Internetlinks
Ich mach's!
Mehr als 350 Berufe im Dualen System, dazu kommen Lehrstellen bei Behörden und der Bahn, außerdem locken Fachschulen mit ihren Abschlüssen: Doch welche Ausbildung in Betrieb und Berufsschule ist für wen richtig? "Ich mach's!" bringt es auf den Punkt. Ob Kfz-Mechatroniker oder Arzthelferin, Holzbildhauerin oder Kaufmann für Dialogmarketing: Wir zeigen, welche Voraussetzungen gefordert sind, auf was es in der Lehre ankommt. Jede Woche stellen wir einen weiteren Beruf in seinen vielen Facetten vor.
569 Einträge - mit archivierten Beiträgen, teilweise auch abgelaufen - testen!
Glasa - so nannten die Germanen alles Glänzende, alles Schimmernde. Daher stammt das Wort für Glas. Seit 7.000 Jahren kennen die Menschen Glas. Um Christi Geburt herum revolutionierte die Erfindung der Glasmacherpfeife seine Herstellung.
Bier entsteht in mehreren Schritten, die Rohstoffe werden gemischt, wieder getrennt, erwärmt, gekocht und wieder abgekühlt. Natürliche Filterprozesse führen dazu, dass sich Würze und Treber von einander trennen. Wie das funktioniert muss der Brauer verstehen.
Ob es stürmt oder die Sonne scheint: Wasserbauer sind das ganze Jahr über draußen im Einsatz. Sie halten Schleusen in Stand, schützen die norddeutschen Küsten vor Überflutung und sorgen dafür, dass der Schiffsverkehr auf Flüssen und Kanälen reibungslos funktioniert.
Jacke überziehen, Handschuhe an, Schweißhelm aufsetzen und los geht's. Bei 1.200 Grad ist Konzentration gefragt. Das Schweißen gehört zu den Hauptaufgaben der Konstruktionsmechaniker. Sie müssen dabei nicht nur auf ihre eigene Sicherheit achten, sondern auch auf die Qualität der Schweißnähte.
Der Betonfertigteilbauer stellt aus Stahlbeton oder Spannbeton Betonfertigteile her und montieren diese.
Hochbaufacharbeiter/-innen Feuerungs- und Schornsteinbauarbeiten müssen richtig hoch hinauf zum Arbeiten - auf Schornsteine. Oder richtig tief hinein - ins Innere von Brennkesseln und Industrieöfen. Ob beim Neubau, der Wartung oder der Sanierung, die Fachkräfte müssen zupacken können.
Brücken, Tore, Fenster und Fassaden - über all, wo Metall und Stahl verbaut werden, kommen sie zum Einsatz: Technische Systemplaner der Fachrichtung Metall- und Stahlbau zeichnen die Welt und ihre Bauwerke im kleinen Maßstab.
Brücken, Tore, Fenster und Fassaden - über all, wo Metall und Stahl verbaut werden, kommen sie zum Einsatz: Technische Systemplaner der Fachrichtung Metall- und Stahlbau zeichnen die Welt und ihre Bauwerke im kleinen Maßstab.
Immer mehr Frauen und Männer lassen sich individuell gestaltete Schuhe passgenau für ihre Füße anfertigen und zahlen dafür gern einiges mehr als für Konfektionsschuhe. Entsprechend anspruchsvoll sind die handwerklichen Herausforderungen für den Maßschuhmacher-Nachwuchs.
Der Arbeitsalltag von Maschinen- und Anlagenführern der Fachrichtung Druckweiter- und Papierverarbeitung dreht sich um Flyer, Verpackungen, Buchcover und vieles mehr aus Papier. Sie bedienen große Produktionsanlagen und Maschinen, rüsten sie um und sorgen für einen störungsfreien Betrieb.
Im Freibad ist die Hölle los: kreischende Teenies, schubsende Jungs, dutzende Schüler drängeln sich oben auf dem 10-Meter-Turm: Fachangestellte für Bäderbetriebe sind verantwortlich dafür, dass den Badegästen nichts passiert und sind Ansprechpartner für alle Fragen.
Überall dort, wo Metall gefräst, geschliffen oder gebohrt wird fallen Späne. Zerspanen sagt der Fachmann dazu. Und daher kommt auch die Berufsbezeichnung: Zerspanungsmechaniker oder Zerspanungsmechanikerin.
Goldschmiede arbeiten in einem Handwerk mit hohem Glamourfaktor. Bis eine Kette fertig ist, können Tage oder Wochen vergehen und der Goldschmied ist vom allerersten Feilen bis zum fertigen Stück immer voll dabei.
Eine Fensterdekoration mit Schals und Plisseeanlage montieren, einen Parkettfussboden verlegen oder die Wand neu tapezieren: Raumausstatter lernen einen überraschend vielseitigen Beruf. Sie restaurieren und verschönern Boden, Wand, Decke und Fenster.
Der Fleischer ist ein hygienebewusster Handwerker, der von der guten Fleischauswahl über das Bedienen moderner Maschinen bis hin zum Gestalten von Partyplatten ein weites Spektrum von Leistungen beherrschen muss.
Die Werbebranche: Alle sind reich, berühmt, schön und sexy, mit super Kampagnen bringen sie einer Marke den großen Erfolg: Soweit das Klischee. Die alltägliche Arbeit ist die andere Seite.
Modisten stellen Damenhüte her. Sie sind Profis für Form, Stil und Dekoration. Aus Filz, Stroh und Stoffen fertigen sie modische Kopfbedeckungen: Hüte, Mützen und Kappen.
Fluggerätelektroniker arbeiten hauptsächlich bei Herstellern von Hubschraubern und Flugzeugen, in Zulieferbetrieben sowie in Reparatur- und Instandhaltungswerkstätten der Fluggesellschaften und Flughäfen. Auch auf Luftwaffenstützpunkten der Bundeswehr sind sie im Einsatz.
Orthopädietechnik-Mechaniker/-innen stellen orthopädietechnische Hilfsmittel her und passen sie den Patienten an. Sie beraten Patienten bei der Wahl des passenden Hilfsmittels, nehmen Maß und erstellen Modelle. Dabei arbeiten sie mit Metallen, Kunststoff, Holz, Gießharzen oder Textilien.
Operationstechnische Assistenten arbeiten im OP - sie bereiten Patienten und Räume auf die Operation vor, assistieren den Ärzten und kümmern sich nach der OP wieder um die Patienten. Hygiene ist bei dem Beruf enorm wichtig.
Schuhoberteile, Geldbeutel, Taschen: Fachkräfte für Lederverarbeitung fertigen Waren aus Leder und anderen Materialien an. Dafür müssen sie handwerkliches Geschick, ein gutes Auge und viel Geduld mitbringen.
Ein großes Akkordeon besteht aus über 2.000 Einzelteilen, die der Handzuginstrumentenmacher zuerst anfertigen und in nahezu doppelt so vielen Arbeitsschritten zusammenbauen muss. Ob Metall, Holz oder Eisen - viele verschiedene Arbeitstechniken sind hier gefragt, um dieses riesige Instrumentenpuzzle zusammensetzen zu können.
Salmonellen, Masern oder Ebola - immer wieder versetzen uns Meldungen über Epidemien in Aufregung. Wann immer die Gesundheit der Bevölkerung bedroht ist, sind Fachkräfte für Hygieneüberwachung zur Stelle. Sie ermitteln die Ursachen für Infektionen und verhindern eine weitere Verbreitung.
Ob die ganze Front zerbeult ist oder nur ein Kratzer entstanden: Fahrzeuge mit Schäden aller Art kommen in die Werkstatt zu den KFZ-Mechatronikern mit Schwerpunkt Karosserietechnik. In der Ausbildung geht es zunächst um die Grundlagen der Metallbearbeitung: Schneiden, kleben, schweißen, löten, nieten.
Spezialtiefbauer arbeiten mit großen Maschinen. Sie sichern Baugruben, erstellen tragfähige Fundamente für Bauwerke und bringen Pfähle zur Stabilisierung ins Erdreich ein. Kurzum: Sie schaffen die Voraussetzungen dafür, dass große Bauvorhaben durchgeführt werden können.
Sie sorgen für einen glänzenden Auftritt: Edelsteinschleifer/-innen arbeiten mit Turmalinen, Smaragden und Diamanten. In Schmuckateliers und Werkstätten bearbeiten sie Rohsteine und bringen sie mit der richtigen Schleiftechnik zum Funkeln. Doch auch in der Industrie kommen Edelsteine zum Einsatz.
Bahnhof, Flughafen oder sogar Schiff - die Einsatzgebiete der Polizeivollzugsbeamten und -beamtinnen bei der Bundespolizei sind vielfältig. Sie sind vor allem im Wach-, Posten- und Streifendienst tätig.
Honigbienen gehören zu den ältesten Nutztieren der Menschheit. Ein einzelnes Volk setzt sich aus 40. bis 60.000 Tieren zusammen. Tierwirte und Tierwirtinnen der Fachrichtung Imkerei betreuen und vermehren Bienenvölker, gewinnen und vermarkten Honig und Wachs.
Faire Preise, ansprechende Zimmer und ein gutes Restaurant: da freut sich der Gast. Die Hotelkaufleute rechnen aus, wie viel Komfort sich ihr Haus leisten kann. Sie kennen jeden Bereich des Hotels, kontrollieren die Betriebskosten und können an der Rezeption kompetent Auskunft geben.
Ob Orangen, Bananen, Karotten oder Sauerkraut - Fachkräfte für Fruchtsafttechnik kennen sich aus mit Obst und Gemüse. Sie stellen daraus Säfte und Konzentrate her, bedienen Maschinen und Anlagen und analysieren Proben im Labor.
Die Fassade ist die Visitenkarte eines Gebäudes. Sie muss nicht nur gut aussehen, sondern übernimmt wichtige Funktionen. Fassadenmonteure montieren Elemente, die vor Kälte, Wärme, Lärm oder Feuchtigkeit schützen. Dazu müssen sie hoch hinaus.
Textverarbeitung und Tabellenkalkulation kann jedermann von der Stange kaufen. Spezielle Branchen- und Kundensoftware muss hingegen gezielt konzipiert und geschrieben werden. Genau das übernehmen Fachinformatiker die sich auf Anwendungsentwicklung spezialisiert haben.
Brandmelder, Überwachungskameras, Alarme - Elektroniker/-innen der Fachrichtung Informations- und Telekommunikationstechnik kennen sich damit aus. Sie sind technikbegeistert, handwerklich geschickt und übernehmen viel Verantwortung, denn es geht darum, Menschenleben zu schützen.
Ton, Kaolin, Quarz, Bauxit: Feuerfeste und keramische Rohstoffe wie diese benötigt die Industrie zur Herstellung von Glas und Papier, Sanitärkeramik und Aluminium. Aufbereitungsmechaniker sorgen dafür, dass der Nachschub nicht ausgeht.
Gießereimechaniker arbeiten für ganz unterschiedliche Branchen. Sie hantieren mit flüssigem, glühendem Metall, stellen Formen her, gießen und geben dem Produkt den letzten Schliff.
In den Werkstätten für behinderte Menschen gibt es vielfältige Aufgaben. Für jeden, der hier arbeitet, ist das passende dabei. Die Aufgaben sind ebenso vielfältig, wie auf dem Arbeitsmarkt für Menschen ohne Behinderung.
Trittsicher bewegen sie sich in schwindelerregenden Höhen, trotzen jedem Wetter und kommen hoch hinaus: Dachdeckerinnen und Dachdecker. Wer sich für den Schwerpunkt Energietechnik an Dach und Wand entscheidet, bringt zudem einen gewissen Weitblick mit.
Ölige Finger, Schmutz und auch Überstunden in der Saison gehören in diesem Job einfach dazu, davor sollte sich keiner der angehenden Kraftfahrzeugmechatroniker Motorradtechnik scheuen. Dafür wartet auf die Azubis aber auch eine spannende dreieinhalbjährige Ausbildung mit viel Elektronik und Mechanik.
Landschaftsgärtner setzen oft Ideen von Landschaftsarchitekten um. Pläne zu lesen und Ideen im Sinne der Planer umzusetzen, gehört zum täglichen Geschäft.
"Haben Sie etwas zu verzollen?" Wer schon mal in eine Kontrolle am Flughafen kam, kennt diese Frage. Im Ankunftsbereich überprüfen Zöllner die Passagiere stichprobenartig auf verbotene Mitbringsel, wie artengeschützte Tiere oder gefälschte Markenwaren. Die Beamten arbeiten aber nicht nur an Flughäfen...
Der Beruf wird bundesweit nur in zwei Schulen ausgebildet - in Berlin und in Nordrhein-Westfalen. Die Auszubildenden lernen Baugeschichte, Denkmalrecht und mit Planungsprogrammen umzugehen. In Praktika üben sie verschiedene handwerkliche Techniken ein.
In der Fachrichtung Glasmalerei und Kunstverglasung gestalten Glasveredler Dekore, bearbeiten Oberflächen, verformen und verschmelzen Glas und ähnliche Stoffe. Außerdem setzen sie Kunstverglasungen instand und restaurieren diese auch.
Rechtsanwalts- und Notarfachangestellte sind im Büro die rechte Hand der Anwälte und Notare. Doch wer glaubt, der Job beschränkt sich auf Briefe-Tippen und Kaffeekochen für den Herrn Anwalt, der irrt gewaltig.
Zeichnen, schmelzen, schmieden, löten, feilen - bis aus dem Entwurf eines Löffels das fertige Besteckteil entsteht, vergehen viele Stunden mühevoller Handarbeit. Doch den Schöpfungsprozess von der Idee bis zum edel glänzenden Objekt zu begleiten, genau das macht diesen Beruf so spannend und faszinierend.
Die Beamten sorgen für die sichere Verwahrung von Gefangenen in den Justizvollzugsanstalten und kümmern sich auch um ihre Resozialisierung. Dafür lernen sie in den Anstalten und der Bayerischen Justizvollzugsschule praktisch und theoretisch die zahlreichen Bereiche des Strafvollzugs kennen.
Elektroniker für Gebäude- und Infrastruktursysteme sorgen dafür, dass Heizungs-, Lüftungs- und Klimaanlagen reibungslos funktionieren. Sie warten, reparieren und optimieren Anlagen. Die Jalousie soll automatisch nach oben fahren? Das Licht soll auf Knopfdruck ausgehen? Bei solchen Fragen sind Elektroniker die richtigen Ansprechpartner.
Industrie-Isolierer helfen Unternehmen dabei, ihre Energiekosten zu senken. Sie dämmen Rohre und Maschinen in industriellen Anlagen. Dafür wählen sie die richtigen Dämmstoffe aus, bearbeiten Bleche und stellen Ummantelungen her. Außerdem sind Industrie-Isolierer Profis in Sachen Lärm- und Brandschutz gefragte Spezialisten.
Anlagenmechaniker haben ein breites Aufgabenspektrum: Sie sanieren Bäder, bauen Solaranlagen aufs Dach und verlegen Fußbodenheizungen. Deshalb müssen sie handwerkliches Geschick, Interesse an Technik und Begabung beim Umgang mit Metall mitbringen.
Seiler? Gibt's die überhaupt noch? Aber ja - und wie! Denn Seile werden überall gebraucht: vom nur wenige Millimeter dünnen Seil für die Medizintechnik bis zum dicken Drahtseil zur Verankerung von Bohrinseln, vom Seil aus Chemiefasern für Segeljachten bis zu riesigen Fischernetzen.
Die Vorstellung vom Fleischer als Messer schwingender Schlächter gehört der Vergangenheit an. Verlangt wird ein hygienebewusster Handwerker, der ein weites Spektrum von Leistungen beherrschen muss.
Melkroboter, Hydrauliköl und Kettensäge - hier sind Alleskönner gefragt. Formal gehören die Bereiche Landmaschinentechnik und Baumaschinentechnik zusammen. Doch in der Praxis entscheiden sich die Mechaniker meist für eine der beiden Richtungen.
Schiffsmechaniker/-innen sind technische Allrounder: Sie bedienen, reparieren und warten technische Anlagen an Deck von Fracht- und Passagierschiffen auf hoher See, an Küsten und auf Flüssen. Die vorwiegend an Nord- und Ostseeküste angesiedelten Reedereien suchen Nachwuchs und bieten gute Aufstiegschancen.
Landwirtinnen und Landwirte produzieren Lebensmittel, "Mittel zum Leben" in Natur und im Stall. Sie nutzen dabei immer mehr digitale Helfer. Landwirtschaft 4.0 bedeutet, dass Nachwuchskräfte mehr Präzision und Datenmanagement erlernen.
Agrartechnische Assistenten, kurz ATA, sind wichtige Fachkräfte im Labor. Sie bereiten Proben vor, analysieren und dokumentieren. Das Tolle an der Ausbildung: Sie ist so vielseitig, dass ATA später sowohl in Labors für Pflanzen-, Lebensmittel- und Umweltanalytik als auch in Betrieben der Pflanzenzüchtung oder Forschungseinrichtungen arbeiten können.
Chemisch-technische Assistenten gehen den Dingen gerne auf den Grund! Sie untersuchen Lebensmittel, Umweltproben oder Geschirr auf Schadstoffe und leisten damit einen wichtigen Beitrag zum Verbraucherschutz.
Ohne sie geht nichts voran: Azubis im Beruf Medientechnologe Druckverarbeitung kommen zum Einsatz nachdem gedruckt wurde. Sie schneiden die fertigen Druckbögen nach Maß, richten Falzmaschinen und Sammelhefter ein. Sie verarbeiten Printerzeugnisse weiter. Ein abwechslungsreicher Beruf.
Kaufleute für Kurier-, Express- und Postdienstleistungen kennen sich aus mit Briefen, Paketen und Kuriersendungen. Sie sorgen dafür, dass Briefe von A nach B kommen und dass in Sortierzentren alles rund läuft.
Sie füttern, misten den Stall aus, bringen frische Einstreu und sorgen für Bewegung. Das Wohl des Pferdes steht bei den Pferdewirten an erster Stelle. Ihre Ausbildung macht sie zu Fachleuten, die Pferdebesitzer bei Kauf und Haltung beraten.
Ein Wickelkind füttern, Tränen trocknen, den Streit zwischen zwei Dreijährigen schlichten: Erzieher und Erzieherinnen sind rundum gefordert. Am besten, sie haben die Ruhe weg! Sie arbeiten in Kinderkrippen, Horten, Kindergärten und Jugendeinrichtungen.
Fast könnte man den Beruf als Heilberuf bezeichnen. Der Augenoptiker berät und hilft den Menschen, damit sie besser sehen können. Sein Produkt, die Brille, korrigiert Fehlsichtigkeiten und ist zugleich ein modisches Accessoire.
Verfahrenstechnologe/-technologin Mühlen- und Getreidewirtschaft üben einen der ältesten Berufe aus: den Müller. Einst musste der Säcke schleppen und das Wasserrad reparieren. Heute steuern die Fachkräfte Industriemühlen per Computer.
Fachpraktiker/-innen Hauswirtschaft kümmern sich um die Haushaltsführung. Sie putzen und schälen Gemüse und bereiten einfache Gerichte zu. Zu ihren Aufgaben gehört auch das Reinigen von Kleidung und Bettwäsche. In Großküchen und Hotels sind die Aufgaben nur im Team zu schaffen.
Ob auf der Autobahn oder in der Stadt - der Verkehr muss überall rollen. Fachkräfte für Straßen- und Verkehrstechnik sorgen dafür, dass Straßen und Brücken geplant und gebaut werden, dass neue Radwege und Kreuzungen entstehen. Sie unterstützen Ingenieure dabei, Autobahnen, Tunnel und Brücken zu planen.
Über 3.000 Auszubildende lernen derzeit in Deutschland dieses Gesundheitshandwerk. Ein sich rasch entwickelnder Beruf mit Zukunft, denn die Schwerhörigkeit gehört zu den zehn häufigsten gesundheitlichen Problemen.
Gießereimechaniker arbeiten für ganz unterschiedliche Branchen. Sie hantieren mit flüssigem, glühendem Metall, stellen Formen her, gießen und geben dem Produkt den letzten Schliff.
Fachkräfte für Süßwarentechnik stellen unter anderem Bonbons, Dragees und Gummibärchen her. Sie begleiten die Produktion vom Anfang bis zum Ende: Sie kennen sich mit den Rohstoffen aus, bedienen Maschinen und überprüfen die Qualität der Produkte.
Straßenbauer arbeiten sowohl im Neubau als auch in der Sanierung und Instandsetzung. Sie planen und koordinieren ihre Arbeit, stimmen sich mit den am Bau Beteiligten ab, richten Baustellen ein und müssen bei allen Arbeiten auf ihre Sicherheit achten.
