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Titel Beschreibung
Global 3000: Das Globalisierungsmagazin
Unsere Welt ist immer stärker miteinander verbunden und voneinander abhängig. Aber wie beeinflusst das tatsächlich unser Leben? Global 3000 gibt der Globalisierung ein Gesicht. Wir zeigen die Geschichten der Menschen, die jeden Tag die Folgen erleben.
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Deutschland: Wolle ohne Wert
Schafe zu halten ist in Deutschland ein schlechtes Geschäft. Die Wolle bringt den Schäfern kein Geld mehr. Die Konkurrenz aus dem Ausland ist übermächtig. Eine Schneiderin will das ändern und fertig Kleidung aus heimischer Wolle.
Südafrika: Township-Bewohner kämpfen gegen den Müll
Weiße Sandstrände und eine schicke Uferpromenade einerseits - Townships, die im Müll ersticken andererseits. Eine Abfallentsorgung gibt es in den informellen Siedlungen von Nelson Mandela Bay nicht. Die Folgen: Kinder spielen im Müll und werden krank.
Deutschland: Anti-asiatischer Rassismus durch Corona
In Deutschland sehen sich viele Menschen mit asiatischem Aussehen zunehmenden Anfeindungen ausgesetzt. Sie werden zu Sündenböcken gemacht, weil Corona in China begonnen hat. Eine Betroffene hat deswegen eine Webseite gestartet, in denen sich Betroffene gegenseitig unterstützen.
Panama: Traditioneller Kakaoanbau schützt den Wald
Das indigene Volk der Ngöbe baut seit Jahrhunderten Kakao im Urwald von Panama an. Lange sah es so aus, als ob diese Tradition verschwinden würde. Doch nun haben Chocolatiers den natürlich wachsenden Kakao wiederentdeckt und retten so auch den Wald.
Global Snack Kolumbien - Buñuelos
Buñuelos - in vielen Ländern Lateinamerikas sind die Teigbällchen ein beliebter Snack: klein und rund, süß oder salzig. In Kolumbien gehört das Gebäck zu vielen Mahlzeiten dazu. José Gilberto Londoño ist ein wahrer Buñuelos-Meister.
Kenia: Flussreiniger am Nairobi River
Der Nairobi River, der durch Kenias Hauptstadt fließt, war einst ein artenreiches Gewässer. Heute ist er der schmutzigste Fluss des Landes. Frederick Okinda führt mit jungen Slumbewohnern Säuberungsaktionen durch - und macht Druck auf die Politik.
Südafrika: Wildreservate kämpfen ums Überleben
Die Corona-Krise trifft Südafrikas Wildreservate hart. Besucher bleiben aus, Einnahmen brechen weg. Im Mala Mala Game Reserve im Osten des Landes versuchen Manager, Ranger und Anwohner gemeinsam irgendwie durch die Krise zu kommen.
Belize: Tier- und Artenschutz in Corona-Zeiten
Im "Belize Zoo" leben ausschließlich heimische Tiere. Jaguare, Tukane, Affen, Tapire - der Zoo ist für viele Belizianer die einzige Möglichkeit, die Artenvielfalt ihrer Heimat hautnah zu erleben und somit zu verstehen, warum Naturschutz wichtig ist.
Argentinien: Pinguinkolonien leiden unter Plastikmüll
Selbst an der Südspitze Argentiniens, in Feuerland, ist die Umwelt mit Müll belastet. Die Biologin Andrea Raya Rey erforscht dort das Leben der Pinguine. Deren Nester sind voller Plastikabfall. Gemeinsam mit Unterstützern will sie das ändern.
Global Snack: Mangroven-Bohnen von den Salomon-Inseln
Ein authentisches Gericht der Salomon-Inseln, einer Inselgruppe im Südpazifik, ist die Sisikolo-Suppe. Ihre Hauptzutat sind Mangrovenbohnen. Dazu kommen noch Kokosnuss, Zwiebeln und gehackter Fisch. Eine reichhaltige Suppe aus heimischen Zutaten.
Malaysia: Keine Rechte für Rohingya-Flüchtlinge
Malaysia hat 100 000 Rohingya aufgenommen. Doch sie haben keine Rechte auf Arbeit, Bildung und medizinische Versorgung. Die Kinder trifft es besonders hart. Eine frühere malaysische Schönheitskönigin hat deswegen eine Privatschule für sie gegründet.
Schweiz: Klimaschonender Baustoff
Der weltweite Bedarf an neuen Wohnungen steigt enorm. Zum Bauen wird meist Zement verwendet, bei dessen Herstellung zu viel CO2 entsteht. Zwei Wissenschaftler arbeiten an einem Baustoff ohne Zement, der günstig und fast überall verfügbar ist.
Elektromobilität soll Ugandas Straßenverkehr verändern
Zwei Start Ups aus Uganda setzen auf E-Mobilität. Sie wollen die vielen Motorradtaxis in der Hauptstadt Kampala umrüsten oder durch elektrische Motorräder ersetzen. Beide Firmen eint ein großes Ziel: den grundsätzlichen Wandel des Verkehrs in Uganda.
Indien - Technologie für die indigenen Kinder
Soziale Gerechtigkeit und Demokratie stehen an der Tamarind Tree Schule auf dem Stundenplan. Hier werden Kinder von Indigenen unterrichtet, die sonst keine Bildungschancen hätten. Neben Schreiben und Rechnen lernen sie auch Programmieren.
Kolumbien: Wie junge Indigene ihre Zukunft gestalten
Das Volk der Misak will verhindern, dass altes Wissen und die Kultur ihrer Vorfahren verloren gehen. Eine "Naturschule" soll den Jüngsten vermitteln, behutsam mit Pflanzen, Tieren und alten Traditionen umzugehen.
Kenia: Unser Globales Wohnzimmer
In Kenia durften wir einen Blick in das Wohnzimmer einer Mutter von vier Kindern werfen. Sie liebt schwarze Farbe und ihren kleinen Hund Abby.
Island: Heiße Suppen für kalte Tage. Unser Global Snack
Das Wetter in Island kann streng werden. Suppe steht deshalb bei Einheimischen und Touristen hoch im Kurs. Im Restaurant "Svarta Kaffid" im Zentrum der Hauptstadt Reykjavik gibt es zwei Suppenarten – serviert in einem aufgeschnittenen Brotlaib.
Dominikanische Republik: Tourismus bringt Korallenriffe in Not
Die Dominikanische Republik ist eines der beliebtesten Touristenziele der Karibik. Rücksichtslose Touristen, Abwässer und der Klimawandel haben bereits 90% der Korallenriffe dort zerstört. Das Schutzprojekt "Coral Gardens" züchtet deswegen Korallen.
