vorreiter hat längst seine Klimaziele kassiert. Dabei wäre die Zukunft zum Greifen nah.
Saudi-Arabien will seine Wirtschaft umkrempeln mit einem - natürlich - gigantischen Reformprogramm. Der Kronprinz "muss liefern", sagt Saudi-Arabien-Kenner Sebastian Sons im Interview mit Eva Schmidt.
Während der Nahe Osten in Aufruhr ist, versucht Saudi-Arabien sich wirtschaftlich zu erneuern. Die "Vision 2030" soll das Land unabhängiger vom Öl machen. Dazu gehört u.a. der Einstieg in die Atomenergie.
Weit weg von den politischen Zentren Berlin und Moskau begeben sich Deutschland und Russland auf Paartherapie. Doch auch zwei Tage Darmstadt-Kranichstein bringen keine Annäherung. Dabei kommen beide Seiten weder mit noch ohne einander aus.
Der Siegeszug der Technologiefirmen treibt mehr Blüten, als man glaubt. An der Börse hat sich eine Gruppe von Aktien gefunden, deren verbindendes Merkmal darin besteht, dass sie immer steigen: Facebook, Amazon, Netflix und Google - FANG.
Viele Küstenbewohner leben vom Fischfang. Doch das Geschäft wird immer härter, denn sie konkurrieren mit einer international tätigen Fisch-Mafia.
Amazon ist weit mehr als ein Onlineshop. Es ist das Schlüsselunternehmen der digitalen Welt. Sein Aufstieg scheint unaufhaltsam. Die nun vorgelegten Geschäftszahlen sind da bloß eine Randnotiz.
Die größten Firmen der Welt sind heute Technologiekonzerne, die Datenmenge explodiert und der Einsatz künstlicher Intelligenz ist auf dem Vormarsch. Das Wirtschaftsmagazin makro sprach mit Prof. Harald Mathis, was da auf uns zukommt.
Der Welthandel ist eine komplizierte Angelegenheit und Strafzölle haben ihre Tücken. In einem Handelskrieg geht der Schuss von hinten durch die Brust ins Auge. Möglicherweise ins eigene.
Daten sind der Rohstoff der Zukunft. Wer die Daten hat und sie zu nutzen weiß, dem gehört diese Zukunft. Die großen Technologiekonzerne beherrschen das Geschäft wie niemand sonst.
Donald Trump sagt, ein Handelskrieg sei leicht zu gewinnen. Da könnte er sich irren. Vielleicht will er ihn aber gar nicht. Das bleibt unklar. Gleichwohl schafft er Fakten. Darüber sprach das Wirtschaftsmagazin makro mit Prof. Christoph Scherrer.
Wenn unsere Zeit einen Visionär hat, dann ist es Elon Musk. Wie eine Besessener brütet er Ideen aus und macht sich an die Umsetzung. Selbst falls er am Ende scheitert, wird er die Welt verändern.
US-Präsident Donald Trump macht ernst: Strafzölle von 25 Prozent auf Stahl, 10 Prozent auf Aluminium und Technologieprodukte aus China. Eine neue Runde im globalen Handelsstreit hat begonnen.
Einst war das NHS der ganze Stolz der Briten - das nationale Gesundheitssystem mit seiner kostenlosen Versorgung für alle Inselbewohner. Doch das zentral gesteuerte System ist komplett marode. Es müsste dringend reformiert werden.
Noch ein Jahr verbleibt bis zum EU-Austritt Großbritanniens. Im Vorabinterview mit makro-Moderatorin Eva Schmidt erklärt der britische Politikwissenschaftler Alex Clarkson, warum der Brexit zu einer endlosen Hängepartie wird.
Strom gewinnen mit Solarenergie, weltweit Mails versenden, einkaufen per Mausklick: Was für unsere Eltern realitätsfern war, gehört heute zum Alltag. Dank der Utopien unserer Vorfahren.
Die weltweite Datenmenge explodiert, unser Leben vernetzt sich immer stärker, vielfältige Innovationen erleichtern unseren Alltag. Doch die schöne neue Datenwelt hat ihren Preis.
Der Brexit koste das Königreich schon jetzt rund 230 Millionen Euro jede Woche, warnt der der Chef der Bank of England. Der Abschied von Europa dämpfe das Wirtschaftswachstum.
Den Pflegenotstand zu beheben, gehört zu den wichtigsten Projekten der Großen Koalition. Ob die neue Regierung die richtigen Weichen stellt, darüber sprach das 3sat Wirtschaftsmagazin makro mit dem Sozialwissenschaftler Stefan Sell.
Hilflose Patienten, überfordertes Personal: In Deutschland herrscht Notstand in der Altenpflege. Gleichzeitig aber steigen börsennotierte Unternehmen in den Markt ein.
Rumäniens Wirtschaft wächst gewaltig. Und Bulgariens Regierung sieht sich bereits fit für den Euro. Der Aufschwung findet allerdings im Schatten der Weltöffentlichkeit statt.
Die wirtschaftliche Situation im Iran ist nach der Lockerung der Sanktionen weiterhin prekär. Steigende Lebensmittelpreise und hohe Arbeitslosigkeit führten um den Jahreswechsel zu massiven Protesten unter der Bevölkerung. Doch eine schnelle Abhilfe wird es nicht geben, erläutert Iran-Experte Adnan Tabatabai im Interview mit makro.
Tausende Iraner sind auf die Straße gegangen, um gegen die schlechte Wirtschaftslage und den Kurs ihrer Regierung zu demonstrieren. Doch wird das etwas ändern?
Die EU-Finanzminister haben sich auf ihrem Treffen diese Woche gegen unfairen Steuerwettbewerb ausgesprochen. Aber auch Deutschland müsse sich bewegen, sagt Steuerexperte Markus Meinzer im Vorabinterview mit makro-Moderatorin Eva Schmidt.
Mit seiner großen Steuerreform hat US-Präsident Donald Trump den globalen Wettbewerb um die niedrigsten Steuersätze angefacht. Die USA werden damit zu einem der größten Steuerparadiese der Welt.
Mehr Zeit für die Familie ist vielen heute wichtiger als Geld. Ob der Pilotabschluss der Metall- und Elektrobranche in Stuttgart Strahlwirkung auf den übrigen deutschen Arbeitsmarkt hat, darüber sprach makro-Moderatorin Eva Schmidt mit Klaus Dörre.
Brasilien befindet sich in einer tiefen Depression. Die junge Demokratie des Landes ist ins Wanken geraten. Schuld daran sind die Wirtschaftskrise und Korruption im großen Stil.
Unser Arbeitsalltag wird sich durch Computer und Roboter stark verändern. Welche Jobs drohen wegzufallen, welche könnten neu entstehen? Höherer Arbeitsdruck und flexiblere Arbeitszeiten sind schon heute an der Tagesordnung.
Wenige Wochen vor den Präsidentschaftswahlen zeigt sich Russlands Wirtschaft im Aufwind. Ob nur die Fassade glänzt oder Russland tatsächlich einen Aufschwung erlebt, darüber sprach makro-Moderatorin Eva Schmidt mit Alexander Libman.
Russlands Wirtschaft wächst wieder. Eine Trendwende nach Jahren der Stagnation? Eher nicht, sagt Russland-Kenner Christian Wipperfürth gegenüber makro: "Die Investitionsquote ist seit Jahrzehnten unzureichend niedrig."
Wenige Wochen vor den Präsidentschaftswahlen tritt Russland als ein wirtschaftlich erstarktes Land in Erscheinung, das in der Weltpolitik an Einfluss gewinnt. Alleine der deutsch-russische Handel erlebte zuletzt ein Plus von gut 20 Prozent.
Internet gegen Innenstädte: Seit Jahren wehrt sich der Handel gegen seinen Untergang. Welche Erfolgschancen es noch gibt, darüber sprach makro-Moderatorin Eva Schmidt mit dem Handelsexperten Gerrit Heinemann.
Der Online-Handel wächst fulminant rund um den Globus. Allen voran der Internet-Riese Amazon. Immer mehr lokale Einzelhändler geben auf, so dass sich die Schere zwischen Groß und Klein weiter öffnet.
Die Pleite von Air Berlin, das mögliche Aus für den A380: in der Luftfahrt ist viel Bewegung. Wie die Branche für die Zukunft aufgestellt ist, darüber sprach makro-Moderatorin Eva Schmidt mit dem Luftverkehrsexperten Frank Fichert.
Seit der Pleite von Air Berlin sortiert sich die Branche neu. Profitieren dürfte vor allem die Lufthansa, Deutschlands größte Fluggesellschaft.
Der Jahresanfang ist die Zeit der statistischen Rückblicke, Prognosen und Vergleiche. Inwieweit aber ist eine solche Vermessung der Wirtschaft noch zeitgemäß? Darüber sprach makro-Moderatorin Eva Schmidt mit dem Wirtschaftshistoriker Werner Abelshauser.
Sie werden uns auch 2018 wieder beschäftigen: Das Bruttoinlandsprodukt, die Arbeitslosenquote, die Inflationsrate. Wirtschaftliche Kennzahlen sind sehr mächtig, Politik wird an ihnen gemessen.
Die Flüchtlingswelle, die dieser Tage nach Deutschland rollt, wird dieses Land verändern. Die Wirtschaft frohlockt. Doch anders als damals bei den "Gastarbeitern" müssen wir Integration diesmal richtig machen.
Der Ozean bietet ein schier unerschöpfliches Reservoir an Wasser. Meerwasserentsalzung erscheint daher als probates Mittel gegen den weltweiten Wassermangel. Hätte die Technik nicht einen gewaltigen Nachteil.
Die Deutschen verbrauchen weniger Wasser denn je. Zumindest was den direkten Verbrauch für Waschen, Putzen, Kochen angeht. Doch durch den Waren-Import aus dem Ausland trägt Deutschland erheblich zum globalen Wassernotstand bei.