Umsatzsteuervoranmeldung? Anlage Kind, N oder R? Erklärung zur Feststellung des verbleibenden Verlustvortrags? Fachbegriffe aus dem deutschen Steuerrecht, bei denen vielen schon vom Anschauen die Köpfe rauchen. Gut, dass es dafür Experten gibt.
Lacklaboranten sind die Köche der Chemie. Sie entwickeln Rezepturen für Farben und Lacke, prüfen deren Eigenschaften, nehmen Proben und dokumentieren ihre Arbeit. Der Beruf Lacklaborant ist eine Mischung aus Chemie-, Biologie- und Physiklaborant.
Draht findet sich überall: Die Drahtfeder in der Uhr, das Drahtseil im Spannbeton. Feindrahtwerke stellen feinsten medizinischen Spezialdraht zum Beispiel für Herzkatheter her. Aus grobem Draht werden später Nägel, Schrauben oder Sechskantschlüssel produziert.
Aufkleber, Metallblenden, Folien: Medientechnologen der Fachrichtung "Siebdruck" können auf unterschiedlichste Materialien drucken. Hohe Farbkraft und ein nahezu unverwüstliches Dekor zeichnen dieses Verfahren aus.
Draht findet sich überall: Die Drahtfeder in der Uhr, das Drahtseil im Spannbeton. Feindrahtwerke stellen feinsten medizinischen Spezialdraht zum Beispiel für Herzkatheter her. Aus grobem Draht werden später Nägel, Schrauben oder Sechskantschlüssel produziert.
Medientechnologen und -technologinnen Druck richten Druckmaschinen ein und bereiten Daten auf. Sie steuern und überwachen den Druckprozess für die Produktion. Gedruckt wird alles Mögliche: Zeitungen, Magazine, Bücher, Kataloge, Aufkleber und vieles mehr.
Sie installieren und konfigurieren Software, sie warten und reparieren Fernseher Informationselektroniker helfen verzweifelten Kunden, wenn die Technik mal wieder versagt, zum Beispiel wenn der Bildschirm schwarz bleibt und die Stereoanlage keinen Laut mehr von sich gibt.
Über 18 Kilometer Akten, Urkunden, Nachlässe und andere Archivalien lagern im Magazin des Nürnberger Stadtarchivs. Wären diese Dokumente nicht fein säuberlich geordnet und verzeichnet, würde man hier nichts wiederfinden. Um Ordnung und Struktur geht es auch bei der Ausbildung der Fachangestellten für Medien- und Informationsdienste im Fachbereich Archiv.
Einen Frühlingsstrauß binden, eine Blumenschale bepflanzen oder ein Gesteck dekorieren: Beim Gestalten von floristischen Werkstücken kennt die Kreativität keine Grenzen. Ob für Geburtstag, Jubiläum, für Hochzeit oder Todesfall: Der Florist ist zuständig für alle Wechselfälle des Lebens.
Stahlbau, Aluminium, Blechtechnik, Schließ- und Fördertechnik. Die Branche der Metallbauer ist so vielfältig, dass jeder Betrieb seinen eigenen Schwerpunkt setzt. Wer sich für den Job als Metallbauer interessiert, der sollte bei verschiedenen Unternehmen als Praktikant reinschnuppern.
Zehn Mohnzöpfe backen, 250 Portionen Hackfleisch mit Kartoffeln vorbereiten, 20 Bleche Pizza belegen, ach ja, und dann noch schnell 200 Schälchen Apfelgrütze mit Zimtsahne dekorieren von wegen "Kochen kann doch jeder".
Schere, Nadel und Faden - noch immer die wichtigsten Werkzeuge der Schneider. Maßschneider müssen den besonderen Wünschen ihrer Kunden genügen. Ihre Kleider sind im wahrsten Sinne des Wortes "auf den Leib geschneidert".
Metall, Glasfaserverstärkter, Kunststoff, Holz. Leichtflugzeugbauer arbeiten mit vielfältigstem Material. Sie stellen Segelflugzeuge, Motorsegler, Ultraleichtfluggeräte und kleinere Motorflugzeuge vor allem für die Sportfliegerei her.
Eine neu gestaltete App für ein Smartphone soll getestet werden, bevor sie auf den Markt kommt. Damit beauftragt der Anbieter ein Marktforschungsunternehmen. Hier führt der Fachangestellte für Markt- und Sozialforschung solche Tests durch, wertet sie aus und präsentiert später dem Auftraggeber die Ergebnisse.
Fachpraktiker für Möbel-, Küchen- und Umzugsservice sind mehr als nur "Möbelpacker". Es sind Allrounder mit Kenntnissen als Schreiner, Lagerlogistiker und Transporteur mit guten Berufsaussichten in Zeiten großer Mobilität. Es handelt sich um einen Ausbildungsberuf für Menschen mit Behinderung.
Medizinische Fachangestellte im Fachbereich Augenheilkunde betreuen Menschen mit verschiedensten Problemen rund ums Auge. Es beginnt an der Empfangstheke und reicht über Untersuchungen mit modernen Geräten bis zur spannenden Situation vor und nach Operationen.
Kerzenhersteller/-innen und Wachsbildner/-innen verarbeiten Wachse, Paraffine, Fettsäuren, Farb- und Duftstoffe zu Haushalts-, Zier- und Kirchenkerzen, Figuren, Ornamenten und Wachsbildern. Sie arbeiten überwiegend in Produktionshallen, in Werkstätten und in Lagerräumen.
Servicekaufleute im Luftverkehr beraten und betreuen Passagiere am Flughafen. Sie geben Auskünfte, führen Buchungen durch und checken Passagiere ein. Außerdem helfen sie bei der Flugzeugabfertigung und erledigen kaufmännische Arbeiten.
Pelzveredler und Pelzveredlerinnen konservieren Tierfelle. In einem aufwändigen Prozess entstehen so Pelze, die lange ihr Aussehen behalten. Pelzveredler und Pelzveredlerinnen können in Gerbereien, Pelzfärbereien, Kürschnereien, Lederzurichtungs- und Pelzveredlungsbetrieben arbeiten.
Fachangestellte für Medien- und Informationsdienste mit der Fachrichtung "Bildagentur" sind lnformationsspezialisten, die Fotos aufbereiten, vermitteln und in Datenbanken sichern. Sie suchen für Kunden die richtigen Motive heraus, klären die Bildrechte und verkaufen die Bilder.
Metallbildner der Fachrichtung Metalldrücktechnik - früher "Metalldrücker" - fertigen aus Metallen wie Edelstahl, Aluminium, Kupfer und Messing runde, symmetrische Hohlkörper. Dabei setzen sie viele verschiedene Handwerkstechniken ein.
Sie stopfen Schlaglöcher, räumen Schnee von der Straße und halten Autobahnbrücken instand, während neben ihnen der Verkehr dahintobt. Straßenwärter sorgen dafür, dass unsere Straßen sicher und befahrbar sind - bei Wind und Wetter.
Ob Familienbetrieb oder internationaler Konzern - überall sind Verkäufer im Einsatz. Es gibt fast nichts, was Verkäufer nicht an den Kunden bringen. Höflichkeit, Fachwissen und Freundlichkeit zeichnen jeden guten Verkäufer aus.
Verfahrensmechaniker bringen Kunststoff in Form - planen und fertigen Produkte für Spielzeug-, Automobil- oder Elektroindustrie. Sie überwachen Maschinen und kontrollieren die Qualität.
Von Holz über Edelstahl zu Stein: Die Palette an Materialien, mit denen die Fachkraft arbeitet, ist breit gefächert. Der sichere Transport der Möbelstücke ist dabei genauso wichtig wie die zuverlässige Montage und das Anschließen von Wasser- und Elektroinstallationen.
Ohne Strom läuft nichts. Ohne Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik auch nicht. Vom schweren Zuleitungskabel bis zur Photovoltaikanlage, von der Steckdose bis zum komplexen Netzwerk - sie kennen sich überall aus, wo Elektrizität fließt.
Ergotherapeuten helfen Menschen mit körperlichen und geistigen Einschränkungen, damit sie wieder möglichst selbstständig ihren Alltag bewältigen können. Ergotherapeuten arbeiten nah am Menschen, sie müssen einfühlsam sein und brauchen ein breites medizinisches Wissen bei ihrer Arbeit mit Kindern, Senioren, Unfallopfern und geistig behinderten Menschen.
Isolierer kommen dann, wenn der Heizungs- und Lüftungsbauer mit der Installation fertig ist. Ihre Spezialität ist es Rohrleitungen gegen Wärme- und Kälteeinflüsse zu schützen. Außerdem sind Isolierer Experten beim vorbeugenden Brandschutz.
Industriekeramiker im Fachbereich Anlagentechnik stellen an vielen verschiedenen Einsatzorten keramische Erzeugnisse her. Dafür richten sie Produktionsanlagen ein, bedienen und überwachen diese, und sie kontrollieren die Erzeugnisse im Produktionsablauf.
In diesem Beruf geht's um viel mehr als nur Schminken! Zuerst wird das Hautbild analysiert, dann kommt die Gesichtsreinigung und das Peeling. In der Ganzkörperkosmetik wenden Kosmetikerinnen raffinierte Massagetechniken an.
Sie arbeiten in Bibliotheken von Fachhochschulen, Universitäten, Kirchen und in öffentlichen Stadtbüchereien. Egal ob Sachbuch, Fachliteratur oder Unterhaltungsroman - die Fachangestellten helfen bei der Suche nach der richtigen Lektüre. Außerdem betreuen sie die Bestände an Filmen, CDs und e-books.
Chemielaboranten analysieren Stoffe, indem sie aus dem zu untersuchenden Stoff eine Probelösung herstellen. Sie dokumentieren ihre Arbeit und werten die Ergebnisse aus. Chemielaboranten arbeiten in Forschungs-, Entwicklungs- und Produktionslaboratorien der chemischen und pharmazeutischen Industrie.
Wie eine Schlange kriecht der ICE München - Dortmund aus dem Bahnhof. Acht Wagen, insgesamt 200 Meter lang, gezogen von 10.000 Pferdestärken. In der Spitze des Zuges sitzt nur ein Mann. Er steuert das 435 Tonnen schwere Schienenfahrzeug ganz alleine. Eine scheinbar leichte Aufgabe.
Schwimmen, Badminton, Fitness oder Fußball - und das am liebsten jeden Tag von früh bis spät? Kein Problem für Sportfachleute. Denn die machen ihr liebstes Hobby zum Beruf. Sie trainieren und beraten Hobby-Sportler und Profis in Sport- und Fitnesseinrichtungen.
Der Schreiner zählt zu den zehn beliebtesten Ausbildungsberufen in Deutschland. Eine große Zahl von Bewerbern steht einer eher beschränkten Zahl von Ausbildungsstellen gegenüber. Es ist also ziemlich schwer eine Lehrstelle als Schreiner zu ergattern.
Ausbaufacharbeiter ist ein guter Beruf zum Einstieg in das Baugewerbe. Die Ausbildung dauert nur zwei Jahre. Den Schwerpunkt kann sich jeder selbst aussuchen. Die Lehre gibt's beim Fliesen- und beim Estrichleger, bei den Stuckateuren und bei den Trockenbauern. Auch Wärme-Kälte-Techniker und Zimmereiwerkstätten bilden Ausbaufacharbeiter aus.
Sie kürzen Hosensäume, wechseln kaputte Reißverschlüsse und reparieren geplatzte Nähte und manchmal ändern sie ein Kleidungsstück auch komplett um, wenn der Kunde das wünscht. Änderungsschneiderinnen und -schneider haben einen kreativen Job in der bunten Welt der Mode und viele Möglichkeiten auf der Karriereleiter.
Fahrzeuginnenausstatter be- und verarbeiten Teile für PKW, LKW, Flugzeuge, Eisenbahnen und Schiffe. Sie montieren Sitze, stellen Verkleidungen her, in Handarbeit und in maschineller Fertigung. Dafür benötigen sie viel handwerkliches Geschick und technisches Verständnis.
Der Staat braucht ständig Geld für seine Aufgaben. Deshalb muss jeder, der in Deutschland etwas verdient, Steuern zahlen. So füllen Steuerpflichtige einmal im Jahr eine Erklärung aus, in der sie Einnahmen und Ausgaben offenlegen. Und diese Fakten bekommen die Beamten in der Steuerverwaltung jeden Tag auf den Tisch.
Maler/-innen und Lackierer/-innen der Fachrichtung Gestaltung und Instandhaltung bearbeiten Innenwände, Böden und Decken, sie arbeiten aber auch an Außenfassaden. Sie bereiten den Untergrund vor und bringen zum Beispiel auch Wärmedämmungen an.
Ob Kupfer, Eisen oder Stahl: Behälter- und Apparatebauer bringen jedes Metall in Form und lassen es so richtig glänzen. In Lagerhallen produzieren sie für die Lebensmittel-, Getränke- und Pharmaindustrie Behälter in allen Größen und Gewichtsklassen.
Agrartechnische Assistenten mit der Fachrichtung Biotechnologie arbeiten mit Mikroorganismen, Gewebe- und Zellkulturen, analysieren DNA und Gene und versuchen so beispielsweise Lebensmittel, Pflanzen und Medikamente gentechnisch herzustellen und zu verändern.
"Man lernt nie aus": Wie viel Wahres in diesem Sprichwort steckt, erfahren Musiklehrer Tag für Tag. Denn um ihre Schüler für den Musikunterricht zu begeistern, sind sie nicht nur Experten für Musikgeschichte und anspruchsvolle klassische Musik, sie checken auch regelmäßig die Charts und informieren sich über neue Musikstile und Songs.
Edelmetallprüfer untersuchen Edelmetalle wie Gold, Silber oder Platin und bestimmen deren Gehalt in Legierungen, Lösungen und Aschen. Dazu wenden sie chemische und physikalische Verfahren an und stellen sich täglich neuen Herausforderungen.
Edelmetallprüfer untersuchen Edelmetalle wie Gold, Silber oder Platin und bestimmen deren Gehalt in Legierungen, Lösungen und Aschen. Dazu wenden sie chemische und physikalische Verfahren an und stellen sich täglich neuen Herausforderungen.
Papier und Pappe sind äußerst vielseitige Materialien. Hergestellt werden sie von Papiertechnologen. Die bedienen riesige Maschinen, die Tag und Nacht laufen, kennen sich mit Rohstoffen und Chemikalien aus und wissen, welche Mischung welche Papiereigenschaften ergibt.
Der Groß- und Außenhandelskaufmann zählt zu den beliebtesten Ausbildungsberufen in Deutschland. Auf einen Ausbildungsplatz kommen viele Bewerber, die Firmen können sich daher die besten und für ihren Betrieb geeigneten Kandidaten heraussuchen.
Die Mischung macht es: am Computer arbeiten, dann wieder Pakete schlichten und den Gabelstapler bedienen. Viele Lageristen finden genau das reizvoll an ihrem Beruf. Waren annehmen, einlagern und bei Bedarf wieder kommissionieren und verschicken.
Alleine in Deutschland werden 3,8 Milliarden Tonnen Fracht transportiert. Kaufleute für Spedition und Logistikdienstleistung organisieren Versand und Lagerung von Gütern und entscheiden über das geeignete Transportmittel.
Auszubildende zum Werkfeuerwehrmann absolvieren eine vielfältige technische Grundausbildung. Im zweiten Teil der Lehre geht es dann darum, Feuerwehrtechnik und -taktik einzuüben.
Der eine möchte ein gut verträgliches Kopfschmerzmittel, der andere ein Wärmepflaster, der nächste hat noch einige Fragen zum Rezept: Alltag in einer Apotheke, und damit Alltag für pharmazeutisch-technische Assistenten. Sie beraten geduldig Kunden, stellen aber auch Medikamente her, prüfen Qualität und Inhaltsstoffe und gehen dem Apotheker zur Hand.
Ständig unterwegs sein, andere Länder und Kulturen kennen lernen, leben, wo andere nur Urlaub machen - Fremdsprachen öffnen das Tor zur Welt. Und Fremdsprachenkorrespondenten halten den Schlüssel dazu in der Hand, vorausgesetzt sie sind fleißig, diszipliniert und flexibel.
Behinderte Kinder, Erwachsene mit Knochenbrüchen und Senioren die im Sterben liegen - vom ersten bis zum letzten Atemzug benötigen Menschen immer wieder Hilfe. Dazu braucht es Pflegefachkräfte. Die generalistische Pflegeausbildung vereint drei Berufsbilder.
Bergbautechnologen der Fachrichtung Tiefbohrtechnik stellen Bohrlöcher her und kontrollieren sie. Dabei arbeiten sie hauptsächlich in Betrieben der Tiefbohrtechnik, in Tiefbaubetrieben im Bereich Brunnenbau oder in Unternehmen der Energie- oder Rohstoffgewinnung.
Hotelfachleute kümmern sich um das Wohl der Gäste. Die Hotelzimmer in Ordnung bringen, in der Küche mithelfen, Servieren, Veranstaltungen organisieren, am Empfang arbeiten all das gehört zu den Aufgaben von Hotelfachleuten.
Holzblasinstrumentenmacherinnen stellen Blasinstrumente aus Holz und Metall her, sie reparieren und warten Instrumente. Die Ausbildung dauert drei Jahre und wird in der Industrie und im Handwerk angeboten.
Ein in Deutschland ausgebildeter Bäcker ist international wettbewerbsfähig, und die Produktvielfalt hierzulande kann sich sehen lassen. Die Chancen auf eine Lehrstelle sind gut: Meist übersteigt die Zahl der Ausbildungsstellen die Zahl der Bewerber.
Sie warten und reparieren die größten Fahrzeuge auf deutschen Straßen. Von der 500 PS-Zugmaschine bis zum kleinen Handwerker-Lieferwagen - moderne Nutzfahrzeuge haben immer mehr Elektronik an Bord. Damit müssen spezialisierte KFZ-Mechatroniker ebenso umgehen können wie mit schweren mechanischen Bauteilen.
Kaufleute für Büromanagement sind flexibel, echte Kommunikationstalente und behalten den Überblick. Wer diesen Job machen will, entscheidet sich für den beliebtesten Ausbildungsberuf Deutschlands.
Industriemechaniker bauen, warten und reparieren technische Anlagen und Maschinen. Den überwiegenden Teil arbeiten sie in Werkshallen, überwachen und verbessern Abläufe in der Produktion.
Vom Schlüsseletui bis zum Koffer - mal zeitlos schön, mal modisch, mal extravagant: Sattler der Fachrichtung Feintäschnerei entwerfen und fertigen Waren aus Leder und anderen Materialien. Dafür müssen sie handwerkliches Geschick und gestalterisches Talent mitbringen.
Immer mehr Menschen bringen ihre hochwertige Kleidung komplett zur Pflege in ihre Reinigung. Immer mehr Kliniken und Hotels lassen ihre Wäsche von Profis pflegen: von Textilreinigerinnen und Textilreinigern. Hartnäckige Flecken sehen sie als Herausforderung, zufriedene Kunden als Belohnung für ihren Pflegeservice rund um die unterschiedlichsten Textilien.
Sie arbeiten in der Pharmaindustrie, an Universitäten, Forschungsinstituten und Kliniken. Überall, wo Laboruntersuchungen Alltag sind, werden biologisch-technische Assistenten gebraucht. Und wer gut ist in Naturwissenschaften und Forschergeist mitbringt, der ist hier richtig.
Montieren, schweißen, lochen, abtrennen und zusammenfügen: Drahtwarenmacherazubis arbeiten meist in mittelständischen Betrieben. Draht wird hier nicht geflochten wie früher, sondern weiterverarbeitet - aus Fertigteilen bauen die Drahtwarenmacher Zäune, Gitter und Torfüllungen zusammen.
Leichte Ytong-Steine aus Porenbeton, Kalksandsteine für den Hausbau: Bei Neubauten gibt es immer Bedarf an stabilem Baumaterial, frisch geformt und gebacken. Verfahrensmechaniker in der Steine- und Erdenindustrie, Fachrichtung Kalksandstein und Porenbeton, sorgen da für Nachschub.
Mauern, schalen und armieren: Hochbaufacharbeiter/-innen mit Fachrichtung Beton- und Stahlbetonbauarbeiten müssen kräftig zupacken können. Wer sich gern bewegt, sich körperlich auspowern möchte und gern an der frischen Luft arbeitet, der ist auf der Baustelle richtig.
Metallbauer mit der Fachrichtung Metallgestaltung lernen, wie Formen und Strukturen eine bestimmten Wirkung erzeugen. Ihre Ausbildungsbetriebe fertigen Einzelstücke wie Zäune und Tore und kunsthandwerkliche Arbeiten wie Schilder, Grabmale, Leuchter und Skulpturen.
Fachangestellte für Medien- und Informationsdienste in der Fachrichtung Medizinische Dokumentation behalten immer den Überblick. Ob in der Forschung oder im Krankenhaus - die sogenannten "FaMIs" haben eine anspruchsvolle und verantwortungsvolle Aufgabe.