Wohnzimmer Thailand
Pornrat Wongjina aus Ban Samkha in Thailand wohnt mit ihrem Mann im eigenen Ladengeschäft. Früher waren sie Bauern. Davon konnten sie aber nicht leben.
Dürre und Flut - Die große Flucht vor dem Klima
Es fliehen mehr Menschen wegen des Klimawandels als vor Kriegen. Bis 2050 könnten es 200 Millionen sein, warnen die Vereinten Nationen. Der Klimawandel lässt Regionen verdorren und Küstengebiete versinken. Die Hauptverursacher schotten sich ab.
Gambia: Eine Recycling Queen räumt auf
Isatou Ceesay wollte nicht länger zuschauen, wie ihr Heimatland im Müll versank. Sie entwickelte eine Technik, Plastiktüten in lange Streifen zu schneiden und zu weben. Ihre Organisation One Plastic Bag verschafft Frauen so ein zusätzliches Einkommen.
Mali: Solarstrom aus dem Container
Millionen Menschen in Mali haben keinen Zugang zu Elektrizität. Das wollen Torsten und Aida Schreiber ändern. Sie haben AfricaGreenTec gegründet und bauen Solarcontainer, die Strom in abgelegene Dörfer des Landes bringen.
Global Teen aus Indien
Mia Aliyah Makhija ist 16 Jahre alt und kommt aus Bangalore. Sie ist Sängerin, spielt Golf und trifft sich gerne mit ihren Freundinnen im Café.
Venezuela: Massenexodus wegen Misswirtschaft
Venezuela galt einst als Vorzeigedemokratie. Heute ist es Schauplatz der größten Flüchtlingstragödie eines Landes, in dem kein Krieg herrscht. Bis Ende 2020 rechnet die UN mit 6,5 Millionen Menschen, die Venezuela verlassen haben werden.
Kenia: Zuckerrohr als grüner Brennstoff
Kenia ist der bedeutendste Teeproduzent in Afrika. Beim Trocknen der Blätter wird traditionell Holz als Brennstoff verwendet. Die Firma Tebesonik setzt jedoch auf Briketts aus Zuckerrohr-Resten, denn die sind umweltfreundlicher und nachhaltiger.
Philippinen: Global Snack
"Lugaw" ist nur etwas für Hartgesottene - oder für Filipinos, denn dort kennt den Snack fast jeder: Reisbrei mit Knoblauch, geronnenem Hühnerblut und Hühnerfüßen. Der Snack ist so beliebt, dass am Stand von Nini Elago in Payatas immer etwas los.
Belize: Lobby-Arbeit für Krokodile
Die US-Amerikanerin Marisa Tellez ist fasziniert von Krokodilen. Sie ist eine der führenden Krokodil-Forscherinnen von Belize. Ihr Appell: Krokodile sind keine blutrünstigen Monster, sondern verletzliche, schützenswerte Lebewesen.
Global Teen - Nepal
Aastha Panday ist 17 Jahre alt und lebt in Kathmandu. Ihr Leben ist viel besser als das ihrer Großeltern, sagt sie. Ihr Wunsch ist es, Zahnärztin zu werden, um den Menschen im ländlichen Nepal zu helfen.
Kenia - Elektrisch durch Nairobi
Abgase von Autos, Bussen und Mopeds verpesten Nairobis Luft. Erste Anbieter bringen nun solarbetriebene Lastenräder oder Autos mit Elektromotoren auf den Markt. Der Strom hierfür ist zwar günstig, die Fahrzeuge selbst aber sind noch zu teuer.
Kolumbien: Global Snack
Heute bereitet unseren Global Snack Familie Montero aus Kolumbien. Sie betreibt eine Snackbude, die Maisfladen anbietet.
Global Ideas: Neues Leben für Müll in Indien
Vimlendu Jha hat vor zwanzig Jahren die Umweltschutzorganisation “Swechha” gegründet. Die will den Müll von Neu-Delhis Straßen bekommen. Die Organisation sammelt Brauchbares und macht Neues daraus. Vom Erlös finanziert sie weitere Umweltprojekte.
Salomonen: Naturschützerinnen retten Meeresschildkröten
Wilderei und übermäßige Jagd bedrohen die Meeresschildkröten auf den Salomonen im Pazifik. Einheimische Frauen einer Naturschutzgruppe sichern die Brutplätze der Schildkröten im ersten Naturschutzgebiet der Inselgruppe.
Kenia: Global Teen
Heute bei Global Teen sind wir in Dandora in Kenia und besuchen Jessica Achieng. Sie geht gerne zur Schule und will Musikerin werden.
Reichen Deiche angesichts des steigenden Meeresspiegels?
Die Insel Pellworm liegt im Durchschnitt einen Meter unter dem Meeresspiegel. Acht Meter hohe Deiche schützen sie vor den Fluten. Doch angesichts des Klimawandels könnte das langfristig gesehen nicht reichen.
Stirbt der Wattwurm? – Das Wattenmeer im Klimawandel
Das Wattenmeer der Nordsee ist vom steigenden Meeresspiegel bedroht. Ohne ausreichende Schutzmaßnahmen könnte es langfristig verschwinden. Und damit viele Zugvögel und andere Tiere und Pflanzen.
Costa Rica: Schmetterlinge für die ganze Welt
15000 Schmetterlingsarten gibt es in Costa Rica. Einige Falterarten werden gezüchtet, für Schmetterlingshäuser und botanische Gärten auf der ganzen Welt. Das bringt nicht nur Geld für ärmere Familien, sondern schützt auch den Wald.
Mexiko: Kochen wie Großmutter
Mais-Püree, Kochbananen, Fleisch, Gemüse - die älteren Bewohnerinnen des Dorfes Cardenas im Bundesstaat Chiapas kochen so wie schon seit Generationen. Doch wie lange wird es die traditionellen Kochkünste noch geben?
Thailand: Wenn Stroh zu Gold wird
Beim Ernten von Reis fallen große Mengen Reisstroh an, die Landwirte normalerweise verbrennen - ein wahrer Klimakiller. Eine junge Unternehmerin steuert dagegen und hat ein Papier aus Reisstroh entwickelt - als Ersatz von Plastikverpackungen.
Wohnzimmer weltweit: Kolumbien
Luzmery Yancy Jimenez ist 34 Jahre alt und wohnt mit ihrem Mann und ihren fünf Kindern in La Mata in Kolumbien, einem kleinen Dorf im Norden des Landes. Um sie herum: die Ciénaga Zapatosa, ein riesiges, tropisches Feuchtgebiet.