Das Weltwirtschaftsforum in Davos hat den weltweiten Wassermangel auf Platz 1 der Wirtschaftsrisiken gesetzt. makro-Moderatorin Eva Schmidt fragt Philipp Wagnitz, Wasserexperte des WWF, wie ernst die Lage ist und was auf Unternehmen und ihre Produktionskette zukommt.
Halbierung der extremen Armut und des Hungers lautete das wohl wichtigste Milleniumsziel, das die Vereinten Nationen im Jahr 2000 verabschiedeten. Doch viele Länder Afrikas haben es verfehlt.
Wie sollte Europa auf die steigenden Flüchtlingszahlen reagieren? makro-Moderatorin Eva Schmidt sprach mit Julia Leininger vom Deutschen Institut für Entwicklungspolitik darüber, wie eine langfristige Strategie aussehen könnte.
Es ist die wichtigste Entscheidung der US-Notenbank seit 2008. Wann wird Fed-Chefin Janet Yellen ihre Nullzinspolitik beenden? Eigentlich hätte sie den Leitzins längst erhöhen müssen. Sie hat es nie gewagt. Auch jetzt nicht. Aus Angst vor den Geistern, die sie rief.
Die sogenannten "Milleniumsziele" sollten die Menschheit aus der Armut führen. Daraus wurde nichts. makro-Moderatorin Eva Schmidt sprach mit Afrika-Kenner Robert Kappel über die Gründe des Scheiterns.
Der Angriff auf die Autobranche kommt aus ungewohnter Richtung. Aber er kommt. Apples Pläne für ein iCar konkretisieren sich. Ja, spinnen die? Nicht unbedingt. Die Branche jedenfalls fürchtet Apples visionäre Kraft.
"Chinafrika", so nennen die Chinesen den ärmsten Kontinent der Welt. Aus gutem Grund. Kein anderes Land ist auf politischer und wirtschaftlicher Weise derart mit Afrika verbunden. Doch zu welchem Preis?
Die Welt hat neue Ziele. Auf dem UN-Nachhaltigkeitsgipfel in New York haben die Staats- und Regierungschefs den neuen Zielkatalog verabschiedet. Bis 2030 soll die Welt nachhaltiger leben, der Hunger bekämpft und Bildung für alle möglich sein.
Mehr als die Hälfte der Bevölkerung steht in Lohn und Brot. Und damit so viele Menschen wie noch nie. Gleichsam ändert sich die Arbeitswelt rasant. Sie wird flexibler, anspruchsvoller, unberechenbar.
Der Himmel ist groß und weit. Dennoch stecken Fluggesellschaften in der Klemme - zwischen Billigfliegern, Golf-Airlines und knausrigen Kunden. Monopole fallen, wie einst bei Telefontarifen. Am Ende wird die Branche eine andere sein.
Die Begriffe Demokratie und Frieden treten nur selten in Verbindung mit Afrika auf. Das mag daran liegen, dass fast jedes Land auf dem schwarzen Kontinent unter machtgierigen, korrupten Herrschern zu leiden hat.
In Afrika fehlt es an Investitionen. Die Gründe dafür sind vielfältig. Im letzten Jahr haben ausländische Firmen 54 Milliarden Dollar locker gemacht. Zum Vergleich: Nach Asien gingen im gleichen Zeitraum 465 Milliarden.
Arbeit generiert nicht nur Einkommen - wir erwarten von ihr auch Erfüllung. Arbeitgeber haben längst gelernt, dies auszunutzen, erklärt Historikerin Sabine Donauer im Vorabinterview mit Eva Schmidt.
Fast unbemerkt hat sich Indonesien vom Entwicklungs- zum Schwellenland gemausert. Doch das Wirtschaftswunder im größten muslimischen Staat der Erde steht auf der Kippe.
Der Abgasskandal bei VW wirft ein Licht auf die dunkle Seite der mächtigen deutschen Autolobby. Auto ist immer Chefsache. makro-Moderatorin Eva Schmidt spricht mit Matthias Fifka, Professor für Unternehmensethik.
Für VW wird es jetzt richtig, richtig teuer. Neben der Umrüstung betroffener Fahrzeuge rollt eine Flut von Sammelklagen auf den Autobauer zu. Anwälte wetzen bereits die Messer. Und das ist noch längst nicht alles.
Der "gute Draht" der Autobranche in die Politik ist legendär. Er gehört quasi zur DNA der Autorepublik Deutschland. Das war bei Kohl so, bei "Autokanzler" Schröder und auch bei Angela Merkel.
Seit Volkswagen den Qualitätsbegriff "German engineering" ganz neu definiert hat, indem mit getürkten Abgastests Dreckschleudern zu Sauberautos umdeklariert wurden, gilt im VW-Hauptquartier Alarmstufe rot.
Früher war Arbeit fromm, oft Fron. Später blies die Industrialisierung das religiös Sinnstiftende aus den Fabrikhallen. Arbeit war bloß mehr Produktionsfaktor. Und heute? Heute suchen wir durch Arbeit die Verwirklichung unserer Selbst.
Neue Kürzungspläne bei Air France erzürnen die Gewerkschaften. Bei einer Protestaktion schlägt die Stimmung in Gewalt um: Der Personalchef ergreift die Flucht.
Die Kunden fliegen immer mehr, die Airlines verdienen immer weniger. Warum das so ist und wie die Branche reagieren muss, skizziert Luftfahrtexperte Frank Fichert im Vorabinterview mit makro-Moderatorin Eva Schmidt.
Triebwerke sind in gewisser Weise das Herzstück eines jeden Flugzeugs. Hier steckt die Kraft. Sie bestimmen maßgeblich Treibstoffverbrauch, Lärmemission und CO2-Ausstoß. Die wichtigsten Hersteller für Großtriebwerke sind Pratt & Whitney, Engine Alliance und Rolls-Royce.
Airbus ist neben Boeing der wichtigste Hersteller für Großraumjets. Während europäische und nordamerikanische Airlines mit Neubestellungen sehr zurückhaltend sind, wird in Asien und dem Nahen Osten richtig geklotzt.
Pressen, schweißen und lackieren - In der Autoindustrie haben Roboter die Bandarbeiter längst ersetzt. In Zukunft könnten sie noch sehr viel mehr Menschen ihren Job streitig machen.
Der britisch-amerikanische Forscher Angus Deaton untersucht, wie Verbraucher ticken und wie man Armut messen kann. Dafür bekommt er den Nobelpreis für Wirtschaft.
Indonesien hat die zweitlängste Küste der Erde und gewaltige Fischgründe. Doch das Geschäft mit Hummer und Krabben machen bislang andere. Die neue Fischereiministerin Susi Pudjiastuti will das ändern - mit Dynamit.
Indonesiens demokratische Weste hat einen furchtbaren blutroten Fleck. Mitte der 60er-Jahre wurden Anhänger der kommunistischen Partei und jene, die man dafür hielt, zu Hunderttausenden ermordet. Die Täter kamen davon. Bis heute.
In seinen letzten beiden Filmen widmete sich der US-Amerikanische Dokumentarfilmer Joshua Oppenheimer dem indonesischen Genozid - und zwar auf sehr unkonventionelle Weise.
Sie verpacken Schokoküsse, melken Kühe und erforschen den Weltraum. Roboter haben sich ihren Platz in unserer Gesellschaft erobert. Die Bildergalerie zeigt nur einen kleinen Ausschnitt ihrer vielfältigen Einsatzgebiete.
Einer für alle und alle für einen. Mit diesem Solidaritätsgelöbnis sollte die EU funktionieren. Doch Finanzkrise und Flüchtlingsdrama zeigen, wie uneins die Länder Europas sind.
Roboter werden intelligenter, sensibler, vernetzter. Ihr Vormarsch in der Produktion scheint unaufhaltsam. Macht der Mensch sich überflüssig? makro-Moderatorin Eva Schmidt fragt Robotik-Experte Detlef Zühlke.
Argentinien war einst ein reiches Land. Doch jahrzehntelanges Missmanagement hat dies gründlich geändert. Ihren Gipfel erreichte die wirtschaftliche Verzwergung in der kapriziösen Ära Kirchner. Die ist nun vorbei. Endlich.
Es klingt unschön, aber: Kriege sind ein riesiger Markt. Auch für die Prothetik. Das weltweit führende Unternehmen kommt aus Deutschland. Der wichtigste Kunde ist - unfreiwillig - die US-Army.
Infolge der Naturkatastrophe im April diesen Jahres droht dem stark zerstörten Nepal noch eine ökonomische Katastrophe.
"Die Erbengeneration schaut in die Röhre", sagt Vermögensverwalter Georg von Wallwitz zur EZB-Politik. Das sei aber gar nicht so schlimm. Warum verrät er makro-Moderatorin Eva Schmidt im Vorabinterview.
Dass die Jugendarbeitslosigkeit in Südeuropa besonders hoch ist, ist nichts Neues. Wie schlimm es tatsächlich um Europas Jugend steht, hat eine Studie der Bertelsmann Stiftung untersucht. Das Ergebnis ist ernüchternd.
Eines der größten Entwicklungspotenziale Nepals ist die Wasserkraft. Damit könnte nicht nur der Strombedarf des Landes gedeckt werden. Der so produzierte Strom ließe sich auch gewinnbringend exportieren.
Nepal zählt zu den 20 ärmsten Ländern der Welt. Das wird auch so bleiben. Denn neben den Folgen des verheerenden Erdbebens bringt jetzt eine Blockade wichtiger Handelsrouten die Wirtschaft zum Erliegen.
Erst das Atomabkommen, dann die Aufhebung der Sanktionen und nun der Wahlerfolg der Gemäßigten. Iran verändert sich schrittweise in Richtung Reformen.