Der Industriekaufmann zählt zu den beliebtesten Ausbildungsberufen in Deutschland. Betriebe nehmen derzeit nur Schüler mit Mittlerer Reife oder Abitur und mit guten Noten.
Zahnarzthelferinnen assistieren bei der Behandlung von Patienten und sorgen dafür, dass alle Instrumente für den Zahnarzt bereit liegen. Ganz wichtig: Zahnarzthelferinnen kümmern sich um die Patienten, sprechen mit ihnen und erklären die einzelnen Behandlungsschritte.
Veranstaltungskaufleute haben mit Künstlern, Behörden, Technikern, Werbeleuten und Sponsoren zu tun, treffen fast täglich neue Leute und können ihre guten Englischkenntnisse im Umgang mit internationalen Kunden zum Einsatz bringen.
Sie fertigen Segel für ganz unterschiedliche Boots- und Schiffstypen, stellen aber auch Zelte, Markisen und Bezüge her. Segelmacher schneiden, kleben und nähen - vieles in dem Beruf ist noch Handarbeit. Aber auch mit Computern und modernen Maschinen müssen sie umgehen können.
allem mit Messing, Kupfer, Bronze und Edelstahl. Sie stellen dekorative Gebrauchsgegenstände her. Zum Beispiel Türgriffe, Lampen, Schriftzüge und Geländer, aber auch Maßanfertigungen für gehobene Wohnungseinrichtungen oder Sonderanfertigungen für Schiffe und Yachten.
Luxushotels suchen nach Assistenten für Hotel- und Tourismusmanagement. Die Fachkräfte können auch in See stechen und auf einem Kreuzfahrtschiff Gäste und Personal umsorgen. Am Anfang der Karriere steht die dreijährige Ausbildung an einer Berufsfachschule.
Platz schaffen für Neues: In die Jahre gekommene Industriehallen, Bürobauten, Privathäuser und Einkaufszentren müssen fachgerecht abgerissen werden - von Experten. Die Baustoffe werden anschließend verwertet und entsorgt. Das alles machen die Bauwerksmechaniker für Abbruch und Betontrenntechnik - ein neuer Beruf mit guten Zukunftsperspektiven.
Als Friseur kannst Du beim Film oder beim Fernsehen als "Hairstylist" arbeiten. Du kannst reiner Damen- oder Herrenfriseur werden oder Dich als Visagist/in spezialisieren. Mit einer Friseurlehre stehen Dir viele Wege offen. Ein Beruf für kreative, handwerklich geschickte Mode-Fans.
Holzspielzeugmacher entwerfen und fertigen Spielzeuge aus Holz. Dazu schnitzen, fräsen, feilen und malen sie. Holzspielzeugmacher finden in Betrieben des Kunsthandwerkes, in klassischen Holzspielzeugmacherwerkstätten und in der Spielzeugindustrie einen Job.
Die Aussichten für angehende Konditoren sind gut: Es gibt mehr Lehrstellen als Bewerber und 95 Prozent aller Konditoren bekommen nach der Ausbildung einen Arbeitsplatz. Fast jeder Zweite wird sogar in seinen Ausbildungsbetrieb übernommen.
Auszubildende zur Produktionsfachkraft Chemie absolvieren eine industrielle Grundausbildung, mit der sie in vielen Branchen arbeiten und auch weiterkommen können.
Messen, prüfen, dokumentieren - so sieht der Arbeitsalltag von Baustoffprüfern aus. Ob im Labor oder auf Baustellen - Baustoffprüfer stehen dafür gerade, dass die Qualität am Bau stimmt.
IT-Systemelektroniker sind die Experten für alle Informations- und Telekommunikationssysteme: Ob Mobilfunk, Computernetzwerke oder Sicherheitstechnik - sie installieren Geräte, beheben Software-Fehler und beraten Kunden.
Sie warten und reparieren PKW mit unterschiedlichen Antriebsarten. Moderne Autos haben immer mehr Computer und Elektronik an Bord, werden immer öfter elektrisch angetrieben. Darauf ist die neu gestaltete dreieinhalbjährige duale Ausbildung ausgerichtet.
Ob an Flughäfen, am Empfang großer Unternehmen oder als Fahrer von Geld- und Werttransportern: Die Fachkräfte für Schutz und Sicherheit sorgen für Sicherheit, Ruhe und Ordnung.
Kekse, Riegel, Mürbegebäck, Lebkuchen oder Waffeln - im Berufsleben von Süßwarentechnologen mit der Fachrichtung Dauerbackwaren dreht sich alles um meist süße Knabbereien. Überwiegend arbeiten Süßwarentechnologen in Industriebetrieben.
Fachkraft für Wasserversorgung ist ein vielseitiger Beruf mit breiten Einsatzgebieten vom Labor über das Wasserwerk mit Aufbereitungsanlagen bis hin zum Rohleitungsbau. Die vier Phasen der Wasserversorgung bestimmen Ausbildung und Arbeit: Wassergewinnung, Wasseraufbereitung, Wasserspeicherung und Wasserverteilung.
Forstwirte ernten nicht nur Holz, sie pflanzen auch kleine Baumsetzlinge, schützen jungen Wald vor Wildverbiss, bauen Wildschutzzäune und Hochsitze für Jäger. Zum Innendienst der Forstwirte gehört die Pflege ihrer Ausrüstung.
Feinoptiker stellen optische Bauelemente und Baugruppen aus Glas und anderen Materialien für Geräte mit optischen Komponenten für Fotoapparate oder Fernrohre, Projektoren oder Mikroskope her. Sie arbeiten hauptsächlich in Betrieben der Industrie, selten in Betrieben des Handwerks.
Sie lauern überall: Schädlinge. Sie übertragen Keime und verunreinigen Vorräte, treiben ihr Unwesen in Küchen und Lagerräumen. Doch zum Glück gibt's Schädlingsbekämpfer: Mit viel Fachwissen und einem großen Arsenal unterschiedlichster Methoden ziehen sie in den Kampf gegen Ameisen, Ratten, Schaben und Bettwanzen.
Hinter jedem Klang einer Gitarre stecken das Können eines Musikers und das Geschick von Zupfinstrumentenmachern. So lautet die offizielle Berufsbezeichnung, denn Gitarrenbauer beherrschen auch die Herstellung von Hackbrettern, Zithern, Lauten und Mandolinen.
Akten, Zahlen und Gesetzestexte sind das tägliche Brot für Verwaltungsfachangestellte. Sie arbeiten meist im Büro, erteilen Auskünfte und erstellen Bescheide. Der Beruf bringt eine Vielzahl von Sachbearbeitungsaufgaben und organisatorischen Tätigkeiten mit sich.
Geomatiker erfassen und bearbeiten Geodaten, sie werten Luftbilder und digitale Flurkarten aus und visualisieren oft komplizierte Sachverhalte in übersichtlichen Plänen. Geomatiker sitzen fast den ganzen Tag am Computer und lernen mit Grafikprogrammen umzugehen.
In modernen Autos steckt immer mehr Elektronik. Die Systeme müssen sich verstehen und mit Strom versorgt werden. Handwerkliches Geschick und technisches Verständnis müssen alle angehenden KFZ-Mechatroniker mitbringen. Die Fachrichtung System - und Hochvolttechnik ist ein Beruf mit Zukunft.
Sie füttern, misten den Stall aus, bringen frische Einstreu und sorgen für Bewegung. Das Wohl des Pferdes steht bei den Pferdewirten an erster Stelle. Ihre Ausbildung macht sie zu Fachleuten, die Pferdebesitzer bei Kauf und Haltung beraten.
Feuerungs- und Schornsteinbauer bauen und sanieren industrielle Feuerungsanlagen, die bei extrem hohen Temperaturen funktionieren müssen. Zudem montieren sie die Abgasleitungen.
Ein ruhiges Nickerchen im Schatten eines Baumes. Daneben grasen friedlich Schafe und Ziegen. So idyllisch stellen sich viele das Dasein des Schäfers vor. Doch der Traum von der Schäferromantik verblasst im Berufsalltag ganz schnell. Denn Schäfer müssen vor allem eines: hart arbeiten.
Vorstellung des Ausbildungsberufes Verfahrensmechaniker/-in Brillenoptik
Wasserscheue sollten sich die Berufswahl gut überlegen, denn nach bestandener Gesellenprüfung tauchen einen die älteren Kollegen und Meister in einen großen Wasserbottich. "Gautsche" heißt dieser seit dem 16. Jahrhundert praktizierte Brauch.
Bauten- und Objektbeschichter schützen und gestalten Flächen, ob im Haus oder an der Außenfassade. Dafür reparieren sie Risse mit Spachtelmasse, ziehen einen Putz auf, tapezieren, streichen und lackieren Wände. Auch Trockenbau gehört zu ihren Aufgaben.
Immer weniger Landwirte schaffen nicht mehr alle Arbeiten auf ihren Feldern selbst. Sie beauftragen Lohnunternehmer mit großen, landwirtschaftlichen Maschinen. Hinter dem Steuer auf den Ackergiganten: Fachkräfte Agrarservice. Sie erledigen Arbeiten von der Saat bis zur Ernte.
Der Beruf des technischen Konfektionärs ist ein echter Nischenberuf - nur wenige kennen ihn. Dabei sind technische Textilien im Alltag überall um uns herum: vom Laufband im Fitness-Center über Partyzelte und LKW-Planen bis hin zu bedruckten Werbebannern. Technische Textilien sind in immer mehr Bereichen gefragt. Firmen in ganz Deutschland suchen Azubis.
Reiseverkehrskaufleute organisieren und vermitteln Reisen. Im Reisebüro beraten und informieren sie ihre Kunden über Reiseziele und -verbindungen. Für Reiseveranstalter stellen sie Pauschalurlaube und andere Komplettangebote zusammen.
Ausbildungsplätze in Golfclubs, Vereinen und Verbänden sind momentan noch rar. Die meisten Azubis lernen ihr Handwerk in Fitness-Studios.
Fräser, Messer, Sägeblätter: Schneidwerkzeugmechaniker sorgen dafür, dass stumpfe Werkzeuge wieder scharf werden. Je nach Fachrichtung stellen sie auch Messer her - zum Beispiel für das Fleischerhandwerk, für die Gastronomie und für Messerliebhaber.
Mit der Hand an der Maus verbringt der Technische Systemplaner den größten Teil seines Tages: Ein Traumjob für Computerfreaks und Menschen mit räumlicher Vorstellungskraft.
Ein Exportland wie Deutschland verschickt riesige Mengen von Maschinen, Spezialtechnik und Qualitätsprodukten in die ganze Welt. Es steht auf Paletten, wird mit Folien und Füllstoff gepolstert und in Kisten gesteckt. Die Fachkräfte dafür sind Holzmechaniker für Bauelemente, Holzpackmittel und Rahmen.
Krumme Wände im neuen Zuhause durch Pfusch am Bau - keine schöne Vorstellung. Deshalb gilt für Hochbaufacharbeiter mit Schwerpunkt Maurerarbeiten auf der Baustelle: Genau arbeiten, denn jeder Millimeter zählt!
Mikrotechnologen stellen winzig kleine Dinge her. Ob Mikrochips für Computer und Autos, bunt strahlende Leuchtdioden oder Motoren so klein wie ein Geldstück - ihre Produkte sind mit bloßem Auge kaum zu erkennen, haben aber eine enorme Bedeutung für unseren Alltag.
Künstlerische Begabung und technisches Verständnis - diese Fähigkeiten sollte der Industriekeramiker mit Fachrichtung Dekorationstechnik verbinden können. In seinem Beruf in der Porzellanfabrik muss er sich täglich auf zahlreiche, verschiedene Aufgaben einstellen können.
Edelsteinfasser setzen Edel- und Schmucksteine in Schmuckstücke oder Ziergeräte ein und befestigen sie. Die Ausbildung dauert dreieinhalb Jahre und wird in der Industrie, im Handel und im Handwerk angeboten.
Wohnungen, Häuser, Altbausanierungen - immer ist der Maurer im Spiel. Mit Kelle, Hammer, Mörtel und Stein errichtet er vor allen Dingen Rohbauten, die dann von Zimmerern, Stuckateuren und Heizungsbauern zu Wohnhäusern ausgebaut werden.
Tierpfleger müssen jeden ihrer Schützlinge artgerecht versorgen, ob sie ihn mögen oder nicht. Und vor allem: sie müssen Ställe und Gehege sauber halten. Das heißt: ausmisten, ausmisten und noch mal ausmisten.
Kleine Pflanzensetzlinge in ihre erste eigene Erde bringen, sie hegen, pflegen, mehrfach umpflanzen und so zu immer besserem Wachstum erziehen - das tun Baumschuler.
Restaurantfachleute versorgen die Gäste rundum. Zuerst empfangen sie die Neuankömmlinge, platzieren sie und beraten anhand der Speisekarte. Dann servieren sie formvollendet Speisen und Getränke.
Der Magen knurrt. Jetzt muss schnell ein Schokoriegel her. Ob in der Schule, am Bahngleis oder am Flughafen - Automaten sind aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken. Rund um die Uhr bieten die Geräte Waren an. Für einen reibungslosen Ablauf sorgen Fachkräfte für Automatenservice.
Einzelhandelskaufleute arbeiten im Modehaus, im Tante-Emma-Laden, beim Lebensmitteldiscounter, haben mit Technik zu tun, mit Spielwaren und mit Einrichtungsgegenständen. Sie müssen die Produkte, die sie verkaufen genau kennen, vorführen und erklären können.
Wer hoch hinaus will, sollte Dachdecker werden - ein Beruf mit viel frischer Luft und schwerer körperlicher Arbeit. Zwingende Voraussetzung: Schwindelfreiheit.
Ihre Arbeit kann sich sehen lassen: Ob zuhause im Badezimmer, im U-Bahnhof oder im Schwimmbad. Fliesen-, Platten- und Mosaikleger sind Ausbau-Spezialisten, die Wänden und Böden den letzten Schliff verpassen.
Unfall, Herzinfarkt oder Entbindung per Kaiserschnitt - für Operationen und schmerzhafte Untersuchungen benötigen Patienten eine Narkose. Diese verantworten Ärzte - und Anästhesietechnische Assistenten unterstützen sie dabei.
Sie lernen Schliff und Gravur in ihrer Berufsausbildung. Und brauchen dazu eine ruhige Hand und viel Konzentration. Glasveredler ist ein Nischenberuf, der wenig bekannt ist. Doch für begabte Gestalter gibt's immer was zu tun: Sie veredeln imposante Sportpokale, fein dekorierte Bierkrüge und zierliche Dessertschälchen. Handarbeit vom Feinsten.
Investmentfondskaufleute müssen sich für Zahlen interessieren, müssen schwierige wirtschaftliche Zusammenhänge, aber auch weltpolitische Abhängigkeiten schnell erfassen und einschätzen. Sie leben in einer Welt von Zahlen, Daten und Fakten.
Sie pflegen Menschen mit Behinderungen, trocknen Tränen und schlichten Streit in Wohngruppen für Kinder. Und sie helfen psychisch kranken Menschen zurück in ein geregeltes Leben: Der Beruf von Heilerziehungspflegern und -pflegerinnen ist vielseitig und voller Herausforderungen.
In den 60er Jahren des vergangenen Jahrhunderts entdeckten die Amerikaner, dass Bauen ohne Putz und Mörtel viel schneller ging. Bei uns in Deutschland setzte sich diese Methode nur zögerlich durch. Doch heute gehört dem Trockenbau die Zukunft.
Ob Marienfiguren, Engel oder Grabkreuze: Metallbildner der Fachrichtung Ziseliertechnik entwerfen und modellieren kunsthandwerkliche Figuren, die in Bronze oder Aluminium gegossen werden.
Jeder braucht sie, jeder hat sie Bürsten und Pinsel. Wer sich genau umsieht, ist überrascht, wie viele unterschiedliche Arten es gibt. Haarbürste, Schrubber, Handfeger - bis zu 100 Bürsten und Pinsel findet man in einem Familienhaushalt.
Staatlich geprüfte Assistenten und Assistentinnen für Innenarchitektur gestalten Möbel, Wohnungen, Büros bis hin zu Messeständen oder sogar die Innenausstattung von Schiffen.
Lack auftragen - auf Metall, Holz oder Kunststoff: Verfahrensmechaniker für Beschichtungstechnik veredeln Oberflächen. Manchmal beschichten sie manuell - also mit einer Lackierpistole. Meistens arbeiten sie jedoch an computergesteuerten, vollautomatisierten Anlagen, in Spritzkabinen oder Lackierstraßen.
Wer will schon krank werden vom Essen? Keiner! Genau deshalb werden unsere Lebensmittel tagtäglich genau unter die Lupe genommen. Dabei spielt die Arbeit von Agrartechnischen Assistenten/innen, kurz ATA, eine wichtige Rolle: Sie kümmern sich darum, dass Käse, Milch und Co als sichere Lebensmittel verkauft werden können.
Wer will schon krank werden vom Essen? Keiner! Genau deshalb werden unsere Lebensmittel tagtäglich genau unter die Lupe genommen. Und zwar, bevor sie im Kühlregal des Supermarkts landen. Dabei spielt die Arbeit von Agrartechnischen Assistenten/innen, kurz ATA, eine wichtige Rolle...
Wir sitzen, liegen oder lümmeln darauf. Polsterer stellen sie her: Sofas, Sessel und Stühle für unsere Wohnungen. Sie beziehen Polstermöbel mit edlen Stoffen oder elegantem Leder und restaurieren Omas Couch.
Krankenschwestern und -pfleger begleiten Patienten während ihres Klinikaufenthaltes oder versorgen Pflegebedürftige zu Hause. Offen auf Menschen zugehen, mit ihnen sprechen das gehört neben dem medizinischen Wissen zum Beruf dazu.
Ein Beruf mit großer Tradition, aber auch mit Hightech - das ist der Zimmerer. Wer diesen Beruf lernt, macht mehr als Dachstühle zu zimmern.
Wenn Bürger für ihr Recht vor Gericht streiten, wandern ihre Akten auch über den Tisch eines Justizfachwirtes. Der erledigt für Richter, Staatsanwälte und Rechtspfleger die Verwaltung des Akten- und Schriftverkehrs. Auf diese Weise kennen diese Beamten das laufende Verfahren und sind so auch direkte Ansprechpartner für die Bürger.
Zeichnerisches Talent, technisches Verständnis und Kreativität: Das sind die wichtigsten Eigenschaften, die man für diesen Beruf mitbringen muss. Produktgestalter Textil sollten außerdem ein Gespür für aktuelle Trends haben und Ausdauer mitbringen. Ihre Entwürfe stellen sie am Computer fertig.
Sie kennen sich mit allen Automarken aus und lassen sie nach Unfällen wieder aussehen wie neu. Karosserie- und Fahrzeugsmechaniker mit der Fachrichtung Instandhaltungstechnik analysieren Schäden an der Karosserie eines Fahrzeugs und reparieren alle defekten Teile.
Sie beraten beim Kauf eines Fotoapparates, sie entwickeln die Urlaubsbilder und machen Pass- und Bewerbungsfotos. Fotomedienfachleute arbeiten in Fachgeschäften im Verkauf, im Labor und im Studio.
Anlagenmechaniker fertigen Bauteile und montieren sie zu Baugruppen und Apparaten, zu Rohrleitungssystemen und Anlagen. Zudem sind sie für die Instandhaltung verantwortlich.
In jedem Auto, in jedem Kran, Bagger und Lkw stecken Teile aus der Stahlumformung. Verfahrensmechaniker fertigen die massiven Bauteile in großen Pressen an. Mit mehreren Tausend Tonnen Druck wird das Rohmaterial Stahl zum Maschinenteil umgeformt.
Schrauben, Fräsen, Verkabeln. Fertigungsmechaniker sind die Profis in der Montage. Sie arbeiten in produzierenden Unternehmen, häufig in der Serienfertigung. Manche montieren Räder am Band in der Automobilherstellung, andere verglasen Haustüren, wieder andere messen einzelne Bauteile in der Qualitätskontrolle aus. Dieser Beruf ist vielseitig.
"Man lernt nie aus": Wie viel Wahres in diesem Sprichwort steckt, erfahren Musiklehrer Tag für Tag. Denn um ihre Schüler für den Musikunterricht zu begeistern, sind sie nicht nur Experten für Musikgeschichte und anspruchsvolle klassische Musik, sie checken auch regelmäßig die Charts und informieren sich über neue Musikstile und Songs.
Touristikassistenten haben einen vielseitigen Job: Sie stellen Reisepakete zusammen, recherchieren Preise und vermitteln touristische Angebote - von der Stadtführung bis zur Weltreise. Sie vermarkten Regionen und Städte. Sie arbeiten dort, wo eine Reise zusammengestellt und von Grund auf organisiert wird.