Südafrika: Ziegel statt Wellblech
Billig wohnen in Soweto - das war einmal. Immer mehr Menschen strömen in das Township bei Johannesburg, guter und günstiger Wohnraum wird knapp. Ein Start-Up setzt dabei auf nachhaltige Bauweisen: robuste Häuser aus recyceltem Bauschutt.
Antarktis: Arbeiten im ewigen Eis
Ihre Leidenschaft: die Wissenschaft. Ihr Leben: isoliert. 4000 Forscher arbeiten auf rund 80 Stationen in der Antarktis. "Neumayer III" ist eines der wenigen deutschen Polarlabors. Untersucht wird unter anderem das Verhalten der Kaiserpinguine.
Nepal: Wasserkraft bringt Licht ins Dorf
Mehr als ein Viertel der Bevölkerung Nepals hat keinen Zugang zu Strom. Viele Dörfer nutzen kleine Wasserkraftwerke, um Strom zu generieren. NGOs und die Regierung helfen dabei: umweltschonende Stromversorgung auch für entlegene Gegenden.
Mali: Ein Bürgermeister kämpft gegen die Wüste
Abdoulaye Coulibaly ist Bürgermeister der Gemeinde Fana in Mali und er ist ein Klimawandel-Experte. Der Bürgermeister will seine Gemeinde auf den Klimawandel vorbereiten. Das ist auch eine Frage von Krieg und Frieden in dem krisengeschüttelten Land.
Indische Milliardärstochter vergibt Mikrokredite
Ananya Birla ist künftige Erbin eines Milliardenvermögens. Selbst Geld verdienen müsste sie nicht. Doch sie wollte auf eigenen Beinen stehen und hat eine Bank für Mikrokredite gegründet. Die gehen vor allem an arme Frauen auf dem Land.
Chile: Energiewende soll die Zukunft sichern
Sonne gibt es in Chile genug. Und immer mehr Unternehmen nutzen die günstige Energiequelle, denn das spart Kosten. Unterstützung kommt dabei von der deutsch-chilenischen Handelskammer. Sie schult Firmen im effizienten Einsatz erneuerbarer Energien.
Global Teen: Ein junger Kampfsportler aus Mexiko
Global Teen ist diesmal der 14-jährige Iván Emmanuel Santana Vega aus dem Bundesstaat Jalisco in Mexiko. Er liebt den Sport, insbesondere die Kampfsportart Taekwondo und er trägt bereits den "Schwarzen Gürtel".
Kenia: #MeToo in den Slums von Nairobi
Mit 19 erfuhr Lucy Wanjiku Njenga, dass ihr Freund und Vater ihres Kindes sie mit HIV infiziert hatte. Das Kind starb. Sie lebt in einem Armenviertel von Nairobi. Hilfe gab es nicht. So gründete sie einen Verein, der junge Frauen wie sie unterstützt.
Brasilien: Wie macht das Rind halt vor dem Wald?
Erst brennt es, dann kommen die Rinder, später das Soja. Dieser Teufelskreis befeuert die Zerstörung im Amazonasgebiet seit Jahrzehnten. Pecsa, eine Unternehmensberatung berät Rinderzüchter in nachhaltiger Viehwirtschaft.
Südafrika: Mit Daten Afrikas Gesundheitssystem revolutionieren
Die Mission von Dr. Ernest Darkoh: das afrikanische Gesundheitssystem revolutionieren. Er hat die Firma BroadReach gegründet, die Ärzte in Afrika mit Daten versorgt, um Krankheitsausbrüche rechtzeitig zu erkennen.
Brasilien: Müll als Unifach
Bis 2018 arbeiteten fast 2000 Müllsammler auf der größten Mülldeponie in Brasilia. Nun sind sie Teil des neuen Abfallmanagements der Stadt. Auch an der Uni werden Projekte rund um klimafreundliche Müllentsorgung angeboten.
Madagaskar: Mit Hebammenausbildung Leben retten
Hygiene ist das A und O. Die Hebammen in den staatlichen Gesundheitsstationen in Madagaskar werden regelmäßig geschult, um der hohen Mütter- und Säuglingssterblichkeit beizukommen. Durch die neue Krankenversicherung trauen sich mehr Frauen zum Arzt.
Indien - Global Teen
Karanraj Dewasi aus Indien liebt es, in die Schule zu gehen. Sein Vater ist Lehrer. Sorgen macht ihm die Umweltverschmutzung und dass er möglicherweise nicht so wird leben können wie seine Eltern und Großeltern.
China: Kinder im Lernstress
Büffeln statt spielen, das ist schon für Siebenjährige Alltag in China. Bildung hat einen enormen Stellenwert. Bis in den Abend hinein und an den Wochenenden stehen deshalb Sprachen, Sport und Mathe auf dem Lehrplan.
Bangalore: das indische Silicon Valley versinkt im Müll
Im indischen Silicon Valley erstickt die Stadt, trotz neuer Vorschriften, im Müll. Nun sammelt eine Organisation organischen Abfall und produziert daraus umweltfreundliches Biogas.
Ruanda: Ein Land macht sich regenfest
"Land der tausend Hügel" wird Ruanda wegen seiner Topografie genannt. Die vielen Erhebungen und Täler machen das Land jedoch angreifbar. Bei Starkregen droht Erosion, ganze Dörfer wurden bereits überflutet.
Global Snack: Fish and Chips
Kulinarisches Harakiri oder leckeres Vergnügen? "Fish and Chips" steht in Großbritannien auf Platz eins der Liste der beliebtesten Fast-Food-Gerichte. Kazem Hakimi verkauft seit 1988 in seiner Bude in Oxford frittierten Kabeljau mit Pommes.
Malediven: Bauirrsinn im Touristenparadies
Die Malediven im Bauwahn: neue Flughäfen, künstliche Inseln und Luxus-Resorts schießen aus dem Boden. Die Umweltzerstörung ist immens - und geht auf Kosten der Menschen, die auf den Inseln leben.
Uganda: Leben in ständiger Angst
Schwul, lesbisch, bisexuell oder transgender zu sein - in Uganda der reinste Horror. "Unsittlich" sei das, wettern Priester. Die Regierung überlegt sogar, die Todesstrafe einzuführen. Aktivisten sind entsetzt.
Flussreiniger am Nairobi
Der Nairobi River, der durch Kenias Hauptstadt fließt, war einst ein artenreiches Gewässer, heute ist er der schmutzigste Fluss des Landes. Frederick Okinda führt mit jungen Slumbewohnern Säuberungsaktionen durch - und macht Druck auf die Politik.