Jahrelang war sich die nepalesische Regierung uneins. Nun ist innerhalb weniger Monate eine neue Verfassung verabschiedet worden. Das Land soll eine föderale und säkulare Republik werden. Viele sind damit nicht einverstanden.
Hitzewellen, Dürre, Wirbelstürme, Eisschmelze - Das globale Klima verändert sich rasant. Der Treibhauseffekt lässt sich jedoch nur mindern, wenn der weltweite Energiehunger mit alternativen Energien gestillt wird.
Irans Präsident Hassan Rohani will sich um die Wirtschaft kümmern und geht auf den Westen zu. Hat Ratio im Gottesstaat jetzt Vorrang vor Ideologie? makro fragt Iran-Kenner Adnan Tabatabai. Reine Nächstenliebe ist es jedenfalls nicht.
Freihandelsabkommen sollen Entwicklungsländern den Zugang zu den Märkten der Industrieländer öffnen. Im Falle Afrikas scheint aber genau das Gegenteil der Fall zu sein.
Noch nie wurden weltweit so viele Windräder aufgestellt wie 2015 - mehr als in Deutschland insgesamt in Betrieb sind. Investoren schätzen die niedrigen Betriebskosten. Ein Nachteil aber bleibt.
"Kohlendioxidemissionen müssen kostenpflichtig werden", sagt Umweltökonom Lutz Wicke im Vorabinterview mit makro-Moderatorin Eva Schmidt. Der Klimagipfel in Paris müsse verbindliche Ziele vereinbaren. Sonst droht eine neues Kyoto.
China ist der größte Energieverbraucher der Welt - und der größte Treiber des Klimawandels. Doch solange das Land seine Energie größtenteils aus Kohlekraftwerken bezieht, kann es keinen wirksamen Klimaschutz geben.
Nichts ist stärker als eine Idee, deren Zeit gekommen ist. Im Südwesten der USA ist das die Photovoltaik. Hohe Wirkungsgrade moderner Solarzellen kombiniert mit viel Sonne erzeugen billigen Strom.
"TTIP wird die Abkopplungseffekte afrikanischer Staaten vom Weltmarkt beschleunigen", prophezeit der Entwicklungsökonom Robert Kappel im Vorabinterview mit makro-Moderatorin Eva Schmidt.
Drei Prozent prognostiziertes Wirtschaftswachstum 2015 - Spaniens Reformbemühungen nach der Eurokrise gelten als mustergültig. Trotzdem liegt einiges im Argen.
Die Trans-Pacific Partnership ist das größte und wichtigste Freihandelsabkommen der Welt: Es sichert Amerikas Einfluss in Asien, den Asiaten eine gewisse Unabhängigkeit von China - und setzt Europa unter Druck.
Das deutsche "Erneuerbare Energien Gesetz", einst heftig geschmäht, löste eine wahre Kettenreaktion aus. Es schuf einen globalen Markt, technologischen Fortschritt bei sauberer Energie - und jede Menge kleine EEGs weltweit.
Spaniens Wirtschaft wächst zwar wieder. Ein Grundproblem bleibe aber bestehen, diagnostiziert der Historiker Xosé M. Núñez im Interview mit makro-Moderatorin Eva Schmidt: Spanien sei eine leistungsaverse Gesellschaft.
Reporter Markus Böhnisch war in Spanien und hat vor Ort für makro recherchiert. Es gibt ermutigende Berichte aus dem europäischen Krisenland. Wir wollten wissen, was dran ist.
Der Krieg der Sterne - in die siebte Runde er geht. Star Wars ist nicht nur Kino. Star Wars ist Kult und Star Wars ist Kommerz. Den Erfolg soll eine genau geplante Marketingstrategie garantieren.
Berichte über den Tod des Kinos waren weit übertrieben. Das erste Halbjahr 2015 bescherte einen neuen Rekord. Blockbuster wie James Bond und Star Wars sollten den Trend fortschreiben.
Die Kinokassen klingeln zwar, doch mit Kartenverkäufen allein ist kein Kino zu betreiben. Die teure Umstellung auf Digitaltechnik lässt sich nur durch Erlöse aus dem Verkauf von Popcorn, Cola und sonstigem Fresskram stemmen.
Früher hatte Geld einen Wert an sich. Die Geldmenge entsprach dem verfügbaren Gold und Silber. Heute ist Geld eine beliebig vermehrbare Schuld - und ein Versprechen, diese zu begleichen. Eine Tatsache über die nicht alle Ökonomen glücklich sind.
Griechenland und China bestimmten 2015 die Wirtschaftsschlagzeilen. Welches Land wird sie 2016 bestimmen? makro fragt seine Studiogäste nach ihrer Meinung.
Eine alte Faustregel besagt, die ersten drei Handelstage eines Jahres geben die Richtung vor. Chinas Börsen brachen gleich um 7% ein. Was das bedeutet? Chinas Wirtschaft ist maroder als viele glauben.
Bilder aus der Massentierhaltung verderben vielen Verbrauchern den Appetit. Tierschutz spielt daher beim Verkauf von Fleisch eine wachsende Rolle. Aber Knackpunkt bleibt der Preis.
Alle wollen artgerechte Nutztierhaltung. Zahlen muss es der Verbraucher. Agrar-Experte Folkhard Isermeyer im Interview mit makro-Moderatorin Eva Schmidt über die Schizophrenie des Kunden und einen Weg aus dem Dilemma.
4 Cent pro Kilo Fleisch fürs glückliche Tier. Damit will die Initiative Tierwohl den Preiskampf an der Fleischtheke bremsen. Es klingt nach dem kleinsten gemeinsamen Nenner. Klar ist: Es ist zu wenig. Klar ist auch: Es ist besser als nichts.
Wie steht es aktuell um den Ruf von Produkten und Unternehmen aus Deutschland? Ist "Made in Germany" mit Blick auf den VW-Skandal noch ein Gütesiegel im In- und Ausland?
Firmenskandale untergraben den Ruf deutscher Wertarbeit. In den USA reagiert man mit Häme, in China mit Verwunderung. Prof. Matthias Fifka warnt im Interview mit makro-Moderatorin Eva Schmidt vor dauerhaftem Schaden.
In Saudi-Arabien bahnt sich eine Revolution an. Das Königreich überlegt, sein Kronjuwel zu verkaufen: Den Ölgiganten Saudi Aramco. Gewissermaßen sich selbst. Das ist entweder sehr klug oder sehr dumm.
80 Milliarden Euro an Fördermitteln hat Polen bisher aus Brüssel erhalten und einen beispiellosen Aufschwung erlebt. Jetzt haben in Warschau EU-Skeptiker das Sagen. Die Wirtschaft wird nervös.
Das Label "Made in Germany" geht auf Unternehmer im englischen Sheffield zurück, die damit im späten 19. Jahrhundert deutsche Produkte diskreditierten. Ein kolossaler Fehler!
Es ist eine schwierige Beziehung zwischen Polen und der EU. makro-Moderatorin Eva Schmidt sprach mit Polen-Kenner Prof. Dieter Bingen über Milliardensubventionen und die polnische Angst vor Identitätsverlust.
Mieten für Wohnimmobilien haben sich in den vergangenen Jahren stark verteuert. Nicht nur in München, Frankfurt und Berlin, sondern vor allem in mittelgroßen deutschen Städten.
Fremdwährungskredite sind tückisch. Das haben 500.000 polnische Hausbesitzer, die sich vermeintlich günstig in Schweizer Franken verschuldet hatten, bitter am eigenen Leib erfahren müssen.
Wohnungen gibt es. Aber nicht dort, wo die Leute leben wollen: in den Städten. makro-Moderatorin Eva Schmidt im Vorabinterview mit Immobilienökonom Michael Voigtländer über ein Übel, das jeder kennt.
Im Zentrum der Turbulenzen um China steht das Ringen der Märkte mit der People's Bank of China um den Wert des chinesischen Yuan. Am Ende könnte die Notenbank gezwungen sein, die weiße Fahne zu schwenken.
Das Abfallaufkommen ist zur Weihnachtszeit besonders hoch. Denn aus vollen Gabentischen werden schnell volle Mülltonnen. Wie wir den Müll generell reduzieren können, darüber sprach makro-Moderatorin Eva Schmidt mit Stefan Gäth.
Die Roboter kommen. Vernetzt sind sie, unermüdlich und schlau. Sie werden die Arbeitswelt umkrempeln. So wie einst der Feldarbeiter der Industrie weichen musste und diese später der Dienstleistungsgesellschaft. Das muss nicht schlecht sein.
Das Weihnachtsgeschäft in Deutschland steuert auf neue Rekorde zu. Erstmals soll der Jahresumsatz die Marke von einer halben Billion Euro übertreffen. Über kurz oder lang landen die Produkte dann im Müll, oft mit fatalen Folgen.
Nordkorea meldet sich mit einem Raketentest auf der Weltbühne zurück. Ob der Konflikt noch entschärft werden kann, darüber sprach makro-Moderatorin Eva Schmidt mit dem Nordkorea-Experten Rüdiger Frank.
Nordkorea ist das wohl abgeschottetste Land der Welt. Und doch gibt es Touristen, auf die die unheimliche Steinzeitdiktatur einen besonderen Reiz ausübt. Das Regime macht sich dies zunutze. Immerhin bringt es Devisen.
Das Risiko für einen militärischen Konflikt mit Nordkorea war noch nie so groß. Die Vereinten Nationen haben darauf mit weiteren Wirtschaftssanktionen gegen das Land reagiert.
Viele Umweltschützer erhoffen sich von der E-Mobilität eine emissionsfreie Zukunft. Aktuelle Studien über die Klimabilanz des elektronischen Verkehrs zeigen allerdings, dass es bis dorthin noch ein weiter Weg ist.