Metallbauer und Metallbauerinnen der Fachrichtung Nutzfahrzeugbau stellen Fahrzeugbaukonstruktionen für Nutz- und Sonderfahrzeuge her, montieren diese und halten sie instand. Beschäftigung finden sie in Betrieben des Kraftfahrzeug- oder Maschinenbaus und in Reparaturwerkstätten.
Arbeit haben sie genug, die Fachpraktiker für Gebäudereiniger. In Krankenhäusern, Schulen und Ämtern reinigen sie viele Quadratmeter Fläche, auf denen täglich Schmutz anfällt. Damit alles sauber wird, setzen sie zahlreiche Hilfsmittel ein, vergessen auch nicht versteckte Ecken und Winkel.
Ob im Straßenbau, für Industriehallen oder Wohngebäude: Die Baustoffe Beton und Zement sind aus der modernen Welt nicht mehr wegzudenken. Fachleute für diese Werkstoffe sind die Verfahrensmechaniker und -mechanikerinnen in der Steine- und Erdenindustrie.
Schon der Anblick ist beeindruckend: Hunderte von Pfeifen, ein Gehäuse so hoch wie ein Einfamilienhaus. Bläst einem dann noch der Klang um die Ohren, wird klar: Die Orgel gilt zu Recht als Königin der Instrumente. Ihre Schöpfer sind Orgel- und Harmoniumbauer - die machen aus rohen Holzbrettern und groben Metallbarren ein klingendes Kunstwerk.
Kaufleute für Tourismus und Freizeit sind Dienstleister: Sie informieren und beraten Kunden, verkaufen touristische Produkte und Leistungen, planen Marketingmaßnahmen und organisieren Veranstaltungen.
Eine übersichtliche Datenbank, eine praktische App oder ein rundum sicheres Computernetz in einem Betrieb - solche Dinge sind in wirklich jeder Branche gefragt. Wenn Firmen nicht genau wissen, woher die Software dafür kommen soll, können sie sich an Fachberater für Softwaretechniken wenden.
Uhrmacher stellen Uhren und andere Zeitmessgeräte her, warten und reparieren sie. Auch Hauptschüler können diesen Beruf erlernen, wem jedoch Mathe und Physik keinen Spaß macht, der ist hier fehl am Platz.
Elektroniker/-innen für Maschinen und Antriebstechnik kennen sämtliche Bauteile von Elektromotoren, Generatoren und Transformatoren. Sie stellen beispielsweise Wicklungen für diese Geräte her, montieren sie, nehmen sie in Betrieb und halten sie instand.
Beiträge berechnen, Kunden beraten, Versicherungsfälle beurteilen, Leistungsansprüche klären - die Aufgaben von Sozialversicherungsfachangestellten sind abwechslungsreich und anspruchsvoll zugleich.
Krankenhäuser, Pflegeheime, Rettungsdienste und Krankenkassen brauchen Fachleute, die Abrechnungen machen und die bei der Patientenverwaltung und im Service mitarbeiten.
Bergbautechnologen regeln und steuern Einrichtungen des Grubenbetriebes. Sie bedienen Maschinen und Anlagen für den Abbau von Rohstoffen und den Vortrieb von Stollen und Bohrlöchern.
Schule abgebrochen oder geflogen, mal Ärger mit der Polizei gehabt oder völlig orientierungslos, was nach der Schule passieren soll - das ist gar nicht so selten. Ein Projekt will gering qualifizierten Jugendlichen mit so genannten "Vermittlungshindernissen" helfen: Das Programm "Joblinge".
Fachleute für Systemgastronomie sind echte Allrounder: Während ihrer Ausbildung arbeiten sie in der Küche, am Verkaufsschalter und im Büro. Nach ihrer Ausbildung kennen sie alle Seiten des Geschäfts mit Burger, Pizza und Kaffee.
Nur wenige Meter unter Straßen und Häusern erstreckt sich ein kilometerlanges Labyrinth aus Rohren - die Kanalisation. Sie bringt einen nicht endenden Strom von Abwasser direkt zu den Kläranlagen. Die Kanäle sind wichtige Lebensadern. Sie sind das Werk von Kanalbauern.
Destillateure erzeugen Essenzen, Grundstoffe und ätherische Öle und mischen sie nach Rezept mit hochprozentigem Alkohol, Zucker und Wasser. Das Ergebnis: Spirituosen. Etwa Liköre, Weinbrände, Rum.
Es gibt jede Menge Automaten: für Süßigkeiten, Zigaretten, Fahrkarten, Geldspiele... und dann noch von verschiedenen Herstellern. Automatenfachleute kennen sich mit den Geräten aus. Wichtig dabei ist immer: zuverlässig zu arbeiten und freundlich zum Kunden zu sein.
Schuhfertiger stellen Pumps, Turnschuhe und Sneaker in industrieller Produktion her. Dafür bedienen sie halb- und vollautomatisch gesteuerte Maschinen in Fabrikhallen. Sie produzieren Schuhe in Serie - im Gegensatz zum Schuhmacher, der viel handwerklicher arbeitet.
Leckere Hörnchen und appetitliche Wurstbrötchen verkaufen, schmackhafte Torten servieren: Die Fachverkäufer/innen im Lebensmittelhandwerk gehen offen auf die Kundschaft zu und hantieren gern mit Nahrungsmitteln.
Sie füttern, misten den Stall aus und bringen ihre "Schützlinge" auf Trab: Fachpraktiker in der Pferdewirtschaft packen überall mit an, wo's auf einem Reiterhof nötig ist. Trotz körperlicher oder seelischer Beeinträchtigungen sind die Fachpraktiker wichtige Helfer für Pferdewirte, Züchter und Reiter.
Es gibt wohl kaum jemand, der sich nicht über einen Blumenstrauß freut. Damit diese kleine Aufmerksamkeit auch gut ankommt, bereitet der Fachpraktiker in der Floristik Pflanzen und Blumen vor, empfiehlt dem Kunden passende Kombinationen und stellt Sträuße und Gestecke zusammen.
Hebammen begleiten schwangere Frauen. Sie untersuchen sie, geben Tipps und helfen, das Baby auf die Welt zu bringen. Auch in den ersten Wochen nach der Entbindung kümmern sie sich um Mutter und Säugling. Sie geben Ratschläge zu verschiedenen Stilltechniken, zeigen den frischgebackenen Eltern Tricks fürs Wickeln und stehen ihnen bei Fragen rund ums Baby zur Seite.
Große Kräne heben Waren von Schiffen. Tee aus Indien, Früchte aus Südamerika, Maschinen aus China - der Hamburger Hafen ist das Tor in die Welt. Rund 150.000 Menschen arbeiten dort.
Ob ein toller Becher fürs Probe-Abo oder ein ganzer Stand auf der Buchmesse mit Autorenlesung - Medienkaufleute brauchen gute Einfälle. Sie sind zuständig für die erfolgreiche Vermarktung und den Vertrieb von Zeitungen, Zeitschriften und Büchern.
Chirurgiemechaniker fertigen medizinisch-chirurgische Instrumente und Implantate, zum Beispiel Skalpelle, Scheren und künstliche Kniegelenke. Diese Präzisionswerkstücke werden mit Hilfe von spanenden Verfahren hergestellt. Zum Einsatz kommen dabei CNC-Maschinen.
Chemikanten steuern und überwachen Maschinen und Anlagen der chemischen Industrie. Sie produzieren Grundstoffe für Arzneimittel-, Lack-, Farben- und Klebstoffhersteller und für die Mineralölindustrie.
Sich eine Auszeit vom Alltag gönnen: Beauty- und Wellness-Fachkräfte verwöhnen ihre Kunden mit Massagen, Gesichts- sowie Körperbehandlungen und versuchen Schönheit und Gesundheit zu verknüpfen.
"Hafner" so nannte man zu Opas Zeiten Leute, die aus Tonkacheln Öfen setzten. Heute lautet die offizielle Berufsbezeichnung: Ofen- und Luftheizungsbauer. Die Aufgaben: Planen, montieren und installieren von Öfen und Heizanlagen unterschiedlichster Art.
Gerber fabrizieren aus Rohprodukten edles Leder, indem sie Rohhäute und Naturfelle vorbehandeln, gerben und zurichten. Die Rohhäute werden zu Automobilleder, Polsterstoffen, Schuhleder, Satteln oder Taschen weiterverarbeitet.
Die Maschinenführer in der Textiltechnik sind die Weber von heute. Sie stellen Stoffe her. Daraus werden später Kleider, Polster oder Vorhänge genäht. Sie produzieren aber auch technische Gewebe.
In der zweijährigen Ausbildung zur Fachkraft im Gastgewerbe sind nicht die besten Schulnoten entscheidend, sondern die praktischen Fähigkeiten: Ob sich jemand gerne und gut um Gäste kümmert - das ist das Wesentliche in diesem Beruf.
"Die Mutter ist krank und Kinder müssen versorgt werden", so sieht ein typischer Einsatz für Haus- und Familienpfleger aus. Kochen, Bügeln, Putzen und dabei die Kinder hüten: All das erfordert Geduld, Einfühlungsvermögen, Fleiß und Organisationstalent.
Angehende Holz- und Bautenschützer legen helfen Menschen, deren Gebäude und Gesundheit durch Nässe und Schädlinge gefährdet sind. In einer dreijährigen Lehre spezialisieren sie sich als Holz- oder Bautenschützer und sind gefragte Fachleute auf dem Arbeitsmarkt.
Systemelektroniker finden Lösungen selbst für verzwickte Probleme. Sie kennen sich aus mit kleinsten elektronischen Bauteilen und elektrischen Systemen lassen aber auch an Drehbank und Fräse die Teilchen fliegen.
Was kostet das Abführmittel? Wie viele Schmerztabletten sind auf Lager? Wer hat den Hustensaft bestellt? Mit diesen Fragen beschäftigen sich pharmazeutisch-kaufmännische Angestellte, kurz PKA. Sie kümmern sich um die Warenwirtschaft der Apotheken und sind für die kaufmännischen Abläufe zuständig.
Im Justizpalast sind tagsüber viele Menschen unterwegs: Richter, Rechtsanwälte, Angeklagte, Zeugen - und Justizwachtmeister, die im Hintergrund dafür sorgen, dass dieser große Apparat auch funktioniert.
In einem Kirchturm soll jede Glocke anders klingen. Form und Wandstärke bestimmen den Klang. Dahinter stecken aufwendige Berechnungen und 400 Arbeitschritte bis zur Fertigstellung. Das Verfahren hat sich über die Jahrtausende kaum gewandelt.
Am Fließband, in der Gießerei oder in der Motorenmontage, Fachkräfte für Metalltechnik arbeiten in unterschiedlichen Bereichen der Fertigung. Sie dürfen dabei keine Scheu vor körperlich anstrengender Arbeit im Schichtbetrieb haben.
Vieles läuft heute vollautomatisch: Die Heizung wird durch einen Schaltschrank gesteuert und geregelt. Lange Produktionsbänder transportieren Waren, die dann wie von Geisterhand verpackt werden. Solche Anlagen zum Laufen zu bringen, sie zu warten und zu reparieren, das ist die Aufgabe von Elektronikern für Automatisierungstechnik.
Prozessabläufe betreuen und dokumentieren, die Qualität sichern und neue Entwicklungen vorantreiben: Produktionstechnologen werden in einer Welt gebraucht, in der die Produktionsverfahren immer komplizierter werden. Diese recht neue Berufsausbildung gibt's erst seit 2008.
Tierpräparate oder Dermoplastiken kennt man vor allem aus Museen. Präparationstechnische Assistenten/-innen stellen sie her - als Anschauungspräparate für Schulen, Museen, für Forschung und Lehre sowie für private Auftraggeber.
Akten, Zahlen und Gesetzestexte sind das tägliche Brot für Verwaltungsfachangestellte. Sie arbeiten meist im Büro, erteilen Auskünfte und erstellen Bescheide. Der Beruf bringt eine Vielzahl von Sachbearbeitungsaufgaben und organisatorischen Tätigkeiten mit sich.
Wer Musiklehrer werden möchte, braucht vor allem eines: Musikalisches Talent! Vor der Zulassung zur Ausbildung steht meist eine Eignungsprüfung. Ist das musikalische Talent unter Beweis gestellt, genügt oft schon ein Haupt- bzw. Mittelschulabschluss für den Zugang zur Ausbildung oder zum Studium. Der Weg in den Beruf führt meist über ein Studium an einer Universität, einer Musikhochschule oder einem Konservatorium.
Limonade, Konfitüre und Tiefkühlpizza - Fachkräfte für Lebensmitteltechnik stellen Lebensmittel in großen Mengen her. Ein verantwortungsvoller Job, in dem Sauberkeit und Hygiene eine große Rolle spielen.
Rollladen- und Sonnenschutzmechatroniker stellen Rollladen- und Sonnenschutzsysteme her. Diese montieren sie bei den Kunden, bauen Antriebe ein und installieren Steuerungsanlagen.
Normalerweise denkt man bei Werkzeug automatisch an Hammer, Feile, Zange und Schraubendreher. Die Werkzeuge allerdings, die ein Werkzeugmechaniker zusammenbaut, wartet oder repariert, sehen ganz anders aus. Sie sind sehr komplex, wiegen teilweise mehrere Tonnen und dienen der Serienfertigung von Kunststoff-, Blech- oder Medizinteilen.
Fachkräfte für Abwassertechnik haben einen abwechslungsreichen Beruf. Sie sorgen dafür, dass Abwässer Flüsse und Seen nicht mehr belasten.
Was gibt es schöneres, als nach getaner Arbeit in einem Restaurant zu sitzen und ein leckeres Menü zu essen. Wenn andere Feierabend oder Pause machen, dann haben Köche Stress, denn dann sind Restaurants und Kantinen voll. Koch ist ein echter Serviceberuf: der Gast ist König.
Glasapparatebauer stellen aus speziellem, widerstandsfähigem Glas Reaktionsgefäße für Labors her. Sie arbeiten vor der offenen Flamme eines Bunsenbrenners und verformen den Werkstoff bei hohen Temperaturen. Handwerkliches Geschick und räumliches Vorstellungsvermögen sind gefragt.
Sie bauen Schall- und Wärmedämmungen ein, kennen sich mit verschiedenen Estricharten aus und legen den passenden Bodenbelag: Estrichleger sind die Experten für den Fußboden. Sie sorgen dafür, dass in Häusern, Sporthallen und Industrieanlagen der richtige Untergrund liegt.
Kommunikationsdesigner gestalten mit Schrift und Farbe alles, was sich gestalten lässt: Plakate, Logos, Broschüren, Verpackungen, Kinderbücher, Web-Seiten. Sie beherrschen sowohl das Zeichnen per Hand, als auch die Bildbearbeitung am PC. Das Berufsfeld ist riesig, die Aufgaben ändern sich ständig.
Fachpraktiker für Metallbau stellen Fensterrahmen und Tore her, sie fertigen Treppen, Fassaden und Überdachungen. Dabei müssen sie genau arbeiten, damit die Bauteile später einwandfrei funktionieren. In der Ausbildung lernen die Azubis die handwerklichen Grundlagen: sägen, bohren, stanzen, feilen und schweißen.
Waschen, heben, Nahrung geben - Altenpflegehelferinnen und -helfer begleiten Pflegebedürftige auf ihrem letzten Lebensabschnitt. Sie gestalten den Tagesablauf der Bewohner in stationären Einrichtungen oder versorgen alte Menschen zuhause. Einfühlungsvermögen, Geduld und Respekt vor der Würde des Menschen sind die wichtigsten Fähigkeiten, die der Beruf verlangt.
Nachhaltig und umweltgerecht soll heute Wasserwirtschaft funktionieren. Deshalb kommen zu den ursprünglichen Aufgaben wie Wasserversorgung und Wasserentsorgung, und dem Hochwasserschutz weitere Tätigkeiten dazu, wie zum Beispiel die Gewässerrenaturierung.
Becher, Tassen, Teller und Schüsseln, aber auch Fliesen, Kacheln und Isolatoren - all diese Dinge stellt der Industriekeramiker in großen Fabriken her. Dank seiner Ausbildung kennt er fast alle Arbeitsschritte und ist flexibel einsetzbar.
Angehende Gartenbauwerker starten nicht gleich in eine Vollausbildung als Gärtner, das können sie nach einer dreijährigen Lehre in verschiedenen Fachrichtungen immer noch. Jugendliche mit staatlich anerkanntem Förderbedarf können sich in diesem grünen Beruf zu Gartenprofis entwickeln.
Naturwerksteinmechaniker fertigen aus Steinrohblöcken Arbeitsplatten, Bodenplatten, Steinfassaden. Aber auch Grabsteine, Säulen und Denkmäler. Sie setzen dabei sowohl computergesteuerte Maschinen und Anlagen ein, also klassische Werkzeuge wie Hammer und Meißel.
Vorstellung des Ausbildungsberufes Pflegefachhelfer/-in - Sozialpflege
Produktveredler arbeiten in der Färberei, Druckerei, Beschichtung oder Appretur. Sie richten Maschinen ein und kontrollieren den Produktionsprozess. Erst die Veredlung gibt Textilien ihr endgültiges Gesicht.
Mit dem Fachpraktiker für Zerspanungsmechanik starten junge Menschen mit Handicap gut ins Berufsleben. Sie lernen die Grundlagen der Metallbearbeitung, arbeiten an Dreh- und Fräsmaschinen und fertigen komplizierte Teile aus Metall.
Mit Hilfe moderner Technik erschließen Brunnenbauer unterirdische Wasservorräte und machen sie nutzbar. Sie errichten Pumpwerke, verlegen Rohrleitungen und reinigen Brunnen. Außerdem bauen sie Erdwärmesonden ein und machen Bodenschätze ausfindig.
Glasmacher stellen verschiedenste Gläser her. Je nach Produkt durch Mundblasen, Bearbeiten von Hand oder den Einsatz vollautomatischer Maschinen. Sie arbeiten in der Glasindustrie, in Glashütten und in Recyclingbetrieben.
Als schlichtes Skelett mit Führerhaus, Grundrahmen und Rädern kommen Lastwagen aus der Fabrik. Erst der Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker macht aus dem LKW-Rohling einen vollwertigen Laster. Die Bandbreite reicht vom Kranlaster über den Kühltransport bis hin zum Feuerwehrauto oder Show-Truck.
Es gibt jede Menge Automaten, für Süßigkeiten, Zigaretten, Fahrkarten, Geldspiele... und dann noch von verschiedenen Herstellern. Automatenfachleute kennen sich mit allen Geräten aus. Sie müssen mechanische Bauteile einstellen, reparieren und elektronische Bauteile programmieren und testen.
Vermessungstechniker erstellen entweder Pläne oder sie messen Plandaten auf Baustellen ein. Sie arbeiten bei Wind und Wetter draußen, müssen ihre Daten aber auch im Büro am Computer weiterverarbeiten.
Speiseeishersteller ist ein Dienstleistungs- und Saisonberuf: Oft herrscht Zeitdruck, vor allem am Wochenende oder an sonnigen Tagen. Dann wird in Eiscafés bis in den späten Abend bedient. Nicht nur Eiscafés, auch Konditoreien und Restaurants mit eigener Eisproduktion bilden aus.
Schilder- und Lichtreklamehersteller arbeiten mit den Materialien Plexiglas, Metall, Papier, Holz und Kunststofffolien. Sie beraten Kunden bei Kommunikations- und Werbemöglichkeiten im Innen- und Außenbereich, wie an Gebäuden, auf LKW, Bus oder Bahn. Sie entwerfen und fertigen Plakatwände und Litfasssäulen, bauen und installieren Lichtreklame aller Art.
In manchen Teilen Deutschlands werden sie auch Spengler oder Flaschner genannt. Klempner bearbeiten Bleche und Profile, dichten Dachflächen ab, dämmen und verkleiden Fassaden. Dabei lernen sie Löt- und Schweißtechniken und verschiedene Materialien kennen.
Der Job als Veranstaltungstechniker ist abwechslungsreich - jeder Tag bringt neue Herausforderungen. Drei Jahre dauert die Ausbildung insgesamt und die braucht man auch, denn in dem recht neuen Ausbildungsberuf sind mehrere Jobs zusammengefasst: Tontechniker, Beleuchter, Bühnentechniker.
Qualitätssicherung, Produktentwicklung oder Produktion - durch ihr breites Wissen können lebensmitteltechnische Assistenten in den verschiedensten Abteilungen der Lebensmittelindustrie arbeiten. Doch egal, wofür sie sich nach der Ausbildung entscheiden: Eine große Verantwortung tragen sie alle!