Zu Besuch bei Blüten: Bedeutung und Bedrohung von Bestäubern
Viele Pflanzen sind auf die Bestäubung durch Tiere angewiesen, um sich zu vermehren. Insekten sind die wichtigsten Bestäuber, aber auch Vögel und Lemuren transportieren Pollen von einer zur anderen Blüte.
Schöner Wohnen: Ein Künstlerwohnzimmer in Ecuador
Wir tauchen ein in eine besondere Wohnung eines Künstlerehepaares aus Ecuadors Hauptstadt Quito. Beide kommen eigentlich aus Venezuela, haben aber hier eine neues Zuhause gefunden.
Langsames Leben: Schildkröten retten in Kambodscha
Es gibt so gut wie keine Schildkrötenart in Kambodscha, die nicht gefährdet ist. Ein Tierschutzcenter nahe der Tempelanlage Angkor Wat will sie retten. Zuchtanlagen sollen den Bestand wieder erhöhen. Einige Arten können dann ausgewildert werden.
Global Teen: Fußballfan aus Jordanien
Saeed Yassen ist 15 Jahre alt, liebt Fußball, besonders den spanischen Verein Real Madrid. Was er weniger mag, ist, Arabisch in der Schule lernen zu müssen.
Wieder mobil: Rollstühle für Südafrikas Behinderte
In Südafrika gibt es schätzungsweise drei Millionen Menschen mit Behinderungen. Viele bräuchten einen Rollstuhl. Doch die sind kaum zu bekommen. Als Shona McDonalds Tochter behindert auf die Welt kommt, baut sie selbst für sie einen Rollstuhl.
Global Teen Peru
Gonzalo Palomino Cruz ist 13 Jahre alt und lebt in Ollantaytambo in der Nähe von Cusco. Er macht sich Sorgen um den Klimawandel und darum, dass es an so vielen Orten der Welt kaum noch Wasser gibt.
Mexiko: Solarthermie für die Industrie
Erneuerbare Energien sind der Schlüssel beim Kampf gegen den Klimawandel. Ein Startup in Mexiko entwickelt Solarthermie für Unternehmen. Mit Parabolspiegeln werden Flüssigkeiten auf bis zu 260 Grad Celsius erhitzt – ganz ohne Treibhausgase.
Tansania: Der geteilte Fluss
Der Fluss Mara fließt über knapp 400 Kilometer von Kenia nach Tansania und speist auch den Nil. Ein Wassernutzungsplan soll verhindern, dass das knappe Gut Anlass für Konflikte wird. Wie lässt sich ein gerechter, nachhaltiger Vertrag aushandeln?
Armenien: Der steinige Weg in eine grüne Wirtschaft
Umweltbewusstsein ist teuer. Viele Unternehmen in Armenien können sich das nicht leisten. Eine lokale Umweltorganisation berät Firmen, wie sie ihre Produktion nachhaltiger machen können.
Mosambik: Schutz vor Zyklonen
Zyklon Idai setzte Anfang des Jahres weite Landstriche von Mozambik unter Wasser. Die Bauern in einem Naturschutzgebiet ganz in der Nähe wurden verschont. Der Grund: das intakte Ökosystem rund um den Gorongosa-Nationalpark.
Wohnzimmer Island
Soffía Theodórsdóttir wohnt in einer typisch isländischen Wohnung im Süden des Landes. Sie lsetzt sich dafür ein, möglichst wenig Wasser aus Plastikflaschen zu trinken und spielt in ihrer Freizeit gerne auf ihrem alten Blüthner-Flügel.
Kenia: Die Rangerinnen der Massai
Die Frauen der Volksgruppe der Massai üben traditionell keinen Beruf aus, schon gar keinen als Tierschützer. Doch nun werden im Amboseli-Nationalpark das erste Mal einige von ihnen zu Rangern ausgebildet.
Indien: Pune - Global Wohnzimmer
Nitika soin Virdi wohnt mit ihrem Mann in einer Wohnung im indischen Pune. Ein Bild Buddhas an der Wand ist für sie wichtig, denn es steht für Harmonie in einer chaotischen Welt und zeigt, dass Glück zu finden, immer möglich ist.
Marokko: Forschung gegen das Insektensterben
Im Norden Marokkos messen Wissenschaftlerinnen gemeinsam mit Kleinbauern die Zahl der noch existierenden Insekten. Auch in Marokko gibt es immer weniger Schmetterlinge, Wildbienen und Fliegen. Das hat Auswirkungen auf die Nahrungsmittelproduktion.
Irak: Ein Schutzgebiet für den Persischen Leoparden
Lange hatte die kurdische Biologin Hana Raza gehofft, dass der Persische Leopard die Kriege im Nordirak überlebt haben könnte. 2011 hatte sie Gewissheit. Ein Tier wurde in den Bergen fotografiert. Seitdem setzt sie sich dort für ein Schutzgebiet ein.
Pune - die Vision vom sauberen Verkehr
Pune ist eine wachsende Stadt. Der öffentliche Verkehr ist aber nicht mitgewachsen. Die Folge: endlose Staus, Luftverschmutzung, viele Verkehrstote. Die Stadt will neue Verkehrskonzepte erproben.
Peru: Aufforsten wie die Ahnen
Der Regenwald um Iquitos ist bedroht, es wird im großen Stil abgeholzt. Eine lokale Organisation reaktiviert nun gemeinsam mit den Dschungelbewohnern das alte Wissen der Ahnen und forstet den Dschungel nach dem "Chacre"-Prinzip auf.
Bosnien und Herzegowina: Global Snack
Wer in Banja Luka, der zweitgrößten Stadt von Bosnien und Herzegowina, essen geht, findet auf der Speisekarte vor allem Fleisch. Der Renner sind Cevaps, kleine Kebabs aus Lamm und Rind. Im Restaurant "Obelix" werden diese in rauen Mengen serviert.
Brasilien: Global Teen
Beatriz de Abreau Soares Schmitz ist 15 Jahre alt und wohnt in der brasilianischen Hauptstadt Brasilia. Sie liebt es Gitarre zu spielen und mit ihren Freundinnen zu feiern, macht sich aber auch Gedanken über die großen Probleme der Welt.
Philippinen: Schluss mit dem Wegwerf-Wahnsinn
In Manila, der Hauptstadt der Philippinen, landen täglich mehr als 2.000 Tonnen Lebensmittel im Müll - und das obwohl ein Drittel der Filipinos unterhalb der Armutsgrenze lebt. Ein Koch der Urlauberstadt Tagaytay will das ändern.
Wildtierhandel zerstört die Artenvielfalt in Peru
Auf dem Markt von Iquitos gibt es nicht nur Lebensmittel. Hier kann man auch Wildtiere kaufen, tot oder lebendig. Viele Tierarten sind dadurch vom Aussterben bedroht. Naturschützer versuchen sie zu retten und päppeln beschlagnahmte Tiere wieder auf.