Entwicklungshilfe war gestern: Auf dem EU-Afrika-Gipfel Ende November 2017 sollen die Weichen für mehr wirtschaftliche Zusammenarbeit gestellt werden.
Bei anhaltendem Wachstum sei das Weltklima nicht zu retten, sagt der Postwachstumsforscher André Reichel gegenüber dem Wirtschaftsmagazin makro - und fordert "mehr Phantasie jenseits der monetären Logik".
Die Fixierung auf permanentes Wachstum sei schuld, dass wir auf eine Klimakatastrophe zusteuern. Das sagen die Vertreter der "Postwachstumsökonomie". Und sie suchen nach Alternativen.
Welche Antwort gibt die Deutsche Bahn auf die Anforderungen an moderne Mobilität? Und ist es die richtige? Darüber sprach das Wirtschaftsmagazin makro mit dem Verkehrsexperten Heiner Monheim.
Von München nach Berlin in weniger als vier Stunden. Das geht ab Dezember mit der Bahn. Doch reichen Prestigeprojekte wie dies, um die Bahn nach vorne zu bringen?
Während der kometenhafte Anstieg der Kryptowährung Bitcoin jeder Börsenblase der Geschichte zur Ehre gereicht, zündet die zugrundeliegende Blockchain-Technologie eine Revolution der Wirtschaft - mit Auswirkungen auf, nun ja, alles.
Die Blockchain erobert die Banken. Oder kapern die Banken die Blockchain? Das ist noch nicht ganz klar. Klar ist: Es gibt kaum ein Geldhaus, das nicht in die Technologie investiert, die die Banken selbst abschaffen könnte.
Die Erwärmung der Alpen ist etwa doppelt so stark wie im globalen Durchschnitt. Berghänge geraten ins Rutschen - und zum Ende des Jahrhunderts werden die Alpen wohl nahezu gletscherfrei sein.
Nicht nur der alpenquerende Güterverkehr verstopft die Täler, auch die Touristen, die dem Alltag für ein paar Tage entfliehen wollen, schieben eine Blechlawine bis in den letzten Winkel. Für viele Urlaubsorte ein Dilemma.
Das Internet stellte die Welt des Einzelhandels, der Buchverlage und der Finanzbranche auf den Kopf. Jetzt bricht das nächste Digitalzeitalter an. Es könnte Banken ganz überflüssig machen.
Idyllisch, überlaufen oder abgehängt? Dazwischen verläuft oft nur ein schmaler Grat. Über die wirtschaftlichen Perspektiven der Alpenregion sprach das Wirtschaftsmagazin makro mit Prof. Marius Mayer.
Der Klimawandel bedroht den Wintersport. Viele Skigebiete in den Alpen sind nicht mehr schneesicher. Geröll- und Verkehrslawinen sowie die massive Verstädterung zeigen die Schattenseiten des Massentourismus.
Früher galt: Findet ein Autor keinen Verlag, hat er für die Füße geschrieben. Das ist heute anders. Der Buchmarkt öffnet sich dem "Self Publishing" - und die Verlage erkennen langsam, was ihnen bisher entgangen ist. Dora Busch hat sich in der Szene umgeschaut.
Antibiotika, Impfstoffe oder Krebsmedikamente - Lieferengpässe bei Arzneimitteln sind immer häufiger. Viele Medikamentenhersteller sind von einzelnen Zulieferern abhängig.
Der größte Teil des Weltsojaanbaus landet in Tiermägen, was viel Kritik erntet. Der Importanteil für die heimische Tierhaltung sei jedoch vergleichsweise gering, sagt Verbandschef Hermann-Josef Baaken im Interview mit makro.
Keine andere Nutzpflanze auf der Welt hat solche Wachstumsraten wie die Sojabohne. Welche Folgen der Soja-Boom für Mensch und Umwelt hat, darüber sprach makro-Moderatorin Eva Schmidt mit Birgit Wilhelm vom WWF.
Die Probleme durch Soja-Importe aus Übersee sind offensichtlich. In Europa fristet der Soja-Anbau noch ein Nischendasein und kann u.a. aufgrund der klimatischen Verhältnisse nicht mit Ländern wie Brasilien mithalten. Doch es tut sich was.
Der Anbau von Soja steigt weltweit rasant - ganz überwiegend auf Spitzenertrag getrimmtes Gensoja. Das hat die Eigenschaften eines hochgezüchteten Rennpferds. Kritiker unterstellen eine hohe Anfälligkeit.
Mit dem Wirtschafts-Nobelpreis wird in diesem Jahr der amerikanische Verhaltensökonom Richard Thaler ausgezeichnet. Seine Forschung zeigt auf, was viele schon lange ahnen: Das Verhalten von Marktteilnehmern ist beileibe nicht immer rational, sondern geprägt von Psychologie.
Die Sojabohne hat Wachstumsraten wie kaum eine andere Nutzpflanze der Welt. Sie steckt in Schokolade, in Treibstoffen und im Futter für die Tiermast. Doch der weltweite Soja-Boom hat gravierende Folgen für Mensch und Umwelt.
Die Bayer AG kauft den Gentechnikspezialisten Monsanto. Dieser Mega-Deal könnte die Zukunft der Landwirtschaft erheblich verändern. Doch zu wessen Gunsten?
Am 1. Oktober fällt in der EU die Zuckerquote. Bislang garantierte sie den Bauern feste Preise für feste Produktionsmengen. Gibt es diese Quote nicht mehr, bestimmt der Wettbewerb den Preis. Welche Folgen das für den Verbraucher haben könnte, darüber sprach makro-Moderatorin Eva Schmidt mit Oliver Huizinga von Foodwatch.
Bald gibt es den süßen Rohstoff in Massen. Nach der Milchquote fällt auch die Zuckerquote: Ab 1. Oktober 2017 kann jeder in der EU so viel Zucker herstellen und verkaufen, wie er will.
Ende einer Ära: 2018 schließt die letzte Zeche im Ruhrgebiet. Die Region hat in den vergangenen 50 Jahren eine gewaltige Deindustrialisierung erlebt. Über den Strukturwandel und die Folgen sprach makro-Moderatorin Eva Schmidt mit dem Wirtschaftsgeographen Rudolf Juchelka.
2018 schließt das letzte Steinkohlebergwerk im Revier. Deutschlands größter Ballungsraum an Rhein und Ruhr bleibt trotzdem ein wirtschaftliches Kraftzentrum der Republik. Und verändert sich.
Die Dieselaffäre stellt grundsätzliche Fragen an die Zukunft des Autos. Im Interview mit makro-Moderatorin Eva Schmidt fordert der Verkehrsforscher Konrad Götz, Verkehrsmittel intelligent miteinander zu verknüpfen.
Für die IAA in Frankfurt haben sich die deutschen Autohersteller zwar wieder herausgeputzt. Doch das Image ist ramponiert, neue Ideen gefragt. Ein Blick auf die Verkehrskonzepte von morgen.
Die Zukunft ist nach wie vor ungewiss: Noch immer lasten die Fehler der Vergangenheit auf Deutschlands größtem Geldhaus. Wie geht es weiter mit der Deutschen Bank?
Die Zahl armer Kinder im reichen Deutschland ist weiter gestiegen. Im Wahlkampf ist das kaum ein Thema. makro-Moderatorin Eva Schmidt sprach mit Anne Lenze über die aktuelle Situation.
Die Möglichkeit, einen Staat als ausländischer Investor außerhalb seiner eigenen Gerichtbarkeit zu verklagen, wird heutzutage als Investorenschutz tituliert. Doch was verbirgt sich in Wahrheit hinter diesem Begriff?
Deutschland ist ein reiches Land mit armen Kindern. Während die Wirtschaft brummt und die Verbraucher in Kauflaune sind, leben rund zweieinhalb Millionen Minderjährige in Armut.
Die Diskussion über den Vertrauensverlust vieler Bürger in die Demokratie hat Konjunktur. makro-Moderatorin Eva Schmidt sprach mit Birger Priddat darüber, welche Rolle die Wirtschaft bei dieser Entwicklung spielt.
Der große Trend auf der Gamescom wird auch dieses Jahr wieder Virtual Reality sein. Einmal selbst den Weltraum erkunden, live dabei bei einem Vulkanausbruch dabei sein oder mit einem Wal Seite an Seite schwimmen. Die fast perfekte digitale Illusion zieht fast jeden in den Bann.
Demokratie und Marktwirtschaft gelten als unzertrennliche Erfolgsmodelle: Die eine sichert Freiheit und Mitsprache, die andere Wohlstand. Trotzdem fühlen sich viele entmachtet und abgehängt.
Die Gamescom rückt in diesem Jahr den E-Sport in den Mittelpunkt der Spiele-Messe. makro-Moderatorin Eva Schmidt sprach mit dem Medienökonomen Jörg Müller-Lietzkow über eine Branche, die sich mit gestiegenem Selbstbewusstsein präsentiert.
Computerspiele sind längst kein Jugendphänomen mehr. Die Branche ist zu einer Milliardenindustrie geworden, und die Spieler werden immer älter. Vor allem die Generation 50 plus legt kräftig zu.
Seit der Finanzkrise wurde im Bereich der Banken- und Finanzmarktregulierung einiges getan, um das Bankensystem stabiler zu machen. Präsident Trump will die Regeln nun neu bewerten. Auch in Europa seien einige Verbesserungen und Nacharbeiten nötig, sagt Finanz-Experte Jan Pieter Krahnen im makro-Interview.
Die Strategie des Westens gegenüber Nordkorea ist falsch, erklärt der Korea-Kenner Rüdiger Frank im Interview mit makro-Moderatorin Eva Schmidt. Nicht die Sanktionen, sondern der Ausbau des Handels könne das Regime zum Kurswechsel bewegen.