1.500 Grad heiß schießt ein Tropfen flüssiges Glas nach dem nächsten in die Formen der Glasproduktionsmaschine, alle fünf Sekunden eine Weinflasche, jede Minute kommen 200 Flaschen aus der Maschine. Verfahrensmechaniker Glastechnik steuern und überwachen die Anlagen in der Glasherstellung.
Klavier- und Cembalobauer/-innen arbeiten mit den Materialien Holz, Stahl, Messing und Filz. Sie bauen Tasten, Pedale und die Klaviermechanik ins Piano ein und stimmen schließlich das fertige Instrument. Außerdem beraten sie Kunden beim Kauf des Instruments genauso wie bei Fragen zu einer Reparatur.
Beulen, Kratzer, ein dicker Unfallschaden - nervig für den Autobesitzer. Jetzt sind Fahrzeuglackierer gefragt: Sie sorgen dafür, dass man von den Blechschäden nichts mehr sieht - und Auto, Motorrad, Bus oder Oldtimer wieder genauso makellos glänzen wie vorher.
Pralinen, Marzipan und Schokohasen - Fachkräfte für Süßwarentechnik stellen an hochmodernen Maschinen solche Leckereien her. Die Fachkräfte sorgen dafür, dass die Produktion läuft, sie beheben kleine Störungen und kontrollieren die Qualität der süßen Produkte. Naschen und probieren - ausdrücklich erlaubt!
Treppengeländer, Schalen, Knöpfe für den Kleiderschrank und kleine Kunstwerke - das ist die Welt von Drechslern. An der Drehbank machen sie aus eckigen Materialien wie Holz, Kunststoff oder Bernstein runde Produkte - mit Geschick, technischem Verständnis und einem Auge für Formen und Ästhetik.
Es reicht ein unachtsamer Augenblick und die Scheibe geht zu Bruch. Sorgfältig müssen Glaser daher arbeiten. Sie schneiden Glasscheiben zurecht und fügen es in Rahmen aus Holz, Aluminium und Kunststoff. In der Werkstatt fertigen sie Teile, die dann auf der Baustelle montiert werden.
Es gibt sie noch vereinzelt, die Stuckateure, die in barocken Kirchen und Schlössern die Werke der alten Meister an den Decken und Wänden restaurieren. Der Alltag für die meisten Stuckateure sieht heute allerdings anders aus. Meist sind sie auf Baustellen unterwegs.
Waidmann und Manager - die Revierjäger sorgen in Wald und Flur für die nötige Balance. Sie regulieren den Wildbestand, setzen Zäune und Hochsitze instand, führen Schulklassen durchs Revier und regulieren Wildschäden auf landwirtschaftlichen Flächen. Dabei arbeiten sie oft von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang, meist auch am Wochenende.
Die Zeiten sind längst vorbei, da Bauzeichner am Zeichenbrett zeichneten, mit Bleistift, Tusche und Lineal. Heute arbeiten sie mit CAD-Programmen, also computergestützt. Treppen oder Dächer konstruieren, Grundrisse entwickeln: Alles entsteht am Bildschirm. Sie müssen gewissenhaft arbeiten und präzise. Wichtige Voraussetzung: räumliches Vorstellungsvermögen.
Trompete, Posaune oder Tuba - all diese Instrumente nennen Musiker in ihrer Fachsprache "Blech". Der Grund: sie bestehen aus Blech unterschiedlichster Zusammensetzung, Farbe und Form. Ähnlich wie ein Schmied formt, lötet, hämmert, schleift und lackiert auch ein Azubi in diesem Beruf. Am Ende werden die Teile zu einem möglichst schönen und gut klingenden Instrument montiert.
Luftverkehrskaufleute sorgen am Flughafen dafür, dass der Betrieb mit Passagieren und Fracht wie ein Uhrwerk funktioniert. Das internationale Flair und die Chance später auch einmal im Ausland zu arbeiten, machen den Luftverkehrskaufmann zu einem begehrten Beruf.
Parkettleger - das ist der richtige Beruf für Menschen, die gerne mit Holz arbeiten, die hart anpacken können und die kreativ sind. Ein abwechslungsreicher Job.
Sattler der Fachrichtung Reitsportsattlerei entwerfen und fertigen Sättel, Zaumzeug und Geschirre, passen sie Ross und Reiter an und reparieren kaputte Teile. Dafür schneiden sie Leder zu und bearbeiten es.
Im Profisport gehören Physiotherapeuten fest zur Mannschaft. Der Sport ist aber nur ein Arbeitsbereich der Physiotherapeuten. Viel häufiger therapieren sie im Krankenhaus, in Kliniken oder in physiotherapeutischen Praxen.
Kerzenschein verbreitet Stimmung und Romantik. Trotzdem handelt es sich immerhin um eine offene Flamme. Damit Kerzen ruhig, gleichmäßig, schadstoffarm und sicher abbrennen, müssen die Wachszieher sauber arbeiten.
Sattler der Fachrichtung Fahrzeugsattlerei fertigen Innenausstattungen, Verdecke und Planen für Fahrzeuge aller Art. Dafür schneiden sie eine Vielzahl von Werkstoffen zu und bearbeiten sie. Fahrzeugsattler führen auch Reparaturarbeiten aus. Dabei müssen sie stets präzise arbeiten.
Sie arbeiten in Bibliotheken von Fachhochschulen, Universitäten, Kirchen und in öffentlichen Stadtbüchereien. Egal ob Sachbuch, Fachliteratur oder Unterhaltungsroman - die Fachangestellten helfen bei der Suche nach der richtigen Lektüre. Außerdem betreuen sie die Bestände an Filmen, CDs und e-books.
Mathematisch-technische Software-Entwickler - kurz "Matse"- entwerfen und programmieren Software für die unterschiedlichsten Zwecke. Sie erstellen Internetseiten und Datenbankanwendungen. Sie sind fit in vielen Programmiersprachen. Die Basis all ihrer Arbeit sind mathematische Modelle.
Journalisten berichten über Themen aus Politik, Wirtschaft, Kultur, Sport und vielen anderen Bereichen. Sie schreiben Artikel für Zeitungen, produzieren Radiobeiträge, drehen mit der Kamera Filme fürs Fernsehen und bloggen im Internet. Die Wege in den Journalismus sind vielfältig.
Einen "typischen" Arbeitstag gibt es nicht. Denn Kindern fällt ständig Neues ein. Sie sind auch nicht immer nur süß und lieb - manchmal können sie die Geduld von Erwachsenen ganz schön strapazieren. Kinderpfleger brauchen also Ausdauer, starke Nerven und ein gewisses Maß an Durchsetzungsvermögen.
Sie sind auf Western- und Gangpferde wie Isländer spezialisiert und bilden nicht nur Pferde, sondern auch Reiter aus: Pferdewirte der Fachrichtung Spezialreitweisen füttern, misten und pflegen die Tiere. Wer diesen Beruf erlernen will, muss gut reiten können.
Stoffe, Garne, Vlies und Strümpfe - all das gäbe es nicht ohne Produktionsmechaniker Textil. Mit geschickten Fingern richten sie Webmaschinen ein, warten Vliesstoffstraßen, reparieren unter Zeitdruck Strickmaschinen - und sorgen dafür, dass die Produktion immer weiterläuft. Rund um die Uhr.
Holzbildhauer hatten im Mittelalter, im Barock und Rokoko ihre Blütezeit. Heute werden sie noch in den traditionellen aber auch in modernen Techniken ausgebildet. Ein Beruf für kreative Leute: Sie fertigen zum Beispiel sakrale und profane Plastiken, Möbel, Spielzeug oder Ornamente an oder restaurieren sie.
Der Betonfertigteilbauer stellt aus Stahlbeton oder Spannbeton Betonfertigteile her und montieren diese.
Sägen, stemmen, fräsen, bohren: Fachpraktikern für Holzverarbeitung macht schon im zweiten Lehrjahr keiner mehr was vor. Sie fertigen unter Anleitung Werkstücke aus Holz. Am Ende des Tages sehen sie, was sie geschaffen haben.
Brücken, Tore, Fenster und Fassaden - über all, wo Metall und Stahl verbaut werden, kommen sie zum Einsatz: Technische Systemplaner der Fachrichtung Metall- und Stahlbau zeichnen die Welt und ihre Bauwerke im kleinen Maßstab.
Da sich die Aufgabengebiete von Kfz-Mechanikern und Kfz-Elektrikern immer stärker überschitten haben, wurde 2003 das Berufsbild Kfz-Mechatroniker ins Leben gerufen. Dieser neue Beruf vereint die Tätigkeiten von Kfz-Mechanikern und Kfz-Elektrikern.
Vom Hausmüll bis hin zu Industrieabfällen - alles muss entsorgt werden. Die Organisation der Müllabfuhr und der Wertstoffhöfe sowie der richtige Einsatz der Wertstoffcontainer - das gehört zu den Aufgaben der Fachkräfte für Kreislauf- und Abfallwirtschaft.
Salmonellen, Masern oder Ebola - immer wieder versetzen uns Meldungen über Epidemien in Aufregung. Wann immer die Gesundheit der Bevölkerung bedroht ist, sind Fachkräfte für Hygieneüberwachung zur Stelle. Sie ermitteln die Ursachen für Infektionen und verhindern eine weitere Verbreitung.
In Geschäften müssen sie Schaufenster dekorieren und sind für eine optimale Präsentation der Ware zuständig. Auf Messen stellen Gestalter für visuelles Marketing ihre Entwürfe beim Kunden vor oder sind bei Events wie Jubiläen oder Geschäftseröffnungen im Einsatz.
Packmitteltechnologen oder Verpackungsmittelmechaniker, wie der Beruf lange Jahre hieß, stellen Verpackungen aus Papier, Pappe und Kunststoff her. Mit CAD-Programmen entwickeln sie ökologische und ökonomische Verpackungen.
Absatz abgebrochen, Sohle kaputt - klarer Fall für Schuhmacher. In der Ausbildung lernen sie, Schuhe und andere Lederwaren zu reparieren. Kleben, schleifen, polieren gehören zu den häufigsten Tätigkeiten. Der Schuhmacher erfüllt aber auch ausgefallene Kundenwünsche. "Maßschuh" heißt das Zauberwort.
Fachpraktikerausbildungen sind für junge Leute mit sonderpädagogischem Förderbedarf gedacht. Fachpraktiker im Lagerbereich lernen, wie man Waren annimmt, auszeichnet, sortiert und lagert. Außerdem erfahren sie wie man Güter kommissioniert, versendet und ausgibt.
Leiterplatten sind bestückt mit winzigen Bauteilen wie Dioden und Widerständen, Transistoren und Kondensatoren. Elektroniker Geräte und Systeme wissen, wie diese Teile funktionieren, was sie können und wie man mit ihnen wahre Wunderwerke der Technik erschafft.
Was muss ich tun, wenn mir gekündigt wurde? Werden Nebeneinkünfte eigentlich auf mein Arbeitslosengeld angerechnet? Wann hat ein Berater einen Termin frei? Für solche Fragen sind in Arbeitsagenturen und Jobcentern Fachkräfte zuständig.
Spezialtiefbauer arbeiten mit großen Maschinen. Sie sichern Baugruben, erstellen tragfähige Fundamente für Bauwerke und bringen Pfähle zur Stabilisierung ins Erdreich ein. Kurzum: Sie schaffen die Voraussetzungen dafür, dass große Bauvorhaben durchgeführt werden können.
Draht findet sich überall: Die Drahtfeder in der Uhr, das Drahtseil im Spannbeton. Feindrahtwerke stellen feinsten medizinischen Spezialdraht zum Beispiel für Herzkatheter her. Aus grobem Draht werden später Nägel, Schrauben oder Sechskantschlüssel produziert. Ein jahrhundertealter, vielseitiger Beruf, der immer noch dringend gebraucht wird.
Das Eindecken mit Schilfrohr gehört zu den ältesten Dachkonstruktionen überhaupt. Archäologen haben nachgewiesen, dass sich die Menschen schon vor 6.000 Jahren mit Reet vor Wind und Wetter schützten. In Norddeutschland prägen reetgedeckte Häuser noch immer viele Ortsbilder.
Personaldienstleistungskaufleute werben Mitarbeiter an und betreuen sie, koordinieren deren Einsatz und vermitteln sie. Dabei muss eine Vielzahl an gesetzlichen Grundlagen beachtet werden. Wer diesen Beruf erlernen will, sollte zudem ein gutes Gespür für Menschen haben.
Süßwarentechnologen und -technologinnen für Schokolade und Konfekt kennen sich aus mit Leckereien. Dazu befüllen, steuern und kontrollieren sie die Anlagen für die Schokoladeverarbeitung. Ein Job für alle, die gern Süßes essen und gern mit Technik umgehen.
Isolierer kommen dann, wenn der Heizungs- und Lüftungsbauer mit der Installation fertig ist. Ihre Spezialität ist es Rohrleitungen gegen Wärme- und Kälteeinflüsse zu schützen. Außerdem sind Isolierer Experten beim vorbeugenden Brandschutz.
Der Steinmetz und Steinbildhauer erschafft aus groben plumpen Steinquadern Skulpturen und Grabsteine, verlegt Bodenplatten in Häusern und kleidet ganze Bäder mit Natursteinen aus. Je nach Betrieb unterscheiden sich die Arbeiten stark.
Einzelhandelskaufleute arbeiten im Modehaus, im Tante-Emma-Laden, beim Lebensmitteldiscounter, haben mit Technik zu tun, mit Spielwaren und mit Einrichtungsgegenständen. Sie müssen die Produkte, die sie verkaufen genau kennen, vorführen und erklären können.
Wohnungen, Häuser, Altbausanierungen - immer ist der Maurer im Spiel. Mit Kelle, Hammer, Mörtel und Stein errichtet er vor allen Dingen Rohbauten, die dann von Zimmerern, Stuckateuren und Heizungsbauern zu Wohnhäusern ausgebaut werden.
Alle die gerne mit Holz und großen Maschinen arbeiten möchten sind hier schon mal richtig. Holzmechaniker arbeiten in großen Produktionsbetrieben und bedienen High-Tech Maschinen.
Bücher, Kataloge, Prospekte und Broschüren - wo immer Papier zusammenhalten muss, ist der Buchbinder gefragt. Was der leistet, merkt der Leser im schlimmsten Fall, wenn ihm die Seiten entgegen fallen.
Straßenbauer arbeiten sowohl im Neubau als auch in der Sanierung und Instandsetzung. Sie planen und koordinieren ihre Arbeit, stimmen sich mit den am Bau Beteiligten ab, richten Baustellen ein und müssen bei allen Arbeiten auf ihre Sicherheit achten.
Ein Wickelkind füttern, Tränen trocknen, den Streit zwischen zwei Dreijährigen schlichten: Erzieher und Erzieherinnen sind rundum gefordert. Am besten, sie haben die Ruhe weg! Sie arbeiten in Kinderkrippen, Horten, Kindergärten und Jugendeinrichtungen.
Melkroboter, Hydrauliköl und Kettensäge - hier sind Alleskönner gefragt. Formal gehören die Bereiche Landmaschinentechnik und Baumaschinentechnik zusammen. Doch in der Praxis entscheiden sich die Mechaniker meist für eine der beiden Richtungen.
Die Werbebranche: Alle sind reich, berühmt, schön und sexy, mit super Kampagnen bringen sie einer Marke den großen Erfolg: Soweit das Klischee. Die alltägliche Arbeit ist die andere Seite.
Pharmakanten arbeiten in der pharmazeutischen Industrie. Sie stellen Medikamente aus Wirkstoffen und Hilfsmitteln her. Der Beruf ist zukunftssicher, denn die medizinische Forschung schreitet weiter voran und die Menschen werden immer älter.
Ein Beruf mit großer Tradition, aber auch mit Hightech - das ist der Zimmerer. Wer diesen Beruf lernt, macht mehr als Dachstühle zu zimmern.
Das Hobby zum Beruf machen - davon träumen Pferdenarren. Pferdewirte sitzen täglich viele Stunden im Sattel. Sie versorgen sie von früh bis spät. Ausmisten, füttern, putzen, bewegen und verarzten. Kaum damit fertig, fängt alles von vorne an - ein Knochenjob.
Ausbildungsplätze in Golfclubs, Vereinen und Verbänden sind momentan noch rar. Die meisten Azubis lernen ihr Handwerk in Fitness-Studios.
Wasserscheue sollten sich die Berufswahl gut überlegen, denn nach bestandener Gesellenprüfung tauchen einen die älteren Kollegen und Meister in einen großen Wasserbottich. "Gautsche" heißt dieser seit dem 16. Jahrhundert praktizierte Brauch.
Kaufleute für Bürokommunikation haben vielfältige und anspruchsvolle Aufgabengebiete. Neben Sekretariats- und Assistenzaufgaben übernehmen sie auch kaufmännisch-verwaltende Tätigkeiten.
Ob Abendkleid, Kimono oder Vereinsfahne: Die Sticker gestalten neu oder restaurieren. Sie bringen der Haute Couture den letzten Schliff ans Dekollete. Für Kirchen, Verbände und den Denkmalschutz entwerfen sie Gewänder, Wandteppiche und Trauerbänder.
Wie viel PS hat dieses Auto? Wie teuer kommt die Leasingrate? Für Automobilkaufleute sind die Antworten auf diese Fragen ein Kinderspiel. Obwohl es Automobile schon seit über 100 Jahren gibt, existiert der Beruf des Automobilkaufmannes gerade erst seit gut 10 Jahren.
Textilien sind fast überall - nicht nur in Kleidung, sondern auch im Autositz, dem Sofa oder in der Babywindel. Textilien gibt es aus allen möglichen Rohstoffen, in vielen Farben, mit unzähligen Eigenschaften. Dafür, dass ihre Qualität immer passt, sorgen Textillaboranten.
Ob Schrauben oder Hochhausfassaden, Platinen oder Fahrzeugkomponenten: Sie alle sind ständig Luft, Wasser oder Säuren ausgesetzt. Um die Teile zu schützen, überziehen sie Oberflächenbeschichter mit Hilfe verschiedener Verfahren.
Literatur vom Kinderbuch bis zum Gruselroman - Buchhändler schwelgen Tag für Tag in Büchern. Bloß zum Lesen haben sie während der Arbeit keine Zeit. Buchhändler sind kundenorientierte und sprachgewandte Dienstleister und Kaufleute.
Jeans, Handy oder Sofa - Kaufleute für Dialogmarketing nehmen Bestellungen und Reklamationen entgegen, verkaufen Zeitungsabos und beraten Kunden - und das alles am Telefon oder online.
Staatlich geprüfte Gymnastiklehrerinnen machen mit gesunden und kranken Menschen individuell abgestimmte Bewegungsübungen. In Reha-Kliniken, Vereinen oder in Fitness-Studios erstellen und planen sie Bewegungsprogramme für Gruppen und Einzelpersonen.
Maskenbildner schaffen Phantasiefiguren, schminken Narben und Verletzungen, verwandeln junge Menschen in Greise, frisieren die Darsteller und knüpfen Bärte und Perücken. In ihrem Beruf ist neben Kreativität auch Geschick und Geduld gefragt.
Sie heißen Böttcher, Büttner, Schäffler, Kübler, Fassbinder oder Fassküfer - je nach Region. So oder so ist es ein Handwerk wie kein zweites - das Fassmachen. Schon zu Römerzeiten gab es Holzfässer.
Geigen sind empfindliche Instrumente mit charakteristischem Ton und sehr aufwendig herzustellen. Weit über 100 Arbeitsschritte sind notwendig, bis ein Musiker endlich darauf spielen kann.
Logopäden sind Stimmheilkundler, sie helfen kranken Menschen ihre Stimme richtig zu gebrauchen und dafür haben sie viele Möglichkeiten. Ob Kindersprache, Redefluss-, Stimm-, Schluck- oder neurologische Störung.
Bootsbauer sägen und hobeln Bauteile, fertigen Kajütenaufbauten oder montieren Ruderanlagen. In der Werft entstehen in Teamarbeit die unterschiedlichsten Segelboote. Auch Wartung und Reparatur gehören zum Aufgabengebiet der Bootsbauer.
Reiseverkehrskaufleute organisieren und vermitteln Reisen. Im Reisebüro beraten und informieren sie ihre Kunden über Reiseziele und -verbindungen. Für Reiseveranstalter stellen sie Pauschalurlaube und andere Komplettangebote zusammen.
Die Aussichten für angehende Konditoren sind gut: Es gibt mehr Lehrstellen als Bewerber und 95 Prozent aller Konditoren bekommen nach der Ausbildung einen Arbeitsplatz. Fast jeder Zweite wird sogar in seinen Ausbildungsbetrieb übernommen.
Im Freibad ist die Hölle los: kreischende Teenies, schubsende Jungs, dutzende Schüler drängeln sich oben auf dem 10-Meter-Turm: Fachangestellte für Bäderbetriebe sind verantwortlich dafür, dass den Badegästen nichts passiert und sind Ansprechpartner für alle Fragen.