Uganda: Personenschutz für Nashörner
Im Ziwa-Nationalpark in Uganda leben 24 Nashörner. Sie genießen einen besonderen Schutz – persönliche Bewacher. Die Nashörner sind Teil eines Nachzuchtprogramms, aus dem in Zukunft auch andere Reservate in Uganda mit Tieren versorgt werden sollen.
Dunkle Geschäfte mit bedrohten Tieren
Wildtierhandel ist ein Milliardengeschäft – neben Drogen-, Waffen- und Menschenhandel gehört er zu den lukrativsten illegalen Geschäften weltweit. Das Internet vereinfacht den Handel mit Wildtieren noch.
Brasilien: Bedrohte Wunderpflanze am Amazonas
Das Volk der Sateré-Mawé baut die koffeinhaltige Guaraná-Pflanze im traditionellen Waldbau am Amazonas an. Sie wollen den Anbau jetzt ökologisch betreiben und damit auch den Regenwald schützen.
Israel: Unternehmer Irad Eichler hilft psychisch Kranken in den Job
Psychisch Kranke haben kaum Aussicht auf Arbeit. Doch Sozialunternehmer Irad Eichler glaubt an ihr Potential. Er hat Ausbildungszentren gegründet, in denen sich Betroffene auf ein Berufsleben vorbreiten – und so oft auch ihre Isolation überwinden.
Ruanda: Global Teen Mutoni Favour liebt lesen und Musik
Mutoni Favour ist 17 Jahre alt und wohnt mit ihren beiden jüngeren Schwestern bei Onkel und Tante. Ihr Vater arbeitet als Fahrer und ihre Mutter ist gestorben, als sie noch klein war. Sie liebt es, Romane zu lesen und Musik zu hören.
Indien: Eine Kooperative stärkt den Status der Frauen
Männer prägen das Straßenbild in Indien, Frauen bleiben traditionell im Verborgenen. Erst ein eigenes Einkommen gibt ihnen die Chance auf einen höheren Status in der Familie. Eine Kooperative bringt Frauen in Jobs und stärkt ihre Position in der Gesellschaft.
Mexiko: Küstenschutz mit aztekischer Tradition
An Mexikos Küste in Veracruz haben Bauern in den letzten Jahren große Flächen Mangroven gerodet, diese dienten dem Küstenschutz. Nun ist die Region schutzlos gegen Stürme. Eine alte Pflanztechnik soll die mexikanische Küste retten: die Chinampas.
Der unterirdische Wald Afrikas
Die Sahelzone ist heiß, trocken und karg, Bäume wurden abgeholzt und als Holzkohle und Baumaterialien benutzt. Tony Rinaudo, Träger des alternativen Nobelpreises 2018, zeigt Bauern eine Methode, wie aus Baumstümpfen wieder neue Bäume wachsen.
Deutschland: Neue Perspektiven für Geflüchtete
Sie sind jung und wollen sich eine Existenz aufbauen: Die meisten Flüchtlinge, die in Deutschland Asyl beantragten sind unter 30 Jahren. Ein junger syrischer Fotograf zeigt, wie er es mit seiner Kamera geschafft hat, in der Gesellschaft anzukommen.
Japan: Ein Land schottet sich ab
2018 haben gut 10.000 Menschen Asyl in Japan beantragt. Nur 42 wurden anerkannt, kein Industrieland nimmt weniger auf. Die abgelehnten Antragssteller werden oft jahrelang unter schlechten Bedingungen in Lagern eingesperrt. Wir haben einige getroffen.
Kolumbien: Flüchtling im eigenen Land
Kolumbien ist mit 7,7 Millionen das Land mit den meisten internen Flüchtlingen. Sie sind vor dem jahrelangen Konflikt mit paramilitärischen Gruppen geflohen und können nicht zurück. Auch 1,5 Millionen Venezolaner suchen Zuflucht in Kolumbien.
Mali: Rückkehr in ein zerstörtes Land
Mali ist seit Jahrzehnten Schauplatz terroristischer Konflikte. Über 100.000 Menschen flohen in Nachbarländer. Das Friedensabkommen von 2015 bewegte viele zur Rückkehr. Doch bis heute beherrschen religiöse Extremisten den Alltag - selbst in Schulen.
Syrien: Scheich Humeidi sorgt sich um die Zukunft seines Stammes
Die Schammar sind einer der größten Stämme im Norden Syriens. Sie haben gegen den IS gekämpft und sich auch gegen Machthaber Assad behauptet. Jetzt könnte der Bürgerkrieg in Syrien zu Ende gehen und die Schammar wollen dabei eine Rolle spielen.
Flutmanagement gegen Hochwasserkatastrophen
2014 trat der Vrbas in Bosnien und Herzegowina nach heftigen Regenfällen über die Ufer. 20 Menschen starben. Der Klimawandel macht solche Wetterextreme immer wahrscheinlicher. Deswegen investiert das Land in Hochwasserschutz.
Wohin mit dem Müll aus Moskau?
Millionen Tonnen Müll produziert Moskau jedes Jahr. Der landet oft tausende Kilometer weit weg auf Mülldeponien. Im nordrussischen Archangelsk gehen die Leute gegen den abgelagerten Müll aus Moskau auf die Straße.
Wohnzimmer weltweit: Bauernhaus in Nepal
Bauer Ram Chaudary zeigt Ihnen das Wohnzimmer in seinem Haus in Kapilvastu im Trai, einer fruchtbaren Flachlandregion in Nepals. Dort lebt er mit seiner Mutter, seinen beiden Töchtern und zwei Nichten.
Global Snack mit Tradition aus Neu-Delhi
In der Altstadt von Neu-Delhi gibt es eine Straße, in der ein besonderer Snack bereitet wird, Paranthas. Das heißt Fladenbrot. Es ist eine besondere Spezialität, hinter der auch eine lange Familientradition steckt.
Mexiko: Bienensterben bedroht die Vanille
Die Vanille-Orchidee kommt ursprünglich aus Mexiko und nur dort wird sie von bestimmten Bienenarten bestäubt. Durch Pestizide in der Landwirtschaft sind diese aber fast verschwunden. Umweltschützer suchen nach einem Ausweg.