Die Entwicklungspolitik in Afrika erfährt einen Paradigmenwechsel: Schluss mit der Verteilung milder Gaben nach dem Gießkannenprinzip. Der Privatsektor soll's richten. Pierre Guislain von der African Development Bank erklärt gegenüber "makro", was das konkret bedeutet.
Der eigene Garten als letzte Ruhestätte? Dort, wo man auch zu Lebzeiten gerne war? Bestattungswünsche werden bunter. Doch Deutschland gilt als strenger Totenwächter. Bestattet wird nach DIN EN 15017.
Große Marken produzieren meist in Billiglohn-Ländern, wegen niedriger Löhne und Sozialstandards. Die Arbeiter leiden dagegen unter schlechten Arbeitsbedingungen. Ein Hersteller von Outdoor-Artikeln in Tettnang produziert unter fairen Bedingungen. Das macht das Geschäft nicht einfacher.
Deutschland ist der achtgrößte Schattenfinanzplatz der Welt, kritisiert der Politikwissenschaftler Hans-Jürgen Burchardt im Vorab-Interview mit makro-Moderatorin Eva Schmidt. Mit Blick auf den G20-Gipfel fordert er eine stärkere Diskussion über Geldwäsche und Steuerhinterziehung in Deutschland.
Auf dem G20-Gipfel in Hamburg wollen die größten Industrie- und Schwellenländer für eine gerechtere Welt streiten. Die Globalisierung soll mehr Gewinner und weniger Verlierer hervorbringen.
Venezuelas autoritäre Regierung bekämpft die freie Berichterstattung mit fast allen Mitteln. Seit Jahresbeginn gab es hunderte Angriffe der Staatsmacht und bewaffneter Milizen auf Journalisten. Ausländische Korrespondenten dürfen nicht mehr ins Land.
In Venezuela herrscht Ausnahmezustand. Lateinamerikakenner Stefan Peters war dort. In einem Vorabinterview sprach makro-Moderatorin Eva Schmidt mit ihm über die aktuelle Lage im Land.
Die Lage in Venezuela spitzt sich zu. Die Versorgungskrise geht ins dritte Jahr. Schulden steigen, Öleinnahmen fallen. Proteste greifen um sich. Weltspitze ist nur noch die Inflation.
Eine viel beachtete Studie zur Entwicklung der weltweiten Stromerzeugung kommt zu einem erstaunlichen Ergebnis: Sonne sticht, Kohle wird begraben - und alles geht viel schneller als gedacht. Leider nicht schnell genug.
Zu groß, zu schwach, zu kompliziert: In ihrer gegenwärtigen Verfassung scheitert die Europäische Union an den Herausforderungen unserer Zeit. Was will sie überhaupt? Was soll sie wollen? 5 Szenarien für ihre Zukunft.
Die Diskussion über die Zukunft Europas hat plötzlich wieder Fahrt aufgenommen. makro-Moderatorin Eva Schmidt hat Fabian Lindner gefragt, ob die Karten in Europa neu gemischt werden.
In den Märkten Europas und Nordamerikas verzeichnen die großen Lebensmittel-Konzerne kaum noch Wachstum. Unternehmen wie Nestlé und Unilever vertreiben deswegen zunehmend Markenprodukte in Minipackungen in Afrika oder Brasilien.
Containerschiffe, Rohstofffrachter, Tanker, selbst Kreuzfahrtschiffe - angetrieben werden sie meist mit dem schmutzigsten Treibstoff überhaupt: Schweröl. Erste Schiffe setzen nun auf Flüssiggas.
Europa rückt nach dem Brexit-Schock näher zusammen. Was könnten die nächsten Schritte sein hin zu einer geeinten, wirtschaftlich starken EU ohne UK und mit dem neuen Hoffnungsträger Macron?
Die Schifffahrt leidet unter einem ruinösen Wettbewerb durch Überkapazitäten. Im Vorabinterview mit Bernhard Klinzing fragt makro-Moderatorin Eva Schmidt, wie die Branche mit ihrem irrwitzigen Expansionskurs so daneben liegen konnte.
Trump steigt aus, Indien steigt ein. Das Klimaabkommen von Paris hat die Regierung in Delhi nicht nur unterzeichnet, sondern im eigenen Land mit einem Plan untermauert, der es in sich hat.
Indien und Deutschland wollen wirtschaftlich und politisch enger zusammenarbeiten. Wie Indien als Partner einzuschätzen ist, darüber sprach makro-Moderatorin Eva Schmidt mit dem Indien-Kenner Christian Wagner.
Der Werdegang von Narendra Modi vom einfachen Teeverkäufer zum mächtigsten Mann Indiens klingt wie aus einem Hollywoodfilm. Die weiße Weste eines Filmhelden hat er jedoch nicht.
Die Containerschifffahrt gilt als Blutbahn der Weltwirtschaft. Seit bald zehn Jahren steuert sie durch die schwerste Krise ihrer Existenz. Der abflauende Welthandel lähmt. Vor allem aber ein selbstgeschaffenes Problem.
In Deutschland warb Narendra Modi gerade für mehr Handel. In Indien ist der Regierungschef dabei, sein Land umzukrempeln. Dabei bedient er sich eines in Indien ungewohnten Konzepts: Marktwirtschaft.
Es war der 8. November 2016, als Indiens Regierung ihren Bürgern das Geld nahm. Vordergründig ging es um den Kampf gegen Kriminalität. Tatsächlich folgt der Überfall einem ökonomischen Plan.
Indien zu reformieren, gilt als Ding der Unmöglichkeit. Seit nunmehr drei Jahren ist Premierminister Narendra Modi im Amt. Es sieht fast so aus, als könne er Erfolg haben.
Nur Bares ist Wahres - Dieser Satz wird wohl bald der Geschichte angehören. Immer mehr Banken und Unternehmen sprechen sich für eine Abschaffung des Bargeldes aus, mit dem Verweis auf ein Thema: Sicherheit.
Donald Trump findet vieles nicht fair, Globalisierung und freien Handel oft einen schlechten Deal. Dabei ist der US-Präsident nur der prominenteste Protagonist, der sich mit schlichten Parolen gegen eine komplexe Welt stemmt.
Der totale bargeldlose Zahlungsverkehr ist technisch sehr bald möglich. Schafft Deutschland Scheine und Münzen ab? Die Tage des 500-Euro-Scheins scheinen gezählt.
Deutschland wird für seine Exportstärke beneidet und kritisiert. Dabei seien die hohen Exporte an sich kein Problem, sagt der Ökonom Jens Südekum im Vorabinterview mit dem Wirtschaftsmagazin makro. Der Exportüberschuss allerdings schon.
Lockerungsübungen im deutsch-russischen Schützengraben. makro-Moderatorin Eva Schmidt hat an den "Schlangenbader Gesprächen" teilgenommen. Und einen Dialog erlebt, der wieder konstruktiver wird.
Der freie Handel hat viele Jahre die Konjunktur angetrieben. Doch der Protektionismus ist weltweit auf dem Vormarsch und hinterlässt schon deutliche Spuren in der globalen Ökonomie.
Vergleicht man die Wirtschaftsentwicklung einiger Krisenländer, zeigt sich folgendes Bild: Griechenland tut sich am schwersten, Spanien hat es gepackt und Lettland steht besser da als je zuvor.
Griechenland hängt weiterhin am Tropf der Troika. Gerade wurde frisches Geld bewilligt. Zeigen die Reformbemühungen endlich Wirkung? Prof. Matthias Fifka sagt im Interview mit dem Wirtschaftsmagazin makro, ohne einen Schuldenschnitt werde es nicht gehen.
Es wird wieder eng. Im Juli muss Griechenland Schulden in Milliardenhöhe zurückzahlen. Wie üblich ist es ein Gezerre mit den Geldgebern. Und am Horizont dräut bereits das Jahr 2018. Dann läuft das Hilfspaket aus.
Millionenschwere Managergehälter sorgen im Wahljahr für Diskussionen. makro hat die 30 Dax-Konzerne nach ihrer Meinung gefragt. Wie finden wir zu einer Höhe von Vorstandsgehältern, die einer gesellschaftlichen Debatte standhält?
Die Diskussion um Managergehälter schlägt hohe Wellen. Wie wir zurück zu "Maß und Mitte" finden, darüber sprach makro-Moderatorin Eva Schmidt mit dem Soziologen Michael Hartmann.
"Eliten" haben im Moment keinen guten Ruf und stehen unter besonderer Beobachtung - auch die Wirtschaftseliten. Aber wer gehört dazu? Und sind die Chefs der großen Konzerne wirklich die "Global Player", für die sie Alle halten?
Die Zigarettenindustrie hat ein Nachwuchsproblem, zumindest in Deutschland. Nur noch jeder zehnte Jugendliche raucht. Mit Tabakverdampfern und E-Zigaretten versucht die Branche gegenzusteuern.
Schockbilder auf Zigarettenschachteln, Rauchverbot in Kneipen. Schwere Zeiten für die Zigarettenindustrie? "Der Eindruck täuscht", sagt Branchenkenner Dietmar Jazbinsek im Interview mit dem Wirtschaftsmagazin makro.
Die Zigarette ist wohl ein Auslaufmodell: Fast 8 Prozent weniger Glimmstängel wurden 2016 im Vergleich zum Vorjahr verbraucht. In den westlichen Ländern bringt die sinkende Raucherzahl die großen Tabakkonzerne unter Druck.
Der deutsche Mittelstand wird weltweit als Wirtschaftsmotor und Innovationsmaschine bewundert. Der französische fristet hingegen ein tristes Leben im Schatten der Großkonzerne.