Sie nähen Polster für Sessel, Zwei- und Dreisitzer. Ob in den Werkstätten des Polstermöbelhandwerks oder in Fertigungshallen der Gardinenfabriken und der Möbelindustrie: Polster- und Dekorationsnäher verschönern das Umfeld des Kunden.
Die Gangschaltung klemmt, der Reifen verliert Luft, die Bremse funktioniert nicht richtig: Vor allem im Sommer wartet auf Fahrradmonteure jede Menge Arbeit. Sie reparieren, warten und montieren Fahrräder.
Acht Millionen Menschen machen in Deutschland Musik. Und dafür benötigen sie Instrumente, Noten, Verstärker, Tonträger und viel Zubehör. Damit für Anfänger wie Profis das Musizieren nicht zur Qual wird, sorgt der Musikfachhändler für die passende Ausrüstung.
Der Holzbearbeitungsmechaniker ist ein Beruf für Männer, die zupacken können. Und die nicht empfindlich sind, wenn es meist sehr laut zugeht. Gefragt ist hier vor allem handwerkliches Geschick und Spaß am Umgang mit Maschinen wie Sägen, Fräsen und Hobeln.
Immobilienkaufleute vermieten und verkaufen Wohnungen und Häuser. Oft arbeiten sie auch in der Hausverwaltung oder bei Bauträgern. Noch vor Fertigstellung der Gebäude beginnen Immobilienmakler mit der Vermittlung der Räume. Sie sorgen dafür, dass jeder die geeigneten vier Wände findet.
Angehende Tierwirte begleiten das Leben tausender Schweine in der Schweinehaltung - von der Besamung über die Geburt bis hin zur Aufzucht und Mast. Am Ende werden die Tiere dann an Metzger oder an die Lebensmittelindustrie verkauft.
Winzer pflanzen und pflegen Weinstöcke. Die Trauben verarbeiten sie zu Wein, Sekt und Traubensaft. Die Vermarktung der Getränke gehört ebenfalls zum Job der Weinbauern.
Früher bestand die Hauptaufgabe der Schornsteinfeger darin, Kamine und Öfen zu reinigen. Inzwischen sind sie Experten auf den Gebieten Sicherheit, Umwelt und Energie. Sie reinigen und kontrollieren Anlagen, messen und dokumentieren Abgaswerte und beraten Kunden.
Wenn Feuchtigkeit in Dächer, Brücken oder Parkhäuser eindringt, kann das eine Menge Schaden anrichten. Deshalb haben Bauwerksabdichter einen enorm wichtigen Job: Sie dichten Bauten mit unterschiedlichen Materialien ab.
Fachkräfte für Kurier-, Express- und Postdienstleistungen stellen Briefe und Pakete zu. Sie sortieren Sendungen und bereiten sie für den Versand vor. Sie organisieren deren Zustellung, rechnen ab und dokumentieren Sendungen.
Die Ausbildung der Sozialassistenten in Berufsfachschulen und in Praktika ist eine der ersten Stufen zu einem Beruf im sozialen Bereich. Während dieser Zeit können sie ihre Vorstellungen von der oft anspruchsvollen "Arbeit mit Menschen" überprüfen.
Thermometermacher stellen aus Glasrohlingen spezielle Messinstrumente her. Die werden in der Industrie, in der Medizintechnik und in der Wissenschaft eingesetzt, um Temperaturen exakt festzustellen. Thermometermacher haben den Dreh über der Flamme raus.
Kohle, Soja, Papier - Binnenschiffer transportieren ganz unterschiedliche Güter auf Europas Flüssen und Kanälen. Sie arbeiten aber auch an Bord von Ausflugsschiffen, die Rundfahrten für Touristen anbieten. Matrosen pflegen und warten die Schiffe, dürfen aber auch ans Steuer.
Als Friseur kannst Du beim Film oder beim Fernsehen als "Hairstylist" arbeiten. Du kannst reiner Damen- oder Herrenfriseur werden oder Dich als Visagist/in spezialisieren. Mit einer Friseurlehre stehen Dir viele Wege offen. Ein Beruf für kreative, handwerklich geschickte Mode-Fans.
Nachwuchs gesucht! Die Landwirtschaft erlebt einen enormen Aufschwung und braucht qualifizierten Berufsnachwuchs. Weltweit bangen immer mehr Menschen um Nahrung und brauchen Bioenergie vom Acker. Landwirte sind gefragt wie nie.
Ohne Strom läuft nichts. Ohne Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik auch nicht. Vom schweren Zuleitungskabel bis zur Photovoltaikanlage, von der Steckdose bis zum komplexen Netzwerk - sie kennen sich überall aus, wo Elektrizität fließt.
Der Bankkaufmann zählt zu den beliebtesten Ausbildungsberufen in Deutschland. Es gibt in der Regel mehr Bewerber als Plätze. Gute und motivierte Azubis haben aber immer eine Chance und gute Perspektiven.
Sie sind die Ansprechpartner, wenn es um blühende Gärten und bunte Terrassen geht: Bei Gärtner/-innen der Fachrichtung Zierpflanzenbau dreht sich alles um Topfpflanzen, Schnittblumen und Beet- und Balkonpflanzen. Säen, pflegen, topfen, beraten und verkaufen - Gärtner sind heute Allrounder!
Eine Fensterdekoration mit Schals und Plisseeanlage montieren, einen Parkettfussboden verlegen oder die Wand neu tapezieren: Raumausstatter lernen einen überraschend vielseitigen Beruf. Sie restaurieren und verschönern Boden, Wand, Decke und Fenster.
Jeden Tag machen sich 37.000 Züge auf den Weg um Reisende und Güter zu transportieren. Ampeln sorgen wie auf unseren Straßen für Sicherheit. Bei der Eisenbahn heißen sie Signale. Diese Signale und die Weichen werden von Fahrdienstleitern bedient.
Beton- und Stahlbetonbauerinnen stellen Bauteile aus Beton und Stahlbeton sowie Schalungen und Bewehrungen her und montieren diese. Sie sanieren feuchte oder beschädigte Betonteile. Etwa Wände, Decken und Pfeiler.
Klaustrophobie darf man als Bergvermessungstechniker unter Tage nicht haben. Insgesamt bleiben sie manchmal mehr als acht Stunden unter Tage. Messen, kartieren und notieren - im Schein der Stirnlampe.
Werkstoffprüfer der Fachrichtung Wärmebehandlungstechnik heizen Metall so richtig ein. Sie verändern durch Wärme die Eigenschaften von metallischen Bauteilen, untersuchen Proben und finden jeden Fehler. Heiße Öfen, glühendes Metall, teure Mikroskope - das ist ihre Welt.
Baugeräteführer sind für Maschinen auf Baustellen zuständig. Sie nehmen Baugeräte in Betrieb, überprüfen sie auf ihre Sicherheit, warten die Maschinen und müssen Störungen beseitigen können.
Viele Objekte bestehen aus hunderten von Einzelteilen. Der Fachpraktiker Technisches Produktdesign fügt diese Einzelteile am Computer zu einem großen Ganzen zusammen. Das alles passiert an einem Computer mit Zeichen- und Simulationsprogrammen. Der Beruf ist Menschen mit Behinderung vorbehalten.
Plakate, Metallschilder oder Aufkleber: Siebdrucker drucken Bilder, Schrift und grafische Formen auf unterschiedlichste Materialien. Sie können Glas und Stein bedrucken, Keramik, Papier oder Plastik. Hohe Farbkraft und brillante Ergebnisse zeichnen dieses Druckverfahren aus.
Müller verarbeiten vor allem Getreide zu unterschiedlichen Produkten. Er muss aber auch Maschinen und Computer bedienen können, denn vieles läuft heute automatisch.
Mechaniker/-innen für Reifen- und Vulkanisationstechnik mit der Fachrichtung Reifen- und Fahrwerktechnik prüfen, warten und reparieren Reifen und Räder. Sie kontrollieren Auspuff-, Brems- und Klimaanlagen, ersetzen defekte Teile und optimieren Fahrwerke.
Zur Mittagszeit herrscht in der Kantine oft Stress pur. Dann müssen sich Chefköche auf ihre Helfer blind verlassen können. Fachpraktiker Küche helfen mit, dass die Mahlzeiten rechtzeitig serviert werden können.
Abwechslungsreicher geht's kaum: Ob Betreuung von Kindern oder Senioren, Hauswirtschaft oder Kosmetik - Fachpraktiker für personale Dienstleistungen lernen die Grundlagen in den unterschiedlichsten Bereichen.
Fachangestellte für Medien- und Informationsdienste Fachrichtung Information und Dokumentation sorgen in Archiven für Ordnung. Sie sind die Profis beim Umgang mit den Datenbanken und helfen Redakteuren, Autoren und Wissenschaftlern bei der Recherche.
Vom Bad im Eigenheim bis zum klimatechnischen Prüflabor - Technische Systemplaner zeichnen Pläne für den Einbau technischer Anlagen in den Bereichen Sanitär, Heizung, Lüftung, Klima, Brandschutz und Gebäudeautomation.
Streifenfrei geputzt ist Glas beinahe unsichtbar. Aber wer sich einmal genau in seinen vier Wänden umschaut, entdeckt Glas fast in jedem Raum: Fenster, Türen, Spiegel, Dusch- und Trennwände - gefertigt von Flachglasmechanikern. Sie verarbeiten vorgefertigte Flachglastafeln und veredeln sie.
Bautechnische Assistenten Gebäude-Energie-Design planen und berechnen den Einsatz von regenerativen Energiekonzepten, kennen sich mit Wärmedämmung aus und verbessern die Heizungs- und Klimatechnik in Häusern.
Berufskraftfahrer müssen das Fahren lieben, auch wenn Unfälle und Staus zum Alltag gehören. Sie transportieren Frachtgut oder Fahrgäste, sie fahren Lkw oder Omnibus.
Gebäudereinigung ist vielfältiger Beruf. Die Fassadenreinigung von Gebäuden ist nur ein Teil des Berufs. Auch Unterhaltsreinigung, Fahrzeugreinigung und Schädlingsbekämpfung gehören zum Aufgabengebiet.
Ob Jäger, Sportschütze oder Biathlet - sie alle sind auf die präzise Arbeit von Büchsenmachern angewiesen. In aufwendiger Handarbeit bauen sie Gewehre und Pistolen.
Mechatroniker bauen verschiedene Komponenten zu mechatronischen Systemen zusammen, installieren Steuerungssoftware und prüfen sie, stellen Anlagen ein und warten sie. Das geht von einfachen Lichtanlagen bis zu Schaltschränken für Industrieroboter.
Die Milch ist ein empfindlicher Rohstoff, der unter strengsten Hygiene-Bedingungen weiter verarbeitet wird. Ob die Rezepturen passen, welche Zusatzstoffe eingesetzt werden, welche Bakterienkulturen aus einer Milch Joghurt machen, dies alles beherrscht der Milchtechnologe.
Sie haben ein Händchen für Pflanzen und Spaß an Biologie: Pflanzentechnologen säen und ernten, vermehren und pflegen, führen Versuche durch und werten sie aus. Dabei arbeiten sie im Labor ebenso wie auf dem Feld oder im Gewächshaus.
Notfallsanitäter sind meist die ersten, die bei verletzten, akut erkranken und hilfsbedürftigen Menschen eintreffen, um zu helfen. "Erstversorgung" lautet ihr Auftrag. Auszubildende müssen sich in Schichtdienst ständig wechselnden Herausforderungen stellen.
Keramiker möchten gestalten. Sie sind handwerklich geschickt und haben eine kreative Ader. Sie formen den Ton nach ihren Vorstellungen - erst nach dem Brennen offenbart sich das Werkstück in seiner ganzen Pracht.
Gerüstbauer sind eine recht sportliche Handwerker-Truppe. Sie bauen Gerüste aus Metall und Holz bis in schwindelnde Höhen. Ob am Kirchturm, in der Flussschleuse oder auf der Bühne bei einem Open-Air-Rockkonzert.
Technische Produktdesigner verbringen den Großteil ihres Arbeitstags vor dem Bildschirm. Sie setzen am Computer um, was sich Ingenieure und Konstrukteure ausgedacht haben.
Bühnenmaler und -plastiker schaffen Kulissen für Theater, Opern, Musicals, Film- und Fernsehproduktionen. Dabei arbeiten sie mit den unterschiedlichsten Werkstoffen.
Die Klimaanlage in einem Bürogebäude ist defekt. Fachleute müssen den Schaden beheben, bevor die Lage unerträglich wird. Ein typischer Einsatz für Elektroanlagenmonteure: Sie installieren, warten und reparieren technische Anlagen.
Feinpolierer bringen metallene Oberflächen zum Glänzen. Sie arbeiten hauptsächlich in Betrieben der Schmuck herstellenden Industrie und in Schmuckwerkstätten, gelegentlich auch in der optischen und feinmechanischen Industrie.
Fotografen beherrschen Kunst und Handwerk gleichermaßen: Sie halten mit der Kamera individuelle Eindrücke fest. Anschließend bearbeiten sie ihre Ergebnisse im Fotolabor und verstärkt auch am Bildschirm.
Der Masseur und medizinische Bademeister führt meist gemäß ärztlicher Diagnose und Verordnung Massagebehandlungen durch. So sollen im Körper der Patienten Verspannungen gelöst, Verhärtungen gelockert und Schwellungen abgebaut werden.
Fliegen wie ein Vogel - ein alter Menschheitstraum. Wahr wird er dank der Fluggerätmechaniker - hochspezialisierte Fachkräfte, die Helikopter bauen, Flugzeuge warten und Triebwerke zusammen schrauben.
Vorwiegend in Handarbeit stellen Zahntechniker festsitzende Kronen, Brücken, Implantate, Inlays oder herausnehmbare Teil- und Vollprothesen her. Das verlangt vom Zahntechniker viel handwerkliches Geschick und künstlerische Gestaltung.
Ohne Teamarbeit läuft in der Medienbranche gar nichts. Beispiel Fernsehen: Kameraleute, Toningenieure, Journalisten, alle arbeiten Hand in Hand. Teamfähigkeit müssen deshalb auch alle mitbringen, die sich für eine Ausbildung zum Mediengestalter - Bild und Ton entscheiden.
Du hast Spaß an Technik, ein Händchen für Elektronik und schreckst auch vor mathematischen Aufgaben nicht zurück? Dann ist Mechatroniker/-in für Kältetechnik vielleicht der richtige Job für dich!
Langweilig wird der Beruf sicher nicht: Viele unterschiedliche Qualifikationen sind gefragt. Mediengestalter fotografieren und bearbeiten die Fotos nicht nur, sie sollen auch noch zeichnen können, kreativ sein und sich mit Computerprogrammen auskennen. Und das oft unter Zeitdruck.
Die Klappe geht auf, es wird heiß. Ein sechs Meter langer Stahlrohling schiebt sich langsam in den Ofen. Der erhitzt ihn auf 1.200 Grad. Sobald der Stahl heiß genug ist, tritt er seine Reise durch die Walzstraße an. Glühend. Überall dampft es, zischt es. Aus sechs Metern Rohstahl werden dabei 800 Meter dünner Gewindestahl.
Teller mit Blüten dekorieren, Barockfiguren verzieren oder moderne Tierentwürfe mit Pinsel und Feder bemalen - das Aufgabenspektrum ist vielfältig und reizvoll. Aber es ist ein langer Weg dahin, der viel Geduld erfordert.
Nur wenige Azubis und Firmenchefs wissen, dass man eine Lehre auch in Teilzeit machen kann. Dafür kommt aber nicht jeder in Frage. Es müssen wichtige Gründe vorliegen.
Pferdewirte der Fachrichtung Pferdezucht züchten Spring-, Renn-, Reit- und Arbeitspferde. Sie betreuen die Tiere, bilden sie aus und bereiten sie für Zuchtschauen und Prüfungen vor. Pferdewirte müssen deshalb sattelfest sein.
Staudengärtner arbeiten viel im Freien. Sie sollten gern und sorgfältig mit Pflanzen umgehen. Hauptsächlich kümmern sie sich um die Vermehrung von Stauden durch Stecklinge, Saatgut oder Wurzelschnittlinge.
Die Laborarbeit zeigt Welten, die für die meisten unsichtbar sind. Mit dem Mikroskop gehen veterinärmedizinisch-technische Assistenten der Biologie auf den Grund. Sie untersuchen Blut und Gewebe von Tieren. Sie kontrollieren Lebensmittel, die von Tieren stammen.
Übergewicht, Herz-Kreislauferkrankungen, Nahrungsmittelunverträglichkeiten - wenn Menschen aufgrund gesundheitlicher Probleme ihre Ernährung umstellen müssen, ist die Unterstützung von Diätassistenten gefragt.
Zweiradmechatroniker reparieren Motorräder, bauen sie nach Kundenwünschen um und rüsten sie mit Zubehör aus. Zudem beraten sie Kunden und verkaufen Fahrzeuge. Ursprünglich hieß der Beruf Zweiradmechaniker.
Er ist schwarz. Er ist zäh. Und er ist kochend heiß: Gussasphalt. Mit ihm sanieren Asphaltbauer Brücken, dichten Parkdecks ab und sorgen für den richtigen Boden in Schulen und Turnhallen. Ihr Handwerkszeug: Sorgfalt, Kraft und Teamfähigkeit.
Ein Wickelkind füttern, Tränen trocknen, den Streit zwischen zwei Dreijährigen schlichten: Erzieher und Erzieherinnen sind rundum gefordert. Am besten, sie haben die Ruhe weg! Sie arbeiten in Kinderkrippen, Horten, Kindergärten und Jugendeinrichtungen.
Heutzutage gibt es kaum einen, der seine erwirtschafteten Werte und Risiken nicht absichern würde. Da schlägt die Stunde des Versicherungskaufmanns. Seine Aufgabe ist es, für jeden einzelnen Fall seine Produkte genau anzupassen.
Kunden beraten, ihr Gehör testen und schließlich die Hörgeräte anpassen - das sind die Ausbildungsschwerpunkte dieses Berufes. Hörgeräte helfen Schwerhörigen wieder am Leben teilzunehmen.
Vom Frühstücksei bis zum Chicken-Burger: Lebensmittel von Hühnern, Puten, Gänsen und Enten sind gefragt. Die Branche sucht händeringend nach Fachleuten, die sich um die vielen Millionen gefiederter Nutztiere in Deutschland kümmern, sie füttern, pflegen und vermarkten.
Was andere mit Füßen treten, das ist das Geschäft des Bodenlegers. Beläge aus Textil oder Kunststoff, aus Holz oder Kork verarbeitet er zu einer perfekten und haltbaren Fläche. Ob Neubau oder Renovierung - fast jeden Arbeitstag steht der Bodenleger vor neuen Herausforderungen.
Geomatiker erfassen und bearbeiten Geodaten, sie werten Luftbilder und digitale Flurkarten aus und visualisieren oft komplizierte Sachverhalte in übersichtlichen Plänen. Geomatiker sitzen fast den ganzen Tag am Computer und lernen mit Grafikprogrammen umzugehen.
Sand, Kies, Schotter und Kalksteinmehl - diese Rohstoffe werden auf jeder Baustelle gebraucht, egal ob Straßen- Haus- oder Gleisbau. Aufbereitungsmechaniker sorgen dafür, dass immer reichlich Nachschub kommt.
Bekleidungstechnische  Assistenten wirken beim Entwurf, bei der Schnitterstellung und Produktion von Bekleidung mit. Sie sollten ein gutes Gespür für Mode und Design mitbringen und handwerklich geschickt sein.
Ob Roststellen, Teerflecken oder Insektendreck: damit kennen sich Fahrzeugpfleger aus. In zwei Jahren Ausbildung lernen sie, mit welchen Reinigungsmitteln sie welches Problem in Angriff nehmen müssen. Dazu kommt die Pflege, so bleiben Ledersitze, Kunststoffteile und Gummidichtungen geschmeidig.
Mehr Natur geht nicht: Wer Gärtner/-in der Fachrichtung Obstbau lernt, darf kein Stubenhocker sein. Bei Wind und Wetter kümmern sich die Obstspezialisten um Anbau, Pflege und Ernte von Apfel, Birne und Co.
Hafenschiffer arbeiten auf Wasserfahrzeugen im Güter- und Personenverkehr. Sie führen Boote, machen sie fest und los, be- und entladen, pflegen und warten sie. Bei Bedarf stellen sie Schlepp- und Schubverbände zusammen. Das alles nicht auf hoher See, sondern nur in See- und Binnenhafenbetrieben.
Ein aufwändiger Film entsteht. Helfer, Kamera- und Tonleute, Regisseur und Schauspieler sind vor Ort. Während die Redaktion für den Inhalt zuständig ist, kümmern sich Kaufleute für audiovisuelle Medien um die Organisation drum herum.