Kenia: Klimaschutz mit Biogasanlagen
Strom ist für knapp 40% der Kenianer noch immer ein unerreichbarer Luxus - vor allem auf dem Land. Gekocht wird dort meist mit Holzkohle. Kleine Biogasanlagen sollen Abhilfe schaffen. Sie sparen Brennholz und liefern klimaschonendes Gas zum Kochen.Strom ist für knapp 40% der Kenianer noch immer ein unerreichbarer Luxus - vor allem auf dem Land. Gekocht wird dort meist mit Holzkohle. Kleine Biogasanlagen sollen Abhilfe schaffen. Sie sparen Brennholz und liefern klimaschonendes Gas zum Kochen.
Warum haben nicht alle Menschen genug zu essen?
Es gäbe genug zu essen für alle auf der Welt. Hungern müsste eigentlich niemand. Aber viele Lebensmittel gehen auf dem Weg zwischen Feld und Teller verloren.
Global Teen Costa Rica
Der Global Teen kommt diesmal aus Cartago in Costa Rica. Ihre Familie bedeutet ihr alles. Später einmal möchte Sharon gemeinsam mit einer ihrer Schwestern einen Schönheitssalon eröffnen. Falls das nichts wird, möchte sie Modedesignerin werden.
Ghana: Was passiert mit Europas Schrott?
Tausende Tonnen ausrangierter Elektrogeräte werden in Ghanas Hauptstadt Accra jedes Jahr entsorgt. Die Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit unterstützt das Schrott-Recycling.
Weißrussland: Umweltdesaster "Made by China"?
In der weißrussischen Stadt Brest wird eine Fabrik zur Herstellung von Autobatterien gebaut. Umweltaktivisten warnen vor hochgiftigem Blei.
Belize: Anbauen statt abbrennen
"Slash and burn", das Abbrennen von Waldflächen, ist in Belize seit Jahrhunderten eine weitverbreitete Methode, um Boden nutzbar zu machen. Doch Brandrodung ist vor allem eins: eine Katastrophe fürs Klima.
Kinderbräute in Indien – Wege in ein selbstbestimmtes Leben
Ein Internat im indischen Jodhpur verhilft Kinderbräuten durch Schulbildung zu einem selbstbestimmten Leben. Kinderehen sind in Indien verboten, aber dennoch verbreitet. Veerni, Heldin, heißt das Institut und Heldinnen ihres Lebens sind die Mädchen.
Kolumbien: Können Umweltschäden durch Geld behoben werden?
Ausgleichzahlungen für Naturzerstörung. Der kolumbianische Gaskonzern Promigas finanziert Waldschutz, um die Zerstörungen durch seine Pipelines auszugleichen. Profitieren soll das Naturschutzgebiet Los Colorados im Norden Kolumbiens.
Ecuador: Stadtgärten in Quito helfen gegen den Hunger
Das "Urban Farming” Projekt AGRUPA sichert tausenden armen Menschen in Quito den Zugang zu Nahrung - durch einen eigenen Garten. Mehr als 900 Tonnen Obst und Gemüse bauen sie an und verkaufen es auf Märkten. Die Gärten sind zudem gut für das Klima.
Ghana: Die letzten Geflügelzüchter vor dem Aus
Der Appetit der Europäer nach Hühnchen beginnt und endet mit der Brust. Der Rest des Vogels wird zerhackt, eingefroren und nach Afrika verschifft. Die EU-subventionierten Importe treiben die afrikanischen Geflügelzüchter in den Ruin.
Global Teen aus Kolumbien
Juan Carlos Contreras Nobles ist 16 Jahre alt und kommt aus dem kleinen Ort Sempegua im Norden Kolumbiens. Er hat einen Zwillingsbruder und drei weitere Geschwister. Seine Schule liebt er, denn nichts fasziniert ihn mehr, als zu lernen.
Der PFOA-Skandal von Altötting
Das sauberste Trinkwasser der Region - damit rühmte sich Altötting in Bayern lange. Heute lassen viele die Finger vom Wasser, denn es gilt als verunreinigt. Mit Perfluoroctansäure, kurz PFOA, die als möglicherweise krebserregend gilt.
Wie lebt es sich im Matriarchat?
Indien - ein Land, in dem patriarchale Strukturen das Leben bestimmen und Frauen als minderwertig gelten. Ein krasser Kontrast dazu ist das Volk der Khasi aus dem Nordosten des Landes: Dort tragen die Frauen die Verantwortung für Familie und Clan.
Argentinien: Chefin aus Leidenschaft
Delia Flores ist Logistikunternehmerin in Argentinien. Ihre 45 Angestellten transportieren Fracht in mehreren Ländern Südamerikas. Nebenbei engagiert sie sich in Frauenorganisationen für die Gleichberechtigung von Männern und Frauen.
Global Teen aus Madagaskar
Lolita Hantantiana ist 15 Jahre alt und wohnt in Madagaskar zusammen mit neun Menschen unter einem Dach. In ihrer Freizeit spielt sie gerne Fußball und hüpft Gummitwist. Sie möchte gerne besser Englisch sprechen können.
Georgien: Heizen mit Sonne statt Holz
In Georgien bauen Energiegenossenschaften Solaranlagen, damit Dorfbewohner warmes Wasser haben. Dadurch muss weniger abgeholzt werden, denn eigentlich nutzen die Menschen ausschließlich Holz zum Heizen.
Ruanda - Goldmeerkatzen in Gefahr
Goldmeerkatzen sind eine der seltensten Affenarten der Welt. Und sie sind gefährdet. Die wachsende Bevölkerung dringt auch in den Volcanoes-Nationalpark vor, um Feuerholz zu sammeln. Das österreichische Unternehmen Likano will den Wald schützen – mit energieeffizienten Kochern.
Global Teen aus Bangkok, Thailand
Grace Gambrill ist 16 Jahre alt. Sie hat einen neuseeländisch-australischen Vater und eine thailändische Mutter und geht auf eine internationale Schule mitten in Bangkok. Ihr größtes Hobby ist Volleyball.
Brasilien: Fünf Frauen vereint für einen Parlamentssitz
Fünf Frauen aus dem Bundesstaat Pernambuco in Brasilien teilen sich seit Februar einen Sitz im Landesparlament. Vor Ort ist dann zwar nur eine von ihnen vertreten, doch die Arbeit erledigen sie gemeinsam.
Social Entrepreneur Indonesien: Helianti Hilman
Helianti Hilman möchte indigenen Bauern bessere Absatzmöglichkeiten für ihre Produkte bieten. Dafür hat sie ein Netzwerk mit über 50.000 Landwirten geschaffen.
Mexiko: Agaven für den Tourismus
Seit Generationen baut die Mixteken-Gemeinschaft im Bundesstaat Oaxaca Agaven an. Nun wollen sie ihre Traditionen mit Fremden teilen. Hilfe bekommen die Landwirte von "Rutopía", einem Startup aus Mexiko-Stadt, das indigene Gemeinschaften unterstützt.