Hohe Arbeitslosigkeit, sinkende Weltmarktanteile der Unternehmen. makro-Moderatorin Eva Schmidt fragt Frankreich-Kenner Henrik Uterwedde, was die französische Wirtschaft wieder in Schwung bringen könnte.
Am 23. April sind in Frankreich Präsidentschaftswahlen. Die Kandidaten sind so verschieden wie ihre Wahlforderungen. Sie spiegeln wider, wie gespalten die französische Gesellschaft ist.
Die reichen Industrieländer streiten über die Kluft zwischen Arm und Reich. Bis in die Mittelschicht sickert Abstiegsangst. Tröstlich: Global betrachtet schließt sich die Kluft und statt Abstiegsangst wächst Aufstiegshoffnung.
Die Diskussion über die schrumpfende Mitte der Gesellschaft hat Konjunktur. makro-Moderatorin Eva Schmidt sprach mit dem Soziologen Stephan Lessenich über berechtigte und unberechtigte Ängste.
Die Privatisierung der Autobahn ist bei den Deutschen außerordentlich unpopulär. Die Politik will sie trotzdem und stellt still und heimlich schon einmal die Weichen.
Wahljahr 2017: Nicht nur in Deutschland buhlen die Regierenden um die Gunst der Mittelschicht. Politisch ist sie das Zünglein an der Waage, wirtschaftlich aber wird sie von starken Abstiegsängsten geplagt.
Pendler im Dauerstau. Dagegen fordert der Verkehrsexperte Prof. Heiner Monheim im Interview mit dem Wirtschaftsmagazin makro intelligente Verkehrskonzepte. Sonst werde Deutschland weiter Autoland und Stauland bleiben.
Der Verkehr auf deutschen Straßen nimmt zu, während die Infrastruktur veraltet. Folge: Streckenüberlastungen, Baustellen, Stillstand. Jeden Tag gebe es im Schnitt 1900 Staus, meldet der ADAC.
Ein Anschlag und die Strände bleiben leer. Da sind Urlauber schreckhaft. Doch schon bald zählt wieder der Preis, sagt Terrorismusforscher Tim Krieger gegenüber dem Wirtschaftsmagazin makro.
Bombendrohungen, Anschläge, Attentate - in Ländern wie Tunesien, Ägypten und der Türkei fühlen sich Urlauber nicht mehr sicher. In Spanien, Portugal und Griechenland reibt man sich die Hände.
Die Abhängigkeit der mexikanischen Wirtschaft vom amerikanischen Nachbarn wird unter Trump zu einem immer größeren Risiko. Mexiko sucht vorsichtshalber schon mal nach Alternativen - und neuen Verbündeten.
Wie kein anderes Land spürt Mexiko die Folgen der Trump-Wahl. Im Interview mit makro-Moderatorin Eva Schmidt spricht der Lateinamerika-Kenner Wolfgang Muno über die humanitären und wirtschaftlichen Folgen.
Nach dem Wahlsieg von Donald Trump fürchtet Mexiko den ökonomischen und sozialen Kollaps. Der neue US-Präsident hat eine Zeitenwende im Umgang mit dem Nachbarland angekündigt.
Deutschland hält im Steuerrecht an alten Rollenbildern fest. Sollen Hausfrauenehe und Gutverdiener tatsächlich weiter bevorzugt werden? Ein Thema auf der Wahlkampfagenda. Doch wird es jemals eine Reform geben?
Deutschland hält im Steuerrecht an alten Rollenbildern fest. Sollen Hausfrauenehe und Gutverdiener tatsächlich weiter bevorzugt werden? Ein Thema auf der Wahlkampfagenda. Doch wird es jemals eine Reform geben?
Seit Anfang Januar ist Gigafactory 1 offiziell in Betrieb. In der Fabrik produziert Tesla gemeinsam mit dem japanischen Elektrokonzern Panasonic Lithium-Ionen-Batterien. Diese benötigt der Elektroautohersteller dringend um seine hoch gesteckten Ziele zu verwirklichen.
Die deutsche Autoindustrie steht auf dem Prüfstand, wenn es mit dem E-Auto nicht schneller voran geht, warnt Florian Hacker vom Öko-Institut im Interview mit makro-Moderatorin Eva Schmidt.
Etwa zehn Jahre nach dem Platzen der Immobilienblase sind in den USA die Häuserpreise fast wieder auf Rekordniveau. Der Häusermarkt boomt überall. Und die Preise werden weiter steigen, prophezeien die Makler.
Dank niedriger Zinsen wollen immer mehr Menschen in Wohnungseigentum investieren. Die Nachfrage ist riesig und so steigen die Preise für Immobilien in Deutschland ungebremst. In Großstädten wie Frankfurt, Köln oder Stuttgart sogar rasant.
Glaubt man den Autobauern, dann passiert endlich was in Sachen E-Mobilität. Aber bei den Rahmenbedingungen gibt es noch offene Fragen. Woher kommt der Strom, wer baut die Akkus und wie kann ich mein E-Auto aufladen.
Wohneigentum gilt als guter Schutz gegen Mietsteigerungen und Altersarmut. Aber zählt dieser Satz auch noch angesichts von Rekordpreisen? Wie heiß der Wohnungsmarkt gelaufen ist, darüber sprach makro-Moderatorin Eva Schmidt mit dem Immobilienexperten Michael Voigtländer.
An vielen Orten der Welt steigen die Preise für Immobilien so schnell wie seit Jahrzehnten nicht mehr. Doch der Immobilienboom könnte zur Gefahr für die globale Konjunktur werden.
Die Sorge, im Alter nicht genügend Geld zu haben, beschäftigt die gesamte Gesellschaft. Warum wir bei der Rente den großen Wurf brauchen, erklärt der Sozialforscher Stefan Sell im Interview mit makro-Moderatorin Eva Schmidt.
Ist Bildung erblich? In Deutschland ist das praktisch so. Kaum ein Arbeiterkind schafft es in einen akademischen Beruf. Das hat viel mit Schule zu tun, ist tragisch für den Einzelnen und schlecht für alle.
"Die Rente ist sicher." Diesen Satz von Norbert Blüm, obgleich 20 Jahre alt, kennt jeder. Sicher ist jedoch allenfalls die Rentenlücke. Und der Streit, wie sie zu schließen sei.
In Deutschland gilt: Unten bleibt unten, oben bleibt oben. Was die Schule daran ändern kann, darüber sprach makro-Moderatorin Eva Schmidt mit Bildungsforscher Wilfried Bos.
Trump bleibt Trump, da helfen keine Pillen. Politisch setzt er auf Stärke, ökonomisch auf Abschottung. Der Rest ist egal. Er selbst wird es nicht wissen - aber sein populistischer Furor folgt dem Drehbuch seines Alter Ego aus vergangener Zeit.
Deutsche Schüler landen bei internationalen Schulvergleichen regelmäßig nur im Mittelfeld. Auf Dauer könnte diese "Mittelmäßigkeit" Deutschlands Wohlstand gefährden.
Um den Populisten den Wind aus den Segeln zu nehmen, fordert der Italien-Kenner Christian Jansen im Vorabinterview mit makro-Moderatorin Eva Schmidt ein Ende des Sparkurses.
Matteo Renzi hatte hoch gepokert und verloren. Jetzt hat Italien eine Übergangsregierung. Geblieben sind hohe Arbeitslosigkeit, drückende Schulden, marode Banken und eine brennende Lunte.
Wahlkampf, Twitter, Weißes Haus - Trump bleibt Trump, auch in Wirtschaftsfragen. Worauf müssen wir uns bei dem neuen Dealmaker-in-chief einstellen? makro-Moderatorin Eva Schmidt sprach mit USA-Kenner Matthias Fifka.
"America first" heißt Donald Trumps Devise. Doch wohin der neue US-Präsident die amerikanische Wirtschaft tatsächlich steuert, wird erst mit dem Amtsantritt am 20. Januar klar.
Seitdem so viele Menschen nach Europa fliehen, ist das Armutsgefälle zwischen Nord- und Südhalbkugel stärker in den Fokus von Politik und Wirtschaft gerückt. Aber gibt es tatsächlich Lösungen oder bleibt der Wunsch nach gerechterer Verteilung Utopie? Darüber sprach makro-Moderatorin Eva Schmidt mit dem Politikwissenschaftler Hans-Jürgen Burchardt.
2017 ist Wahljahr in Deutschland. Schon jetzt zeichnet sich ab, dass Steuergerechtigkeit ein zentrales Wahlkampfthema sein wird. makro-Moderatorin Eva Schmidt hat den Gesellschaftsforscher Michael Hartmann gefragt, wie ernst es die Politik mit ihrem Versprechen meint, Steuerflucht zu bekämpfen.
Die Schere zwischen den reichen Industrieländern und dem ärmeren Rest der Welt geht immer weiter auseinander. Darüber kann auch der Aufstieg Chinas und der breiterer Mittelschichten in den Schwellenländern nicht hinwegtäuschen.
Crispr-Cas9 - ein neuartiges Verfahren, das in der Lage ist Teile von Genen gezielter zu verändern, könnte neue Möglichkeiten für Saatguthersteller und Landwirte bringen
Zehn Milliarden Menschen müssen 2050 ernährt werden. Eine riesige Aufgabe und ein riesiges Geschäft. Saatgut ist dabei ein entscheidender Faktor. Muss es genverändert und hocheffizient sein? Oder eher divers und angepasst?
Jahrtausende war das Saatgut Sache der Bauern. Heute ist es mehr und mehr ein Geschäft riesiger Konzerne. Nur eine Handvoll Unternehmen beherrscht die globale Produktion und bestimmt über Preise und Biodiversität.
Sie heißen M-Pesa, M-Kopa oder M-Farm. Apps, die in Afrika nicht nur auf Smartphones funktionieren, sondern auch auf einfachen Mobiltelefonen. Mit ihrer Hilfe lassen sich Stromversorgung, Bildung, Landwirtschaft und Gesundheit organisieren.