Tanzlehrer unterrichten vor allem Gesellschaftstänze. Zur Vorbereitung wählen sie Übungen aus und stellen Unterrichts- und Trainingsprogramme zusammen. Oft entwickeln sie Choreografien, organisieren Veranstaltungen und erstellen Kurspläne.
Ob Familienbetrieb oder internationaler Konzern - überall sind Verkäufer im Einsatz. Es gibt fast nichts, was Verkäufer nicht an den Kunden bringen. Höflichkeit, Fachwissen und Freundlichkeit zeichnen jeden guten Verkäufer aus.
Fast könnte man den Beruf als Heilberuf bezeichnen. Der Augenoptiker berät und hilft den Menschen, damit sie besser sehen können. Sein Produkt, die Brille, korrigiert Fehlsichtigkeiten und ist zugleich ein modisches Accessoire.
Eine Ausbildung zur Tiermedizinischen Fachangestellten? Toll, den ganzen Tag süße Tiere streicheln. Weit gefehlt! Sie organisieren die Praxis, helfen bei der Behandlung, putzen Blut, Kot und Urin weg - und brauchen bei all dem ein dickes Fell.
Bücher, die in den Buchhandlungen präsentiert werden, sind industriell hergestellt - also gebunden. Das machen Medientechnologen Druckverarbeitung - so heißt der Beruf in der Industrie. Im Handwerk dagegen heißt er klassisch "Buchbinder". Hier sind die Produkte keine Massenanfertigungen.
Pinsel aus Eichhörnchenhaar, Leim aus Tierknochen und Polierköpfe aus Achatstein. Vergolder benötigen diese Werkzeuge und -stoffe bei ihrer Arbeit mit Blattgold. Die Rezepturen und Techniken helfen dabei, historische Figuren und Ornamente instand zu halten.
Restaurantfachleute versorgen die Gäste rundum. Zuerst empfangen sie die Neuankömmlinge, platzieren sie und beraten anhand der Speisekarte. Dann servieren sie formvollendet Speisen und Getränke.
Tierpfleger müssen jeden ihrer Schützlinge artgerecht versorgen, ob sie ihn mögen oder nicht. Und vor allem: sie müssen Ställe und Gehege sauber halten. Das heißt: ausmisten, ausmisten und noch mal ausmisten.
Umsatzsteuervoranmeldung? Anlage Kind, N oder R? Erklärung zur Feststellung des verbleibenden Verlustvortrags? Fachbegriffe aus dem deutschen Steuerrecht, bei denen vielen schon vom Anschauen die Köpfe rauchen. Gut, dass es dafür Experten gibt.
Gießereimechaniker arbeiten für ganz unterschiedliche Branchen. Sie hantieren mit flüssigem, glühendem Metall, stellen Formen her, gießen und geben dem Produkt den letzten Schliff.
800.000 Menschen sterben jedes Jahr in Deutschland. Um Verstorbene und deren Angehörigen kümmern sich Bestatter, wie Ralf Michal und seine Auszubildende Anna.
Im Herbst herrscht reges Treiben in den Weinbergen: die Trauben werden geerntet und in den Weinkeller geliefert. Weintechnologen nehmen sie entgegen, pressen Saft und verarbeiten daraus Wein.
Schauspieler, das klingt nach dem Traumberuf schlechthin. Ob auf der Bühne im Theater, vor der Kamera für Film und Fernsehen oder im Tonstudio als Synchronsprecher, Schauspieler werden in den unterschiedlichsten Bereichen eingesetzt. Der Weg dorthin ist aber ein langer - und steiniger.
Figurenkeramformer lernen einen seltenen Beruf. Sie arbeiten meist in traditionsreichen Porzellanfirmen und fertigen per Hand gefragte Sammlerstücke. Nach Original-Vorlagen setzen sie Einzelteile aus noch formbarem Porzellan zu Figuren zusammen, versäubern die Nähte und modellieren winzige filigrane Details.
Sie bauen kleinste Teile aus Metall genauso wie tonnenschwere Maschinen. Sie lernen die Metallbearbeitung mit der Feile und mit modernen computergesteuerten Maschinen. Sie sind Handwerker in einer Hightechbranche: die Feinwerkmechaniker.
Wasser, Gas und Wärme gelangen durch ein weit verzweigtes unterirdisches Netz zum Verbraucher. Dieses Netz zu bauen, zu erweitern und regelmäßig zu kontrollieren, gehört zu den Aufgaben des Rohrleitungsbauers. Ein verantwortungsvoller Beruf.
Petrus, Barbara und Laurentius - die Heiligen der katholischen Kirche sind für Rebekka Zenk und ihre Kollegen keine Unbekannten. Denn die Kirchenmaler restaurieren Heiligenfiguren, Altäre und Gemälde. Aber sie arbeiten nicht ausschließlich in Kirchen.
Rinderhaltung gibt es aus zwei Gründen: um Milch zu produzieren und um Fleisch zu erzeugen. Die meisten Tierwirte mit der Fachrichtung "Rind" arbeiten in hoch spezialisierten Betrieben mit sehr großen Beständen. Sie kümmern sich um Hunderte von Bullen und Kühen.
Stoffprüfer Chemie arbeiten in Unternehmen der Keramik-, Glas- und der chemischen Industrie. Sie prüfen Rohstoffe und Fertigprodukte auf ihre Eigenschaften und Qualität. Sie holen Proben in der Produktion, verbringen aber die meiste Zeit im Labor.
Flechtwerkgestalter sind immer auf der Pirsch nach neuen Ideen und Formen. Aus Binse, Weide, Peddigrohr oder Rattan flechten sie Möbel und Objekte: Lampenschirme, Sessel, Taschen und Liegen. Seit 2011 heißt der Beruf deshalb nicht mehr wie früher "Korbmacher", sondern "Flechtwerkgestalter".
Häuser, Handys, Rasierer - bevor neue Produkte auf den Markt kommen, entstehen sie im Miniaturformat: als Modell. Technische Modellbauer der Fachrichtung Anschauung fertigen solche Modelle genau nach Kundenwünschen, maßstabsgetreu, meist unter Zeitdruck und so perfekt, wie es nur geht.
Zweiradmechatroniker reparieren Räder, bauen sie aus Einzelteilen zusammen und beraten Kunden, die sich ein neues Rad kaufen möchten. Inzwischen muss man in dem Beruf auch fit sein in Sachen Elektronik, denn immer mehr e-Bikes kommen auf den Markt.
Der Beruf des medizinischen Fußpflegers ist ein Gesundheitsfachberuf. Die Spezialisten nennen sich Podologe oder Podologin und arbeiten im Unterschied zur kosmetischen Fußpflege auch auf ärztliche Anordnung. Unter ärztlicher Aufsicht führen sie Behandlungsmaßnahmen am Fuß durch.
Von Tomaten und Paprika auf der Pizza bis zum knackigen Salat: Gärtner im Fachbereich Gemüsebau säen, pflegen und ernten eine große Vielfalt an Gemüse von A wie Aubergine bis Z wie Zucchini.
Gärtner/-innen der Fachrichtung Friedhofsgärtnerei gestalten, bepflanzen und pflegen Grabstätten. Sie fertigen Grabschmuck und dekorieren die Trauerhalle. Jeden Tag werden Friedhofsgärtner mit dem Tod konfrontiert.
Medizinisch-technische Radiologieassistenten (MTRA) erstellen Röntgenaufnahmen, setzen tomografische Verfahren ein und führen nuklearmedizinische Untersuchungen durch, um Krankheiten oder Verletzungen zu erkennen.
Jeder braucht sie, jeder hat sie Bürsten und Pinsel. Wer sich genau umsieht, ist überrascht, wie viele unterschiedliche Arten es gibt. Haarbürste, Schrubber, Handfeger - bis zu 100 Bürsten und Pinsel findet man in einem Familienhaushalt.
Vom Tankstellenbetrug bis hin zu Mord - Polizisten bekommen alles hautnah mit. Da heißt es kühlen Kopf bewahren. Egal, ob bei Konzerten oder Demos - Polizeibeamte müssen für Sicherheit sorgen und sind oft dort, wo es kracht.
In den 60er Jahren des vergangenen Jahrhunderts entdeckten die Amerikaner, dass Bauen ohne Putz und Mörtel viel schneller ging. Bei uns in Deutschland setzte sich diese Methode nur zögerlich durch. Doch heute gehört dem Trockenbau die Zukunft.
Investmentfondskaufleute müssen sich für Zahlen interessieren, müssen schwierige wirtschaftliche Zusammenhänge, aber auch weltpolitische Abhängigkeiten schnell erfassen und einschätzen. Sie leben in einer Welt von Zahlen, Daten und Fakten.
Ihre Arbeit kann sich sehen lassen: Ob zuhause im Badezimmer, im U-Bahnhof oder im Schwimmbad. Fliesen-, Platten- und Mosaikleger sind Ausbau-Spezialisten, die Wänden und Böden den letzten Schliff verpassen.
Die Mischung macht es: am Computer arbeiten, dann wieder Pakete schlichten und den Gabelstapler bedienen. Viele Lageristen finden genau das reizvoll an ihrem Beruf. Waren annehmen, einlagern und bei Bedarf wieder kommissionieren und verschicken.
Der Schreiner zählt zu den zehn beliebtesten Ausbildungsberufen in Deutschland. Eine große Zahl von Bewerbern steht einer eher beschränkten Zahl von Ausbildungsstellen gegenüber. Es ist also ziemlich schwer eine Lehrstelle als Schreiner zu ergattern.
Metall, Glasfaserverstärkter, Kunststoff, Holz. Leichtflugzeugbauer arbeiten mit vielfältigstem Material. Sie stellen Segelflugzeuge, Motorsegler, Ultraleichtfluggeräte und kleinere Motorflugzeuge vor allem für die Sportfliegerei her.
Landschaftsgärtner setzen oft Ideen von Landschaftsarchitekten um. Pläne zu lesen und Ideen im Sinne der Planer umzusetzen, gehört zum täglichen Geschäft. Frauen sieht man deshalb seltener auf den Baustellen.
Der Feldwebel, ob beim Heer, der Luftwaffe oder der Marine ist ein ausgesprochen vielseitiger Soldatenberuf, der allerdings auch Gefahren mit sich bringt. Auslandseinsätze in Krisengebieten gehören zum Soldatendasein.
Rechtsanwalts- und Notarfachangestellte sind im Büro die rechte Hand der Anwälte und Notare. Doch wer glaubt, der Job beschränkt sich auf Briefe-Tippen und Kaffeekochen für den Herrn Anwalt, der irrt gewaltig.
Textverarbeitung und Tabellenkalkulation kann jedermann von der Stange kaufen. Spezielle Branchen- und Kundensoftware muss hingegen gezielt konzipiert und geschrieben werden. Genau das übernehmen Fachinformatiker die sich auf Anwendungsentwicklung spezialisiert haben.
Überall dort, wo Metall gefräst, geschliffen oder gebohrt wird fallen Späne Zerspanen sagt der Fachmann dazu. Und daher kommt auch die Berufsbezeichnung: Zerspanungsmechaniker oder Zerspanungsmechanikerin.
Einfühlungsvermögen ist eine der wichtigsten Fähigkeiten, die angehende Augenarzthelferinnen mitbringen müssen. Denn zu ihren Aufgaben gehört es, Patienten die Angst vor der Untersuchung nehmen.
Goldschmiede arbeiten in einem Handwerk mit hohem Glamourfaktor. Bis eine Kette fertig ist, können Tage oder Wochen vergehen und der Goldschmied ist vom allerersten Feilen bis zum fertigen Stück immer voll dabei.
Glasa - so nannten die Germanen alles Glänzende, alles Schimmernde. Daher stammt das Wort für Glas. Seit 7.000 Jahren kennen die Menschen Glas. Um Christi Geburt herum revolutionierte die Erfindung der Glasmacherpfeife seine Herstellung.
Bier entsteht in mehreren Schritten, die Rohstoffe werden gemischt, wieder getrennt, erwärmt, gekocht und wieder abgekühlt. Natürliche Filterprozesse führen dazu, dass sich Würze und Treber von einander trennen. Wie das funktioniert muss der Brauer verstehen.
Modisten stellen Damenhüte her. Sie sind Profis für Form, Stil und Dekoration. Aus Filz, Stroh und Stoffen fertigen sie modische Kopfbedeckungen: Hüte, Mützen und Kappen.
Krankenschwestern und -pfleger begleiten Patienten während ihres Klinikaufenthaltes oder versorgen Pflegebedürftige zu Hause. Offen auf Menschen zugehen, mit ihnen sprechen das gehört neben dem medizinischen Wissen zum Beruf dazu.
Anlagenmechaniker/innen für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik planen, installieren und warten Anlagen und Systeme in der Versorgungstechnik von Gebäuden. Sie arbeiten überwiegend in Installationsbetrieben oder bei Heizungs- und Klimaanlagenbauern.
Malern und Lackierern wird es nie zu bunt. Sollte es zumindest nicht, denn ihre Arbeit besteht aus dem Umgang mit Farbe: Wände, Böden, Teile - die Hauptsache angemalt, lackiert oder tapeziert, ob bunt oder einfarbig.
Altenpfleger versorgen meist ältere Menschen ambulant daheim in deren Wohnung oder stationär in einem Seniorenheim. Sie unterstützen sie bei der Alltagsbewältigung, sie pflegen und beraten Menschen mit körperlichen und geistigen Einschränkungen.
Kleine Pflanzensetzlinge in ihre erste eigene Erde bringen, sie hegen, pflegen, mehrfach umpflanzen und so zu immer besserem Wachstum erziehen - das tun Baumschuler.
Waren wandern täglich vom Hersteller zum Endverbraucher. Damit das zuverlässig klappt, organisieren Großhändler, Speditionen und Logistik-Unternehmen mit oft großen Lagerkapazitäten die Lieferungen. Und in diesen Lagern, aber auch in Lagern von Industrie-und Handwerksunternehmen, arbeiten die Fachlageristen.
Am Anfang steht eine Idee, ein Entwurf. Jahre später fährt das neue Auto auf der Straße. Vor der Serienfertigung steht das Modell, für das die Technischen Modellbauer (Fachrichtung Karosserie und Produktion) zuständig sind.
Sie reparieren Abwasseranlagen in Industrieunternehmen, pumpen Faul- und Sickergruben leer und untersuchen mit ferngesteuerten Kamerawagen Rohre und Kanäle: die Fachkräfte für Rohr-, Kanal- und Industrieservice.
Der Beruf des Drogisten war fast ausgestorben. Seit der Jahrtausendwende ist er wieder im Kommen, die Zahl der Ausbildungsplätze steigt stetig. Weil es immer mehr Produkte rund um Schönheit, Ernährung und Gesundheit gibt, sind Drogisten als beratende Fachleute zwischen Waschmitteln und Babynahrung gefragt.
Die Kürschner-Auszubildenden lernen Felle zu schneiden, zu reparieren und zusammenzunähen: attraktives Naturmaterial, flauschig weich. Was andere gern um den Hals tragen, das geht den Kürschner-Azubis Tag für Tag durch die Finger.
Bus, S- und U-Bahn: Fachkräfte im Fahrbetrieb steuern diese Verkehrsmittel sicher, zuverlässig und pünktlich von einer Haltestelle zur nächsten. Die Fahrer tragen große Verantwortung für ihre Fahrgäste. Draufgänger sind am Steuer dieser teuren Fahrzeuge fehl am Platz.
Milch hat viele Gesichter. Voll, fettarm oder mager. Quark, Joghurt, Käse oder Butter. Alles, was aus Milch gemacht wird, unterliegt der Kontrolle von milchwirtschaftlichen Laboranten.
Knick-, Senk- oder Spreizfuß - damit kennen sich Orthopädieschuhmacher bestens aus. Sie sind die Spezialisten, wenn es darum geht, Fußfehlstellungen mit orthopädischen Einlagen oder maßgefertigten Schuhen zu korrigieren.
Medizinisch-technische Laboratoriumsassistenten analysieren Körperflüssigkeiten wie Blut und Urin, bereiten Proben menschlichen Gewebes für die Untersuchung vor, bestimmen Krankheitserreger und testen die Wirksamkeit von Antibiotika.
Lacklaboranten sind die Köche der Chemie. Sie entwickeln Rezepturen für Farben und Lacke, prüfen deren Eigenschaften, nehmen Proben und dokumentieren ihre Arbeit. Der Beruf Lacklaborant ist eine Mischung aus Chemie-, Biologie- und Physiklaborant.
Zellen, Gene und Bakterien - das ist die Welt von Biologielaboranten. Sie führen im Labor Experimente durch, bedienen Analysegeräte und halten die Ergebnisse schriftlich fest. Und sie verlieren nicht die Geduld, wenn ein Versuch nicht beim ersten Mal gelingt.
In diesem Beruf dreht sich alles um Mode! Und um eine große Portion Genauigkeit - wer mit Längen- und Breitenangaben, Maßband und Lineal nicht viel anfangen kann, der ist hier falsch. Modenäher/-innen brauchen ein gutes Augenmaß, allerhand Geschick und gerade am Anfang jede Menge Geduld.
Ein großes Akkordeon besteht aus über 2.000 Einzelteilen, die der Handzuginstrumentenmacher zuerst anfertigen und in nahezu doppelt so vielen Arbeitsschritten zusammenbauen muss. Ob Metall, Holz oder Eisen - viele verschiedene Arbeitstechniken sind hier gefragt, um dieses riesige Instrumentenpuzzle zusammensetzen zu können.
In der Fachrichtung "Fahrzeugbautechnik" bauen Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker vor allem komplette Fahrzeuge. Das ist der wesentliche Unterschied zu den beiden anderen Fachrichtungen (Karosseriebautechnik / Karosserieinstandhaltungstechnik) dieses Handwerksberufes.
Fluggerätelektroniker arbeiten hauptsächlich bei Herstellern von Hubschraubern und Flugzeugen, in Zulieferbetrieben sowie in Reparatur- und Instandhaltungswerkstätten der Fluggesellschaften und Flughäfen. Auch auf Luftwaffenstützpunkten der Bundeswehr sind sie im Einsatz.
Schuhoberteile, Geldbeutel, Taschen: Fachkräfte für Lederverarbeitung fertigen Waren aus Leder und anderen Materialien an. Dafür müssen sie handwerkliches Geschick, ein gutes Auge und viel Geduld mitbringen.
Ob es stürmt oder die Sonne scheint: Wasserbauer sind das ganze Jahr über draußen im Einsatz. Sie halten Schleusen in Stand, schützen die norddeutschen Küsten vor Überflutung und sorgen dafür, dass der Schiffsverkehr auf Flüssen und Kanälen reibungslos funktioniert.
Operationstechnische Assistenten arbeiten im OP - sie bereiten Patienten und Räume auf die Operation vor, assistieren den Ärzten und kümmern sich nach der OP wieder um die Patienten. Hygiene ist bei dem Beruf enorm wichtig.
Orthopädietechnik-Mechaniker/-innen stellen orthopädietechnische Hilfsmittel her und passen sie den Patienten an. Sie beraten Patienten bei der Wahl des passenden Hilfsmittels, nehmen Maß und erstellen Modelle. Dabei arbeiten sie mit Metallen, Kunststoff, Holz, Gießharzen oder Textilien.
Bahnhof, Flughafen oder sogar Schiff - die Einsatzgebiete der Polizeivollzugsbeamten und -beamtinnen bei der Bundespolizei sind vielfältig. Sie sind vor allem im Wach-, Posten- und Streifendienst tätig.
Honigbienen gehören zu den ältesten Nutztieren der Menschheit. Ein einzelnes Volk setzt sich aus 40. bis 60.000 Tieren zusammen. Tierwirte und Tierwirtinnen der Fachrichtung Imkerei betreuen und vermehren Bienenvölker, gewinnen und vermarkten Honig und Wachs.
Die Fassade ist die Visitenkarte eines Gebäudes. Sie muss nicht nur gut aussehen, sondern übernimmt wichtige Funktionen. Fassadenmonteure montieren Elemente, die vor Kälte, Wärme, Lärm oder Feuchtigkeit schützen. Dazu müssen sie hoch hinaus.
Ob Orangen, Bananen, Karotten oder Sauerkraut - Fachkräfte für Fruchtsafttechnik kennen sich aus mit Obst und Gemüse. Sie stellen daraus Säfte und Konzentrate her, bedienen Maschinen und Anlagen und analysieren Proben im Labor.
Faire Preise, ansprechende Zimmer und ein gutes Restaurant: da freut sich der Gast. Die Hotelkaufleute rechnen aus, wie viel Komfort sich ihr Haus leisten kann. Sie kennen jeden Bereich des Hotels, kontrollieren die Betriebskosten und können an der Rezeption kompetent Auskunft geben.