Ghana: Das Sterben der Kakaoplantagen
Ghana ist der zweitgrößte Kakaoexporteur der Welt. Doch die Produktionsmengen sind deutlich zurückgegangen. Die Gründe: schlecht bewirtschaftete Plantagen und extreme Trockenheit. Eine niederländische Organisation hilft dabei, alte Bäume zu ersetzen.
Kolumbien - Bedrohte Feuchtgebiete am Rio Magdalena
In der Regenzeit tritt der Rio Magdalena in Kolumbien regelmäßig über die Ufer. Dadurch ensteht ein riesiges Feuchtgebiet. Dieses ist durch Klimawandel, Landwirtschaft und Abholzung bedroht. Eine Fraueninitiative kümmert sich um den Erhalt.
Global Teen aus der Dominikanischen Republik
Amelia Ceballos Melenciano ist 16 Jahre alt und kommt aus dem Viertel "Cinco de Abril" in San Cristóbal in der Dominikanischen Republik.
Peru: Neue Wälder für das Land der Inka
Seit Jahrhunderten haben die Bewohner der peruanischen Anden den Bergwald nur als Rohstoffquelle benutzt. Viele Hänge sind kahl. Daher wird seit einigen Jahren dagegen gesteuert. Der jährliche Baumpflanztag soll irgendwann den Bergwald zurück bringen.
Global Snack Teneriffa
Auf Teneriffa gibt es frittierte frische Kartoffeln mit vielen besonders leckeren Soßen – eine sogar aus Schokolade!
Simbabwe: Hilfe für Afrikas Wildhunde
Afrikanische Wildhunde gehören zu den am stärksten bedrohten Fleischfressern Afrikas. Es gibt nur noch wenige tausend Tiere. Das Savé Valley Schutzgebiet im Südosten Simbabwes ist eines der letzten Rückzugsgebiete der Hunde.
Indonesien: Jakarta versinkt im Meer
Bis zu 25 Zentimeter im Jahr sackt die Hauptstadt Indonesiens ab, weil zu viel Grundwasser abgepumpt wird. Etwa die Hälfte der Einwohner Jakartas lebt von Wasser aus illegal gebohrten Brunnen. Zudem lässt der Klimawandel den Meeresspiegel ansteigen. Über 30 Millionen Menschen sind im Großraum Jakarta bedroht. Jetzt sind die Stadtplaner aufgewacht und versuchen, das Schlimmste zu verhindern.
Energieeffiziente Wasserpumpen Jordanien
Jordanien ist eines der wasserärmsten Länder der Erde. Das Land braucht viel Energie, um die Bevölkerung mit Wasser zu versorgen: 15 Prozent des gesamten Energieverbrauchs. Energiesparende Pumpen sollen den Verbrauch senken und das Klima schützen.
Aquafarming rettet Existenzen in Madagaskar
In Asien gilt die Seegurke als Delikatesse. 1000 US-Dollar kostet ein Kilo getrocknete Seegurke auf dem Weltmarkt. Für die Menschen im Dorf Tampolove auf Madagaskar ist sie deswegen als neue potenzielle Einnahmequelle eine Hoffnung.
Mit Kochkunst aus der Armut in Brasilien
Soziales Engagement ist gerade in Krisenzeiten wichtig. Gut also, dass es Menschen wie David Hertz gibt. Er ist Chefkoch und Gründer von Gastromotiva, einem Projekt, das benachteiligten Menschen zu einem Leben ohne Armut verhilft.
Global Snack: Luxusfastfood aus Berlin-Kreuzberg
Das Goldies in Berlin-Kreuzberg macht besondere Pommes Frites mit selbstgemachten Soßen. Die beiden Besitzer sind ausgebildete Köche und haben sich auf Luxusfastfood spezialisiert. Die Kundschaft dankt es ihnen.
Georgien: Heizen mit Sonne statt Holz
In Georgien bauen Energiegenossenschaften Solaranlagen, damit Dorfbewohner warmes Wasser haben. Dadurch muss weniger abgeholzt werden, denn eigentlich nutzen die Menschen ausschließlich Holz zum Heizen.
Nachhaltige Garnelenzucht in Ecuador
Shrimp-Farmen sind einer der Gründe für das Verschwinden der Mangrovenwälder. In Ecuador versuchen findige Unternehmer, ein weniger destruktives System einzuführen, denn dort sind rund zwei Drittel der Mangrovenwälder bereits zerstört worden.
Global Teen: Justin aus Johannesburg
Justin Bosman, 16 Jahre, lebt mit seiner alleinerziehenden Mutter und seinen zwei Schwestern in Hillbrow im Zentrum Johannesburgs. Er geht hier auch zur Schule. Seine Leidenschaft ist Schach. Er will entweder Rechtsanwalt oder Lehrer werden.
Global Teen aus Bulgarien
Unser Global Teen kommt diesmal aus Sofia, der Hauptstadt Bulgariens. Ivea Simeonova ist 15 Jahre und möchte später einmal Kinderärztin werden. In ihrer Freizeit spielt sie in einer Gruppe Theater.
Global Snack: Gegrilltes aus Belize
Am Rande einer Landstraße im Cayo District hat Joseph Ingram mit seiner Familie eine Snackbar. Hier gibt es vor allem Schwein und Hühnchen mit Gemüse und Tortillas. Und einen besonderen Reis: er wird mit Kokosnuss zubereitet.
Solarstrom für die Kalunga in Brasilien
Die Kalunga leben abgeschieden inmitten eines Nationalparks. Sie sind die größte Gemeinschaft von Sklaven-Nachfahren im Land. Bis heute leben sie ohne fließendes Wasser oder Strom. Die NGO Litro de Luz bringt ihnen nun Licht: mit einer Plastikflasche.
Lebensmittel-Verschwendung in Südafrika
In Südafrika haben Millionen Menschen nicht genug zu essen. Trotzdem wird ein Drittel der Lebensmittel weggeworfen. Einige Hersteller und Supermarktketten würden gerne ihre übriggebliebenen oder abgelaufenen Lebensmittel an Bedürftige abgeben.
Libanon: Wohin mit dem Müll?
Die Müllkrise im Libanon ist ein Dauerzustand geworden. Ein Zusammenspiel aus Korruption, mangelnder staatlicher Kontrolle und schwacher Infrastruktur wie in so vielen Ländern. Wohin mit den Massen an Abfall, die unsere globalisierte Welt produziert?
Global Teen aus Grenada
Gl Jessemy Stafford ist 17 Jahre alt und lebt in Grenada in der Karibik. Im Moment macht er eine Ausbildung zum Elektroingenieur, und danach will er studieren. Seit er ein Kind ist, spielt er Cricket und hofft, es ins nationale Cricket Team zu schaffen.