Kenia gilt als Zentrum einer rasanten digitalen Entwicklung. Mobilfunk und Internet verändern aus dem Nichts das Land - und ganz Subsahara-Afrika. Vielleicht mehr als 50 Jahre Entwicklungshilfe.
Mobilfunk und Internet haben viele Länder in Subsahara-Afrika in den vergangenen Jahren stark verändert. Angefangen hat die revolutionäre Digitalisierung mit einem Handy-Bezahldienst.
Afrika digitalisiert sich mit rasender Geschwindigkeit. Das erregt das Interesse der Investoren. Bis 2020 sollen 60 Prozent des Kontinents ans digitale Breitbandnetz angeschlossen sein.
Deutschlands große Energieversorger E.on und RWE taumeln. Das klassische Kraftwerksgeschäft bringt kaum noch etwas ein. Die Ökostromsparten sind unterentwickelt. Nun sollen es die Töchter richten.
Der Versuch des Bayer-Konzerns, auf dem Weg an die Spitze der globalen Agrochemie Monsanto zu übernehmen, geht in die nächste Runde. 62 Mrd. Dollar sind den Amerikanern nicht genug.
Am 23. Juni stimmen die Briten über den Brexit ab. Über Europas Angst vor dem Big Bang sprach vorab makro-Moderatorin Eva Schmidt mit dem Politikwissenschaftler Roland Sturm.
Sollten die Briten sich im anstehenden Referendum für einen Austritt aus der EU, den Brexit, entscheiden, täten sie sich gewiss keinen Gefallen - doch untergehen würde Großbritannien nicht. Für EU-Europa wären die Aussichten weniger gut.
Was früher undenkbar schien, nimmt Gestalt an: Bargeld hat viele Feinde. Und es werden mehr. Staat, Zentralbanker, Sicherheitsdienste - der finanziell gläserne Bürger ist eine große Verlockung.
Ob nun der Brexit kommt oder nicht - das Wirtschaftsmodell Großbritanniens steht auf einem Bein. Es sind die Langzeitfolgen der Revolution in den Thatcher-Jahren.
In einer Welt ohne Bargeld gibt es kein Entkommen. Auch nicht vor negativen Zinsen - wie der Finanzwissenschaftler Aloys Prinz im Interview mit makro-Moderatorin Eva Schmidt feststellt.
Die Diskussion um die Abschaffung von Bargeld gewinnt an Fahrt. "Es geht ans Eingemachte", warnt der Ökonom Max Otte in einem Interview mit makro-Moderatorin Eva Schmidt.
Wie stehen Kleinunternehmer zur Bargeldabschaffung? makro-Reporter Jannik Waidner wollte es genau wissen. Eine Fotoreportage aus Frankfurt am Main und Offenbach.
Okay, über das Klimpergeld können wir gerne reden. Die kleinen roten Münzen nerven Händler, Verbraucher und auch die Banker. Sie abzuschaffen, wird keinen Sturm der Entrüstung auslösen. Aber muss es gleich das ganze Bargeld sein?
Die Türkei kann vor Kraft kaum gehen - könnte man meinen. Tatsächlich verstellt das Gepolter von Präsident Erdogan den Blick auf ein Land, dem die Zukunft abhanden kommt.
Die Türkei will die Zusammenarbeit mit der EU nicht aufkündigen, sagt der Politikwissenschaftler Errol Babacan gegenüber dem Wirtschaftsmagazin makro. Der wirtschaftliche und politische Schaden wäre zu groß.
Die Zinsen sind niedrig, teils negativ. Und sie fallen weiter. Es ist ein globaler Trend, der sich verbreitet wie eine Epidemie. Bill Gross, einer der besten Kenner der Anleihemärkte warnt nun vor den Folgen - mit drastischen Worten.
Ohne Wachstum ist in der Ökonomie alles nichts. Das Bruttoinlandsprodukt ist das Maß der Dinge. Es reflektiert das Streben des Menschen nach mehr. Und es hat eine wachsende Zahl von Gegnern.
Wirtschaftswachstum, sagen seine Gegner, produziere ruinöse ökologische Kollateralschäden und wachsende soziale Ungleichheit. Sein Treibstoff ist der Kapitalismus. Ihn zu zähmen bedeutet Verzicht. Gibt es Hoffnung?
Hält Wachstum an, droht der Kollaps. Lässt es nach, wird es ungemütlich. "Postwachstums-Gesellschaften werden voraussichtlich keine harmonischen Gesellschaften sein", sagt der Soziologe Klaus Dörre gegenüber makro.
Droht mir Altersarmut? Diese Frage treibt viele Menschen um. Sicher ist, dass Alte in Zukunft weniger Rente haben werden und Junge im Gegenzug mehr arbeiten müssen. Doch wie schlimm wird es wirklich?
Londoner Börse und britisches Pfund ziehen kräftig an. Dies spiegelt die Erwartung eines Verbleibs in der EU. Auch Börsenexperte Bernhard Klinzing sagt im Interview gegenüber makro: "In der Wahlkabine siegt in der Regel die ökonomische Vernunft."
Die Finanzmärkte sind mit einem blauen Auge davongekommen. Nach herben Anfangsverlusten haben sich die Aktienkurse in Europa wieder erholt. Doch die Nervosität bleibt. Mit der Wahl in Spanien folgt am Sonntag die nächste Zerreißprobe.
Das Ende der Wachstumspolitik nähert sich mit Unvermeidbarkeit. Der Kapitalismus als ihre Speerspitze ist dabei nur eine Ausprägung. Tatsächlich steht die westliche Kultur als solche auf dem Prüfstand.
Die Rente wird Wahlkampfthema. Das Wirtschaftsmagazin makro fragt den Volkswirt Prof. Oliver Holtemöller, welche Rente uns in Zukunft erwartet. Die Antwort ist nicht schön.
Das Bildungssystem in Deutschland zählt zu den vielfältigsten der Welt. Die Anzahl der Berufs- und Hochschulausbildungen nimmt immer mehr zu. Trotzdem klagt die Wirtschaft über Fachkräftemangel.
"Universitäten sollten ihre Lehrpläne stärker auf die Bedürfnisse der außeruniversitären Arbeitswelt anpassen", sagt der Bildungsexperte Oliver Koppel gegenüber dem Wirtschaftsmagazin makro.
Bildung ist der Schlüssel zur modernen Informationsgesellschaft. So ist es erfreulich, dass die Zahl der Studienanfänger steigt. Nicht erfreulich: Die Zahl der Abgehängten steigt auch.
Die Welt giert nach Sand. Hauptverbraucher ist die Bauwirtschaft. Autobahnen, Bahntrassen, Hochhäuser, die Urbanisierung Asiens - all dies verschlingt gigantische Mengen Sand. Und lockt die Räuber.
Sand ist einer der wichtigsten Rohstoffe. Doch die Vorräte gehen zur Neige. Das hat Folgen, sagt Küstengeologe Klaus Schwarzer im Interview mit makro-Moderatorin Eva Schmidt.
Donald Trump hat die US-Präsidentschaftswahl gewonnen. Sein Sieg wird Amerika verändern. makro hat auf die beiden Kandidaten geschaut: Ihre wirtschaftlichen Konzepte könnten unterschiedlicher nicht sein.
Meist kommen sie nachts, die Sandbagger. Der Rohstoff wird gebraucht für den Ausbau von Kenias Infrastruktur. Dabei geraten gleich zwei Wirtschaftszweige unter die Räder: Fischerei und Tourismus.
Singapur, einer der reichsten Flecken Asiens, wächst weiter - ins Meer. Denn nur dort ist noch Platz. Ein neuer Stadtteil entsteht auf künstlichen Inseln zwischen Singapur und Malaysia.
"Donald Trump setzt auf eine isolationistische Wirtschaftspolitik", sagt Ökonom Matthias Fifka im Interview mit makro-Moderatorin Eva Schmidt. Damit liegt Trump voll im Trend.
Chinas Banken ächzen unter einem Turm fauler Kredite. Jetzt, da es nicht mehr so läuft im Reich der Mitte, kommen sie ans Licht. Die wahre Gefahr, sagt der Volkswirt Horst Löchel gegenüber makro, lauert jedoch woanders.
Jetzt ist es also passiert. Donald Trump ist Präsidentschaftskandidat der Republikaner. Wie es soweit kommen konnte, ist bis heute für Viele unbegreiflich. Aber es ist kein Zufall. Und das ist bedenklich.
Neuer Präsident, alte Probleme - Brasiliens schwerste Krise seit Jahrzehnten dauert an. Das Wirtschaftsmagazin makro sprach mit dem Lateinamerikakenner Wolfgang Muno. Er sagt, die neue Regierung sei mehr mit sich selbst als mit Regieren beschäftigt.
Die Tüte muss weg. Ein Däne braucht vier Plastiktüten pro Jahr, ein Deutscher 76. Muss das sein? Das Wirtschaftsmagazin makro sprach mit dem Umweltwissenschaftler Thomas Fischer.
Plastik ist eine ökologische Zeitbombe. Es zersetzt sich erst in einer Ewigkeit. Bis dahin zerfällt es in immer kleinere Partikel und gelangt so in die Nahrungskette. Der westlichen Welt steht der Plastikmüll schon bis zum Hals, die Schwellenländer legen gerade erst so richtig los.
Die Idee eines Grundeinkommens ist charmant - nur weiß niemand, ob es funktioniert. Das Wirtschaftsmagazin makro sprach mit dem Volkswirt Hans Stein, der sich mit dem Sozialstaat von morgen beschäftigt. Er ist sehr gespannt auf die Ergebnisse eines finnischen Experiments.