Elektroniker für Gebäude- und Infrastruktursysteme sorgen dafür, dass Heizungs-, Lüftungs- und Klimaanlagen reibungslos funktionieren. Sie warten, reparieren und optimieren Anlagen. Die Jalousie soll automatisch nach oben fahren? Das Licht soll auf Knopfdruck ausgehen? Bei solchen Fragen sind Elektroniker die richtigen Ansprechpartner.
Seiler? Gibt's die überhaupt noch? Aber ja - und wie! Denn Seile werden überall gebraucht: vom nur wenige Millimeter dünnen Seil für die Medizintechnik bis zum dicken Drahtseil zur Verankerung von Bohrinseln, vom Seil aus Chemiefasern für Segeljachten bis zu riesigen Fischernetzen.
Die Vorstellung vom Fleischer als Messer schwingender Schlächter gehört der Vergangenheit an. Verlangt wird ein hygienebewusster Handwerker, der ein weites Spektrum von Leistungen beherrschen muss.
"Haben Sie etwas zu verzollen?" Wer schon mal in eine Kontrolle am Flughafen kam, kennt diese Frage. Im Ankunftsbereich überprüfen Zöllner die Passagiere stichprobenartig auf verbotene Mitbringsel, wie artengeschützte Tiere oder gefälschte Markenwaren. Die Beamten arbeiten aber nicht nur an Flughäfen...
Verwaltet und archiviert werden professionelle Bilder häufig von Fachangestellten für Medien- und Informationsdienste mit der Fachrichtung "Bildagentur". Sie sind lnformationsspezialisten, die Fotos aufbereiten, vermitteln und in Datenbanken sichern. Sie suchen für Kunden die richtigen Motive heraus, klären die Bildrechte und verkaufen die Bilder. Für ihre tägliche Arbeit nutzen sie Datenbanken im PC.
In der Fachrichtung Glasmalerei und Kunstverglasung gestalten Glasveredler Dekore, bearbeiten Oberflächen, verformen und verschmelzen Glas und ähnliche Stoffe. Außerdem setzen sie Kunstverglasungen instand und restaurieren diese auch.
Der Beruf wird bundesweit nur in zwei Schulen ausgebildet - in Berlin und in Nordrhein-Westfalen. Die Auszubildenden lernen Baugeschichte, Denkmalrecht und mit Planungsprogrammen umzugehen. In Praktika üben sie verschiedene handwerkliche Techniken ein.
Zehn Mohnzöpfe backen, 250 Portionen Hackfleisch mit Kartoffeln vorbereiten, 20 Bleche Pizza belegen, ach ja, und dann noch schnell 200 Schälchen Apfelgrütze mit Zimtsahne dekorieren von wegen "Kochen kann doch jeder".
Einen Frühlingsstrauß binden, eine Blumenschale bepflanzen oder ein Gesteck dekorieren: Beim Gestalten von floristischen Werkstücken kennt die Kreativität keine Grenzen. Ob für Geburtstag, Jubiläum, für Hochzeit oder Todesfall: Der Florist ist zuständig für alle Wechselfälle des Lebens.
Stahlbau, Aluminium, Blechtechnik, Schließ- und Fördertechnik. Die Branche der Metallbauer ist so vielfältig, dass jeder Betrieb seinen eigenen Schwerpunkt setzt. Wer sich für den Job als Metallbauer interessiert, der sollte bei verschiedenen Unternehmen als Praktikant reinschnuppern.
Wie eine Schlange kriecht der ICE München - Dortmund aus dem Bahnhof. Acht Wagen, insgesamt 200 Meter lang, gezogen von 10.000 Pferdestärken. In der Spitze des Zuges sitzt nur ein Mann. Er steuert das 435 Tonnen schwere Schienenfahrzeug ganz alleine. Eine scheinbar leichte Aufgabe.
Verfahrensmechaniker bringen Kunststoff in Form - planen und fertigen Produkte für Spielzeug-, Automobil- oder Elektroindustrie. Sie überwachen Maschinen und kontrollieren die Qualität.
Schere, Nadel und Faden - noch immer die wichtigsten Werkzeuge der Schneider. Maßschneider müssen den besonderen Wünschen ihrer Kunden genügen. Ihre Kleider sind im wahrsten Sinne des Wortes "auf den Leib geschneidert".
Sie installieren und konfigurieren Software, sie warten und reparieren Fernseher Informationselektroniker helfen verzweifelten Kunden, wenn die Technik mal wieder versagt, zum Beispiel wenn der Bildschirm schwarz bleibt und die Stereoanlage keinen Laut mehr von sich gibt.
Die Beamten sorgen für die sichere Verwahrung von Gefangenen in den Justizvollzugsanstalten und kümmern sich auch um ihre Resozialisierung. Dafür lernen sie in den Anstalten und der Bayerischen Justizvollzugsschule praktisch und theoretisch die zahlreichen Bereiche des Strafvollzugs kennen.
Zahnarzthelferinnen assistieren bei der Behandlung von Patienten und sorgen dafür, dass alle Instrumente für den Zahnarzt bereit liegen. Ganz wichtig: Zahnarzthelferinnen kümmern sich um die Patienten, sprechen mit ihnen und erklären die einzelnen Behandlungsschritte.
Der Industriekaufmann zählt zu den beliebtesten Ausbildungsberufen in Deutschland. Betriebe nehmen derzeit nur Schüler mit Mittlerer Reife oder Abitur und mit guten Noten.
Industriemechaniker bauen, warten und reparieren technische Anlagen und Maschinen. Den überwiegenden Teil arbeiten sie in Werkshallen, überwachen und verbessern Abläufe in der Produktion.
Ein in Deutschland ausgebildeter Bäcker ist international wettbewerbsfähig, und die Produktvielfalt hierzulande kann sich sehen lassen. Die Chancen auf eine Lehrstelle sind gut: Meist übersteigt die Zahl der Ausbildungsstellen die Zahl der Bewerber.
Hotelfachleute kümmern sich um das Wohl der Gäste. Die Hotelzimmer in Ordnung bringen, in der Küche mithelfen, Servieren, Veranstaltungen organisieren, am Empfang arbeiten all das gehört zu den Aufgaben von Hotelfachleuten.
Papier und Pappe sind äußerst vielseitige Materialien. Hergestellt werden sie von Papiertechnologen. Die bedienen riesige Maschinen, die Tag und Nacht laufen, kennen sich mit Rohstoffen und Chemikalien aus und wissen, welche Mischung welche Papiereigenschaften ergibt.
Der Groß- und Außenhandelskaufmann zählt zu den beliebtesten Ausbildungsberufen in Deutschland. Auf einen Ausbildungsplatz kommen viele Bewerber, die Firmen können sich daher die besten und für ihren Betrieb geeigneten Kandidaten heraussuchen.
Zeichnen, schmelzen, schmieden, löten, feilen - bis aus dem Entwurf eines Löffels das fertige Besteckteil entsteht, vergehen viele Stunden mühevoller Handarbeit. Doch den Schöpfungsprozess von der Idee bis zum edel glänzenden Objekt zu begleiten, genau das macht diesen Beruf so spannend und faszinierend.
Schiffsmechaniker/-innen sind technische Allrounder: Sie bedienen, reparieren und warten technische Anlagen an Deck von Fracht- und Passagierschiffen auf hoher See, an Küsten und auf Flüssen. Die vorwiegend an Nord- und Ostseeküste angesiedelten Reedereien suchen Nachwuchs und bieten gute Aufstiegschancen.
Kaufleute für Kurier-, Express- und Postdienstleistungen kennen sich aus mit Briefen, Paketen und Kuriersendungen. Sie sorgen dafür, dass Briefe von A nach B kommen und dass in Sortierzentren alles rund läuft.
Fachkräfte für Süßwarentechnik stellen unter anderem Bonbons, Dragees und Gummibärchen her. Sie begleiten die Produktion vom Anfang bis zum Ende: Sie kennen sich mit den Rohstoffen aus, bedienen Maschinen und überprüfen die Qualität der Produkte.
Eine neu gestaltete App für ein Smartphone soll getestet werden, bevor sie auf den Markt kommt. Damit beauftragt der Anbieter ein Marktforschungsunternehmen. Hier führt der Fachangestellte für Markt- und Sozialforschung solche Tests durch, wertet sie aus und präsentiert später dem Auftraggeber die Ergebnisse.
Sie stopfen Schlaglöcher, räumen Schnee von der Straße und halten Autobahnbrücken instand, während neben ihnen der Verkehr dahintobt. Straßenwärter sorgen dafür, dass unsere Straßen sicher und befahrbar sind - bei Wind und Wetter.
Kaufmann/-frau für Verkehrsservice - klingt nach Bürojob. Weit gefehlt! Denn neben der Arbeit am Computer haben Kaufleute für Verkehrsservice vor allem mit Menschen zu tun. In Bahn- oder Busunternehmen beraten sie Kunden, verkaufen Tickets und kontrollieren Fahrkarten.
Von Holz über Edelstahl zu Stein: Die Palette an Materialien, mit denen die Fachkraft arbeitet, ist breit gefächert. Der sichere Transport der Möbelstücke ist dabei genauso wichtig wie die zuverlässige Montage und das Anschließen von Wasser- und Elektroinstallationen.
Chemielaboranten analysieren Stoffe, indem sie aus dem zu untersuchenden Stoff eine Probelösung herstellen. Sie dokumentieren ihre Arbeit und werten die Ergebnisse aus. Chemielaboranten arbeiten in Forschungs-, Entwicklungs- und Produktionslaboratorien der chemischen und pharmazeutischen Industrie.
Ergotherapeuten helfen Menschen mit körperlichen und geistigen Einschränkungen, damit sie wieder möglichst selbstständig ihren Alltag bewältigen können. Ergotherapeuten arbeiten nah am Menschen, sie müssen einfühlsam sein und brauchen ein breites medizinisches Wissen bei ihrer Arbeit mit Kindern, Senioren, Unfallopfern und geistig behinderten Menschen.
In diesem Beruf geht's um viel mehr als nur Schminken! Zuerst wird das Hautbild analysiert, dann kommt die Gesichtsreinigung und das Peeling. In der Ganzkörperkosmetik wenden Kosmetiker/-innen raffinierte Massagetechniken an. Die Auszubildenden lernen Hand- und Fußpflege und verschiedene Möglichkeiten, Körperbehaarung zu entfernen.
Industriekeramiker im Fachbereich Anlagentechnik stellen an vielen verschiedenen Einsatzorten keramische Erzeugnisse her. Dafür richten sie Produktionsanlagen ein, bedienen und überwachen diese, und sie kontrollieren die Erzeugnisse im Produktionsablauf.
Ständig unterwegs sein, andere Länder und Kulturen kennen lernen, leben, wo andere nur Urlaub machen - Fremdsprachen öffnen das Tor zur Welt. Und Fremdsprachenkorrespondenten halten den Schlüssel dazu in der Hand, vorausgesetzt sie sind fleißig, diszipliniert und flexibel.
Der eine möchte ein gut verträgliches Kopfschmerzmittel, der andere ein Wärmepflaster, der nächste hat noch einige Fragen zum Rezept: Alltag in einer Apotheke, und damit Alltag für pharmazeutisch-technische Assistenten. Sie beraten geduldig Kunden, stellen aber auch Medikamente her, prüfen Qualität und Inhaltsstoffe und gehen dem Apotheker zur Hand.
Auszubildende zum Werkfeuerwehrmann absolvieren eine vielfältige technische Grundausbildung. Im zweiten Teil der Lehre geht es dann darum, Feuerwehrtechnik und -taktik einzuüben.
Alleine in Deutschland werden 3,8 Milliarden Tonnen Fracht transportiert. Kaufleute für Spedition und Logistikdienstleistung organisieren Versand und Lagerung von Gütern und entscheiden über das geeignete Transportmittel.
Holzblasinstrumentenmacherinnen stellen Blasinstrumente aus Holz und Metall her, sie reparieren und warten Instrumente. Die Ausbildung dauert drei Jahre und wird in der Industrie und im Handwerk angeboten.
Bergbautechnologen der Fachrichtung Tiefbohrtechnik stellen Bohrlöcher her und kontrollieren sie. Dabei arbeiten sie hauptsächlich in Betrieben der Tiefbohrtechnik, in Tiefbaubetrieben im Bereich Brunnenbau oder in Unternehmen der Energie- oder Rohstoffgewinnung.
Sie arbeiten in der Pharmaindustrie, an Universitäten, Forschungsinstituten und Kliniken. Überall, wo Laboruntersuchungen Alltag sind, werden biologisch-technische Assistenten gebraucht. Und wer gut ist in Naturwissenschaften und Forschergeist mitbringt, der ist hier richtig.
Immer mehr Menschen bringen ihre hochwertige Kleidung komplett zur Pflege in ihre Reinigung. Immer mehr Kliniken und Hotels lassen ihre Wäsche von Profis pflegen: von Textilreinigerinnen und Textilreinigern. Hartnäckige Flecken sehen sie als Herausforderung, zufriedene Kunden als Belohnung für ihren Pflegeservice rund um die unterschiedlichsten Textilien.
Vom Schlüsseletui bis zum Koffer - mal zeitlos schön, mal modisch, mal extravagant: Sattler der Fachrichtung Feintäschnerei entwerfen und fertigen Waren aus Leder und anderen Materialien. Dafür müssen sie handwerkliches Geschick und gestalterisches Talent mitbringen.
Fahrzeuginnenausstatter be- und verarbeiten Teile für PKW, LKW, Flugzeuge, Eisenbahnen und Schiffe. Sie montieren Sitze, stellen Verkleidungen her, in Handarbeit und in maschineller Fertigung. Dafür benötigen sie viel handwerkliches Geschick und technisches Verständnis.
Veranstaltungskaufleute haben mit Künstlern, Behörden, Technikern, Werbeleuten und Sponsoren zu tun, treffen fast täglich neue Leute und können ihre guten Englischkenntnisse im Umgang mit internationalen Kunden zum Einsatz bringen.
IT-Systemelektroniker sind die Experten für alle Informations- und Telekommunikationssysteme: Ob Mobilfunk, Computernetzwerke oder Sicherheitstechnik - sie installieren Geräte, beheben Software-Fehler und beraten Kunden.
Messen, prüfen, dokumentieren - so sieht der Arbeitsalltag von Baustoffprüfern aus. Ob im Labor oder auf Baustellen - Baustoffprüfer stehen dafür gerade, dass die Qualität am Bau stimmt.
Auszubildende zur Produktionsfachkraft Chemie absolvieren eine industrielle Grundausbildung, mit der sie in vielen Branchen arbeiten und auch weiterkommen können.
Viele tausend Kilometer Schienen verlaufen durch Deutschland. Gleisbauer kontrollieren die Anlagen, verlegen Gleise und Weichen und erneuern das Gleisbett. Dabei soll der Schienenverkehr möglichst wenig beeinträchtigt werden. Deshalb wird vorwiegend nachts und an den Wochenenden gearbeitet.
Ein Job voller Abwechslung: Betonstein- und Terrazzobauer stellen Betonmischungen her und fertigen Betonteile, Treppenstufen, Fensterbänke, Betoneinfassungen und Dekorationselemente. Für die Betonteile bauen sie Schalungen aus Holz. Dabei muss es genau zugehen.
Ein ruhiges Nickerchen im Schatten eines Baumes. Daneben grasen friedlich Schafe und Ziegen. So idyllisch stellen sich viele das Dasein des Schäfers vor. Doch der Traum von der Schäferromantik verblasst im Berufsalltag ganz schnell. Denn Schäfer müssen vor allem eines: hart arbeiten.
Feuerungs- und Schornsteinbauer bauen und sanieren industrielle Feuerungsanlagen, die bei extrem hohen Temperaturen funktionieren müssen. Zudem montieren sie die Abgasleitungen.
Sie füttern, misten den Stall aus, bringen frische Einstreu und sorgen für Bewegung. Das Wohl des Pferdes steht bei den Pferdewirten an erster Stelle. Ihre Ausbildung macht sie zu Fachleuten, die Pferdebesitzer bei Kauf und Haltung beraten.
Immer weniger Landwirte schaffen nicht mehr alle Arbeiten auf ihren Feldern selbst. Sie beauftragen Lohnunternehmer mit großen, landwirtschaftlichen Maschinen. Hinter dem Steuer auf den Ackergiganten: Fachkräfte Agrarservice. Sie erledigen Arbeiten von der Saat bis zur Ernte.
Bauten- und Objektbeschichter schützen und gestalten Flächen, ob im Haus oder an der Außenfassade. Dafür reparieren sie Risse mit Spachtelmasse, ziehen einen Putz auf, tapezieren, streichen und lackieren Wände. Auch Trockenbau gehört zu ihren Aufgaben.
Künstlerische Begabung und technisches Verständnis - diese Fähigkeiten sollte der Industriekeramiker mit Fachrichtung Dekorationstechnik verbinden können. In seinem Beruf in der Porzellanfabrik muss er sich täglich auf zahlreiche, verschiedene Aufgaben einstellen können.
Mikrotechnologen stellen winzig kleine Dinge her. Ob Mikrochips für Computer und Autos, bunt strahlende Leuchtdioden oder Motoren so klein wie ein Geldstück - ihre Produkte sind mit bloßem Auge kaum zu erkennen, haben aber eine enorme Bedeutung für unseren Alltag.
Jedes Brillenglas ist eine Maßanfertigung - jedes Auge ist anders. Damit Brillenträger wirklich den Durchblick bekommen, gibt es Verfahrensmechaniker für Brillenoptik. Sie produzieren Brillengläser aus Glas und Kunststoff - vom ersten Auftrag bis zur Auslieferung.
Ob an Flughäfen, am Empfang großer Unternehmen oder als Fahrer von Geld- und Werttransportern: Die Fachkräfte für Schutz und Sicherheit sorgen für Sicherheit, Ruhe und Ordnung.
Fräser, Messer, Sägeblätter: Schneidwerkzeugmechaniker sorgen dafür, dass stumpfe Werkzeuge wieder scharf werden. Je nach Fachrichtung stellen sie auch Messer her - zum Beispiel für das Fleischerhandwerk, für die Gastronomie und für Messerliebhaber.
Der Magen knurrt. Jetzt muss schnell ein Schokoriegel her. Ob in der Schule, am Bahngleis oder am Flughafen - Automaten sind aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken. Rund um die Uhr bieten die Geräte Waren an. Für einen reibungslosen Ablauf sorgen Fachkräfte für Automatenservice.
Zinnbecher, Silberbesteck, Schilder und Prägestempel: Das Aufgabengebiet der Graveure ist vielfältig. Sie arbeiten auf Glas oder Metall, versehen Oberflächen dauerhaft mit Schriften, Ornamenten und Bildern. Der einst handwerkliche Beruf verlagert sich immer mehr ins Technische.
Sie pflegen Menschen mit Behinderungen, trocknen Tränen und schlichten Streit in Wohngruppen für Kinder. Und sie helfen psychisch kranken Menschen zurück in ein geregeltes Leben: Der Beruf von Heilerziehungspflegern und -pflegerinnen ist vielseitig und voller Herausforderungen.
Anlagenmechaniker fertigen Bauteile und montieren sie zu Baugruppen und Apparaten, zu Rohrleitungssystemen und Anlagen. Zudem sind sie für die Instandhaltung verantwortlich.
Sie beraten beim Kauf eines Fotoapparates, sie entwickeln die Urlaubsbilder und machen Pass- und Bewerbungsfotos. Fotomedienfachleute arbeiten in Fachgeschäften im Verkauf, im Labor und im Studio.
Sie kennen sich mit allen Automarken aus und lassen sie nach Unfällen wieder aussehen wie neu. Karosserie- und Fahrzeugsmechaniker mit der Fachrichtung Instandhaltungstechnik analysieren Schäden an der Karosserie eines Fahrzeugs und reparieren alle defekten Teile.
Zeichnerisches Talent, technisches Verständnis und Kreativität: Das sind die wichtigsten Eigenschaften, die man für diesen Beruf mitbringen muss. Produktgestalter Textil sollten außerdem ein Gespür für aktuelle Trends haben und Ausdauer mitbringen. Ihre Entwürfe stellen sie am Computer fertig.
Wenn Bürger für ihr Recht vor Gericht streiten, wandern ihre Akten auch über den Tisch eines Justizfachwirtes. Der erledigt für Richter, Staatsanwälte und Rechtspfleger die Verwaltung des Akten- und Schriftverkehrs. Auf diese Weise kennen diese Beamten das laufende Verfahren und sind so auch direkte Ansprechpartner für die Bürger.
Wir sitzen, liegen oder lümmeln darauf. Polsterer stellen sie her: Sofas, Sessel und Stühle für unsere Wohnungen. Sie beziehen Polstermöbel mit edlen Stoffen oder elegantem Leder und restaurieren Omas Couch.