Klimafreundliches Bauen - neues Zuhause in Moldau
Die Republik Moldau, eine ehemalige Sowjetrepublik, gehört zu den ärmsten Staaten Europas. Was die Energieversorgung angeht, ist das Land stark von Russland abhängig. Die Regierung will die Energieeffizienz erhöhen, gerade im Wohnsektor.
Indonesien: Global Shaper Iman Usman
Iman Usman ist Teil des weltweiten Global-Shaper-Netzwerks, 27 Jahre jung und erfolgreicher Geschäftsmann. 2014 entwickelte er die Plattform "Ruangguru" mit interaktiven Lernangeboten. Heute nutzen zehn Millionen junge Indonesier seine App.
Indien: Kamel-Nomaden in Rajasthan
Seit Jahrhunderten leben die Raika im indischen Bundesstaat Rajasthan mit und von den Kamelen. Doch es fällt den Halbnomaden immer schwerer, ihr Auskommen auf diese traditionelle Weise zu bestreiten. Viele junge Raika müssen in die Städte abwandern.
Moldau: Willkommen in meinem Wohnzimmer
Iulia Oprea war über 40 Jahre Grundschullehrerin. Heute lebt sie von monatlich 70 Euro Rente. Sie liebt Handarbeiten wie Knüpfen und Klöppeln und hat sogar eine kleine Ausstellung mit ihren Werken in ihrer Wohnung.
Philippinen: Solaranlagen gegen Kohleboom
Die Menschen in Atimonan, einer philippinischen Küstenstadt, kämpfen gegen den Bau neuer Kraftwerke. Noch immer ist Kohlestrom die Energieform Nummer Eins in dem Inselstaat. Ökostrom spielt kaum eine Rolle. Eine Bank in Manila steuert gegen.
RambaZamba – Schauspieler mit Down-Syndrom
Beim Theater RambaZamba in Berlin haben alle Schauspieler eine mehr oder weniger stark ausgeprägte Form von Trisomie 21, auch Down-Syndrom genannt. Behinderung ist hier keine Schwäche, sondern eine Stärke.
Bezahlbare Medizintechnik in Vietnam
Jeden Tag sterben laut WHO 15.000 Kinder, bevor sie fünf Jahre alt sind. In vielen Schwellen- und Entwicklungsländern fehlt den Krankenhäusern vor allem die nötige medizinische Ausrüstung. Eine Sozialunternehmerin will das nicht länger hinnehmen.
Soziale Ungleichheit in Kenia
In Kenia kann man das Wirtschaftswachstum an den Einkaufszentren in der Hauptstadt ablesen, die in den vergangenen Jahren für eine kleine Oberschicht gebaut wurden. Die breite Masse hat nichts davon. Fast 40 Prozent haben weniger als 2 Dollar am Tag.
Invasion der Braunalgen in Mexiko
Die Strände der Karibik verbindet man mit feinem, weißem Sand. Doch immer öfter stehen Mexikos Touristen in Haufen stinkender Algen. Was kann man dagegen tun? Omar Sánchez Vásquez hat ein Haus gebaut, das zu 60 Prozent aus getrockneten Algen besteht.
Bio statt Futtermittel in Thailand
Thailand ist ein Agrarland. Ein Drittel der Fläche wird landwirtschaftlich genutzt. Doch immer mehr Kleinbauern produzieren für große Agrarunternehmen. Die wollen vor allem eins: Futtermittel für die milliardenschwere Fleischindustrie.
Global Snack Gyros
Im Restaurant "Psisu" in Thessaloniki genießen Einheimische und Touristen das typisch griechische Gyros.
Reiseziel für Kreuzfahrtschiffe: Cozumel in Mexiko
Cozumel ist Mexikos beliebtester Kreuzfahrthafen. Millionen Touristen kommen jährlich auf die Insel. Der Massentourismus ist Fluch und Segen zugleich.
Kenia: Ein Comic verändert eine ganze Generation
Mit "Shujaaz“ hat alles angefangen. Das kleine Comic-Heftchen erschien 2009 das erste Mal. Mittlerweile ist daraus ein multimediales Unternehmen geworden.
Zurück zum Fahrrad in Peking?
"Kingdom of bicycles" - so wurde Peking noch in den 1990er Jahren genannt. Doch mit wachsendem Wohlstand wurde Peking zur Autostadt. Erst als die Stadt mit Leihrädern geflutet wurde, änderte sich das. Gibt es eine Renaissance der Fahrradhauptstadt?
Grüne Städte für besseres Klima
70 Prozent der weltweiten Kohlendioxidemissionen hängen mit den Städten zusammen. Je grüner eine Stadt ist, desto mehr Kohlendioxid wird gebunden und Sauerstoff produziert. Bäume und Pflanzen helfen auch beim Regulieren der Temperatur.
Eine App in Litauen macht mobil
In großen Städten ist das enorme Verkehrsaufkommen ein riesiges Problem. Dass es auch anders geht, zeigt Litauens Hauptstadt im Kleinen. In Vilnius nutzen rund ein Viertel der Einwohner eine App, die öffentliche Transportmittel besser vernetzt.
Ruanda: Das "Bauhaus" von Afrika
Wie plant man eine Stadt, in die immer mehr Menschen vom Land strömen? Am African Design Centre bildet Christian Benimana junge Designer und Stadtplaner aus. Es werden nicht nur Häuser benötigt. Genauso wichtig ist der Ausbau der Infrastruktur.
Hanois Kampf gegen dicke Luft
Die Luftqualität in Vietnams Hauptstadt ist atemberaubend schlecht. Doch das soll sich jetzt ändern. Hanoi wird aktiv und geht das Problem an. Auch mithilfe der deutschen Organisation GIZ. Jetzt wird gemessen, aufgeklärt und gehandelt. Das Ziel: Ein grüneres Hanoi.
Die Vermissten: Syrische Frauen und das Schicksal ihrer Angehörigen
Syrische Frauen wollen verhindern, dass ihre vermissten Angehörigen in Vergessenheit geraten. Deshalb reisen sie mit einem Bus durch Europa, an dem Fotos ihrer Familienmitglieder angebracht sind.
Dominikanische Republik: Was tun gegen den Müll?
Die Dominikanische Republik hat ein Müllproblem. In der Regel wird der Müll weder getrennt noch recycelt. In San Cristóbal soll sich das ändern. Mit Hilfe der GIZ wird eine moderne Kreislaufwirtschaft eingeführt, es wird aufgeräumt und kompostiert.