Das Smartphone wandelt sich zum Alleskönner und verändert die Wirtschaft. Jetzt soll sich noch die Virtual-Reality-Brille dazu gesellen. Wie stark profitieren davon zukünftig Unternehmen?
"Chinesische Hersteller werden künftig eine deutlich wichtigere Rolle weltweit spielen", sagt der Marktforscher Hartmut Leuschner im Vorab-Interview mit makro-Moderatorin Eva Schmidt.
In Asien, viel mehr als in Europa, revolutioniert das Smartphone das Konsumverhalten. In China könnten Prognosen zufolge 2020 Einkäufe von knapp einer Billion Dollar per Smartphone getätigt werden.
Äpfel aus Neuseeland und Kirschen aus Chile - die Landwirtschaft ist längst ein globales Geschäft. Doch wer sind die Gewinner und wer die Verlierer?
Zu viele Plastiktüten und -becher schaden der Umwelt. Daher setzen Forscher große Hoffnungen auf Biokunststoffe. Die sind allerdings nicht so unproblematisch, wie viele denken, warnt der Göttinger Agrarökonom Prof. Matin Qaim im Vorab-Interview mit makro-Moderatorin Eva Schmidt.
Der Schock über den Brexit hallt nach. In Großbritannien sortiert sich eine neue Regierung und Rest-Europa steckt in der Sinnkrise. Ob der EU-Gipgfel in Bratislava neue Perspektiven bringt?
Der Konzern aus dem US-Bundesstaat Missouri macht seit Jahren negative Schlagzeilen. In Europa vor allem durch Genpflanzen und Glyphosat. In den USA, dem größten Agrarexporteur der Welt, vor allem durch seine fragwürdigen Geschäftspraktiken.
Auf ihrem informellen Gipfel am vergangenen Freitag in Bratislava suchten die verbliebenen EU-Mitglieder nach einer gemeinsamen Strategie. Über den Brexit und die Folgen sprach vorab Europa-Forscherin Anna auf dem Brinke mit makro-Moderatorin Eva Schmidt.
Die Flüchtlinge und die anhaltende Debatte um die Rolle der Türkei ziehen sich noch immer durch alle Medien. Das EU-interne Problemkind ist dabei ein wenig in der Versenkung verschwunden. Und das, obwohl Griechenland in der Flüchtlingskrise als auch in der angespannten Wirtschaftslage von existenzieller Bedeutung ist.
Der "Made in China"-Boom hat nicht nur China reich und mächtig werden lassen. In den letzten Jahren hat er mit über einem Drittel zum globalen Wirtschaftswachstum beigetragen. Doch Chinas Erfolgsformel - billige, einfache Produkte für die Welt - ist verbraucht.
Es war nie einfach im Hause Brüssel. Sich mit 28 Ländern auf gemeinsame Gesetze, Regelungen und Vorschriften zu einigen war schon immer ein schwieriger, belastender Prozess. Aber nun, nach dem Auszug Großbritanniens aus dem EU-Haus ist die Institution so verletzlich und brüchig wie nie zuvor. Inzwischen ist selbst die reine Existenz der EU bedroht.
China will seine Wirtschaft umbauen. Von der Billiglohnproduktion hin zu Dienstleistung und Konsum. Weniger Staat und mehr Markt. Aber der große Durchbruch bei den Reformen sei bislang ausgeblieben, meint China-Kenner Mikko Huotari im Interview mit dem 3sat-Wirtschaftsmagazin makro.
Die selbstherrlich-autoritäre Politik des türkischen Präsidenten Erdogan führt zu einer starken Abkühlung der wirtschaftlichen Beziehungen und unterminiert den Aufschwung der letzten 15 Jahre.
Der "Vater der Türken", Mustafa Kemal Atatürk glaubte an eine säkulare, westliche und emanzipierte Türkei, die religiöse Dogmen nicht länger der modernen Wissenschaft vorzog. Doch ebenso kompromisslos wie er damals den neu gegründeten Staat Türkei nach seinen Vorstellungen formte, tut dies heute Erdogan in die entgegengesetzte Richtung.
Wirtschaft lebt von Offenheit und Transparenz. Der türkische Präsident Erdogan negiert beides. Im Interview mit makro-Moderatorin Eva Schmidt spricht der Politikwissenschaftler Errol Babacan sogar von Täuschung.
Die Wirtschaft lebt in Deutschland vom Auto. Jeder siebte Arbeitsplatz hängt von der Branche ab. Doch die digitale Welt verändert auch beim Auto viel. Die Branche steht vor einer Zeitenwende.
Die Digitalisierung wirbelt die Autoindustrie durcheinander, auch die deutsche. "Plötzlich sind ganz andere Kompetenzen gefragt", sagt Branchenexperte Florian Hacker im Vorabinterview mit makro-Moderatorin Eva Schmidt.
Massentaugliche E-Mobilität wird kommen, versprechen die großen Autobauer. Das versprechen sie schon lange, doch jetzt könnten sie recht haben. Denn es gibt Neues an der Preisfront.
Freibier für alle - die Diskussion um das bedingungslose Grundeinkommen stand lange im Ruf, weltfremd zu sein. Doch insbesondere die rapiden Veränderungen durch die Industrie 4.0 geben der Diskussion jetzt eine neue Qualität.
Beim Autokauf, im Job, in der Politik: Überall begegnen uns Verträge. Zwei Forscher helfen, die komplizierten Konstruktionen besser zu verstehen. Dafür haben sie den Wirtschafts-Nobelpreis bekommen.
Das bedingungslose Grundeinkommen hat viele Freunde. Der Armutsforscher Christoph Butterwegge gehört nicht dazu. Im Vorabinterview mit makro-Moderatorin Eva Schmidt geißelt er die Idee - und fordert eine solidarische Bürgerversicherung.
Viele Marokkaner zieht es nach Europa. Der Grund ist einfach: keine Perspektive im Land. Und doch scheint sich etwas zu bewegen. Reporterin Katrin Sandmann war für das Wirtschaftsmagazin makro vor Ort.
Europas Banken stehen unter Druck: Faule Kredite, hohe Kosten und geringe Profite quälen die Geldinstitute, zukunftsfähige Geschäftsmodelle fehlen. Wiederholt sich die Bankenkrise von 2008 in Zeitlupe?
Länder, Menschen, Unternehmen vereint in einer arbeitsteiligen Welt: Das sollte der Garant für Wohlstand sein. Aber die Globalisierung schafft Gewinner und Verlierer - und steht massiv in der Kritik.
Es ist ein Niedergang mit Ansage: Die Investmentbanker "werden dafür bezahlt, dass sie die Deutsche Bank ruinieren", sagt der Bankanalyst Dieter Hein im Vorabinterview mit dem Wirtschaftsmagazin makro.
Die Wirtschaft in Kuba kriselt. Nachdem das befreundete Venezuela seine Öllieferungen gekürzt hat, wird Benzin auf der Karibikinsel knapp. Strom- und Ernteausfälle verschärfen die Lage. Und die Drohungen des Donald Trump.
Vietnam oder Kambodscha, diese Frage stellen sich immer mehr Unternehmen und Unternehmer, die vormals ganz selbstverständlich in China produziert haben. China setzt indessen auf High Tech.
Die Wahl Donald Trumps zum US-Präsidenten ist schlecht für Kuba. Dabei ist die To-do-Liste des Karibikstaates ohnehin schon lang, wie Kuba-Kenner Winfried Huck im Interview mit makro-Moderatorin Eva Schmidt klarmacht.
Donald Trump ist angetreten mit dem Versprechen, die Industrieproduktion zurück ins Land zu holen. "Ein aussichtsloses Unterfangen", findet Amerikakenner Prof. Matthias Fifka im Interview mit makro.
Wie reagiert die lateinamerikanische Welt auf Donald Trump - nach dessen Wahlkampfpöbeleien? makro-Moderatorin Eva Schmidt fragt den Politikwissenschaftler Wolfgang Muno.
Das Bestattungsgeschäft ist krisenfest, so hieß es lange. Gestorben werde schließlich immer. Doch längst leiden Bestatter, Steinmetze, Sargbauer und sogar Friedhöfe an zu wenigen Aufträgen.
Kuba ist ein armes Land und die einst prächtigen Fassaden kolonialer Bauten furchtbar heruntergekommen. Trotzdem arrangieren sich die Menschen und versuchen, das Beste draus zu machen.
Während die Klimakonferenz in Marrakesch die globale Energiewende verhandelt, plant Donald Trump seine ganz eigene Energiewende: Er will die Kohle wiederbeleben. Es ist eine Rolle rückwärts, ein Angriff auf die Vernunft. Dieser Angriff wird scheitern.
Essen ist bei uns so billig wie sonst kaum in der EU. Vier große Lebensmittel-Discounter beherrschen den Markt und drücken die Preise. Die deutsche Agrarindustrie ist die günstigste Europas.
Alles hat seinen Preis - auch was vermeintlich billig daherkommt. Die Kosten fallen bloß woanders an, sagt Agrar-Experte Ulrich Hamm im Vorab-Interview mit makro-Moderatorin Eva Schmidt.
Russlands Wirtschaft steckt fest. Die Sanktionen des Westens und der niedrige Ölpreis halten die Wirtschaft in der Krise. Internationale Investoren, mithin Geld und Ideen, bleiben fern.
Wer Tiere hat, der produziert auch Mist. Nicht alle Bauern wissen, wohin damit. Deswegen gibt es Gülle-Börsen - dort wollen Menschen mit Gülle Geld verdienen. Zumindest theoretisch.
Die russische Führung sei nicht mehr an westlicher Expertise interessiert, sagt der Russland-Kenner Prof. Gerhard Mangott im Vorabinterview mit makro-Moderatorin Eva Schmidt.